Epilepsie-Erfahrungsaustausch

  • Hallo ihr Lieben,

    suche Mitbetroffene dieser fiesen Krankheit
    für Erfahrungsaustausch.

    Unser Sir Henry, Redtriever-Mix, hat ca. alle 3 Wochen bis zu 15 Anfällen, aktuell sind es 20.
    Wir haben jetzt bereits das zweite Medikament mit unterschiedlicher Dosierung ausprobiert,
    nichts scheint zu helfen.

    Vor allem Erfahrungen in der Homöopathie würden mich interessieren.
    Also, wer leidet mit?

  • 20 Anfälle? Innerhalb welcher Zeit? :/
    Klingt ja furchtbar...

    Wie sehen Henrys Anfälle denn aus?

    Mein Dackel-Pinscher-Mix hat ebenfalls epileptiforme Anfälle, momentan gehts ihm ganz gut mit
    -niedriger Dosis Phenobarbital (hohe Dosis löste bei ihm diverse Entzündungen am Körper aus)
    - normaler Dosis Levetiracetam

    War ein harter, langer Weg bis hierher... aber jetzt endlich ist er fast der Alte und wir genießen jeden Tag!

  • Mein verstorbener Hund hatte Epilepsie. Mit Medikamenten hatten wir auch nur Probleme. Habe sie daher irgendwann weggelassen. Nach dem ersten Anfall hat sie noch ca. 2 Jahre gelebt. Dann habe ich sie bei einem schweren Anfall einschläfern lassen, weil sie im Grunde nur noch geschlafen hat und nicht mehr spazieren gehen konnte.

  • Hallo!

    Das ist ja wirklich ganz schlimm bei euch. Wie lange muss er das in dieser Häufigkeit denn schon mitmachen? Seid ihr bei einem Neurologen mit ihm?

    Meine Paula hat seit ca. zweieinhalb Jahren Epilepsie. Sie bekommt Phenoleptil und ist jetzt seit etwas über einem Jahr anfallsfrei. Allerdings ist die Dosis recht hoch. Ich bin natürlich am Überlegen, ob ich mich langsam mal trauen sollte, zu reduzieren, habe aber Angst, dass es dann wieder losgeht. :/ Aber ich bin natürlich erstmal froh, dass es im Moment so ist, wie es ist und mein Hund seine Ruhe hat. Nebenwirkungen merke ich keine (außer evtl. ihrem Dauerhunger).

    Leider kann ich dir keine Tipps bezügl. Homöopathie geben.

  • Wir leiden mit :/

    Dusty hatte seinen ersten Anfall als er 5,5 Monate alt war. Seit dem kommen die Anfälle in unterschiedlichen Abständen zu unterschiedlichen Zeiten... und leider sind wir mittlerweile bei Serien. Sprich es sind zwar nur kurze Serien (2 Anfälle nacheinander ist die Regel), aber das ist schon immer heftig, das mit anzusehen. Zudem ist er laut Definition der Uni Zürich dabei immer im Status epilepticus (Grand mal Anfälle über 5 Minuten werden so gewertet laut deren Definition).

    Ansonsten ist er fit und es geht ihm gut, allerdings ist er leichter gestresst über neue Situationen. Sonst hat er aber keine Einschränkungen und ist mittlerweile 7/1/4 Jahre alt.

  • Mit der Homöopathie ist das so eine Sache... ich würde nichts ohne einen mich begleitenden guten Homöopathen/Naturheilkundler machen.

    Wir können dir hier nichts raten, zumal wir ja nichts über deinen Hund wissen...
    Weißt du denn wieso dein Henry Anfälle hat?

  • Hallo,
    das ist schon arg was ihr da durchmacht und Serienenfälle sind schon sehr belastend für den Hund!

    Fussel hat auch Epilepsie, seit er 11 Monate ist ( jetzt 4,5 Jahre) und wir gehen einen außergewöhnlichen Weg ohne Medikamente, doch das würde ich niemandem raten.

    Ich gebe dir den Tipp, dich dort anzumelden: http://www.epiforum.de
    Dort sind alles Betroffene und da kannst du dir Rat, wissenswertes und Zuspruch holen !! ;)

    Homöopathie kann "unterstützend" angewendet werden, doch ersetzt das keine AE.

    LG Sabine

  • Hallo,
    ich bin neu hier-hab mich eben grade angemeldet.
    Ich brauch jetzt wirklich mal einen Rat-der mich nicht gleich wieder Pleite macht-wie durch die sämtlichen TÄ die nur Blut abnehmen (natürlich nichts finden) und dummes Zeug reden(jedes mal dasselbe-das ich das Futter wechseln soll), die Dosis vom Dibro-Be erhöhen oder niedriger dosieren soll und mir zum Schluss 150€ abnehmen.
    Ich bins sooo leid!!!!! :dead:

    Aber nun erstmal zu meiner Süßen.
    Meine Epileptikerin ist Sandy 7 Jahre, 2010 aus dem Tierheim geholt-angeblich anfallsfrei :hust: - hahaha :headbash:
    nachdem das im Tierheim immer verabreichte Luminal nie richtig angeschlagen hatte(alle 2 Wochen ist sie umgefallen)
    hat der Tierarzt sie auf Dibro -Be umgestellt. Nun fällt sie "nur" noch alle 4-5 Wochen um.
    Richtig anfallsfrei hat sie noch nie jemand bekommen.

    Hat jemand einen Rat????
    Ich bin mit meinem Latein am Ende und leide jedesmal mit wenn sie krampft-da ich ja selber Epileptiker bin (nur ich habe wirklich keine Anfälle)
    Liegt es vll. auch daran das Sandy mehrere Stunden am Tag alleine zuhause ist, das es also seelisch bedingt ist. Es sind nämich nun schon so 6-8 Stunden. Aber ich bekommen einfach keinen Hundesitter/oder Nachbarn. Die meisten haben Angst vor einem reativ großen Hund.
    So, nun genug gschrieben.
    Ich freue mich über Antworten.
    lg, moni :smile:

  • Hallo Moni,
    ich weiß wie du dich fühlst und leider sind Antiepileptiker kein Garant für eine Anfallsfreiheit.
    Manche Hunde bekommen mehrere AE / Ad On und krampfen trotzdem weiter.

    Ich kann dir nur den Rat geben, dich in das von mir genannte Forum anzumelden ( einen Antwort drüber).

    LG Sabine

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