Hormonelle Kastration per Spritze

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    Also,

    ich bezweifele das es etwas mit Stress zu tun hat wenn der Hund in jeder Situation, nicht immer, aber eben in jeder möglichen Situation, eine Errektion bekommt und Ejakuliert oder in der Hundeschule, wenn in der vorherigen Gruppe eine läufige Hündin war, nicht mehr zu führen ist.

    Das was du als Errektion bezeichnest, das Ausschachten des Gliedes beim Rüden ist sehr wohl ein massives Stressanzeichen und nicht immer sexuell bedingt.

    Den Link zu den Erfahrungen mit dem Suprelorin Chip hast du ja oben bereits bekommen.

  • Zitat

    Das was du als Errektion bezeichnest, das Ausschachten des Gliedes beim Rüden ist sehr wohl ein massives Stressanzeichen und nicht immer sexuell bedingt.

    Stimmt, aber eine folgende Ejakulation ist ja wohl nicht der Normalfall bei einer nicht sexuell ausgelösten Erektion. Ich habe absichtlich nicht "Stress" erwähnt, weil ich glaube, das ist ein zu großes Wort für die Gefühlsmomente, wo ein Rüde mal sein Glied ausschachtet. Das kann auch Vorfreude oder Wohlbefinden sein. Ist halt eine Definitionssache. was man als Stress bezeichnet.

    Aber da man der TS am Anfang des Threads nahegelegt hat, dass sie ihrem Hund nach kurzer Zeit zuviel zugemutet hat und deshalb klar ist, dass der einfach nur Stress hat, würde ich doch für ein bisschen Abwägung plädieren. Wer von den Schreibern ist so nahe dran und im Film, dass er sagen kann, Carlos ist sexuell entspannt, da fehlt nichts?

    Warum soll sie nicht mit einer harmlosen, reversiblen Form der Ausschaltung von Sexualhormonen testen, ob es dem Hund damit besser geht?

    Ich verstehe grad nicht, warum sich so ereifert wird. Lasst sie doch einfach ausprobieren, ob ihr Hund sich ohne Sexualtrieb besser fühlt. Gottseidank gibt es doch inzwischen die Möglichkeit.

    LG Appelschnut

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    Ich kenne keinen kastrierten Hund, der nicht geistig gereift ist.

    Ich kenne verschiedene Hunde bei denen das passiert ist. Besonders der Rüde meiner Freundin, ein Onkel meiner Hündin, ist absolut infantil geblieben. Seine Kastration geschah kurz nach einsetzen der Geschlechtsreife.

    Bevor ich den endgültigen Schritt der Kastration des Rüden gehen würde, wäre ein Suprelorin-Chip auch meine erste Wahl.
    LG von Julie

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    Sehe Du hast da noch einen Beitrag verfasst. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Hormone mit dem Auf- und Umbau des Gehirns zu tun haben. Das gilt für alle Säugetiere! Da brauchen wir garnicht drüber spekulieren oder diskutieren. Das wurde bereits von Leuten vom Fach belegt!

    Ja, und es ist auch wissenschaftlich erwiesen, dass die für die Gehirnentwicklung nötigen Geschlechtshormone im Hirn selbst produziert werden (beispielsweise Östrogensynthese im Hippocampus) und die Geschlechtsorgane dafür nicht notwendig sind.

    Anders siehts bei der körperlichen Entwicklung aus, da kann der Mangel an Geschlechtshormonen für den Bereich des Längenwachstums und der Kniewinkelung (stark erhöhte Anfälligkeit für Kreuzbandrisse) gravierende Auswirkungen haben.

  • Naja, ob der Hund im Dauerstress ist bleibt dahingestelkt. Schließlich ist das teilweise bei nem 13monatigen Hund in der Flegelphase ein ziemlich normales Verhalten. Da hilft ruhig bleiben und ne Schleppleine.

    Allerdings, sollte es sich um ein hypersexuelles Exemplar halten, dann kann er Dauerstress haben, weil er mit dem Geruch der läufigen Hündinnen durchdreht. Und dann kann so ein Chip schon helfen.

    Schon mal so einen Hund erlebt? Ich konnte es mir bis jetzt auch nicht vorstellen, dass es das gibt, aber es ist heftig. Und dann kann ein Chip oder Kastration sehr wohl helfen, Ruhe reinzubringen. Sehr schön im Suprelorinthread beschrieben.

    Aber da wir diesen Hund hier nicht kennen, ist alles spekulativ.

  • Zitat

    Aber da wir diesen Hund hier nicht kennen, ist alles spekulativ.

    So ist es! Und es wäre nicht wirklich verantwortungsvoll eine Vorgehensweise zum Nonplusultra zu erklären. Ich finde, bei solchen Fragen kann man nur Vorschläge machen und die möglichst gut begründen, so dass der TS in der Lage ist, sich selbst eine Meinung zu bilden, dieweil er der einzige ist, der umfassend Hund, Situationen und Lebensumstände kennt.

    LG Appelschnut

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