Kastrieren, ja oder nein?
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hallo
ich weis nicht weiter,vieleicht könnt ihr mir helfen. ich habe eine 10jährige schäferhündin und eine 2 1/2 jährige altdeutsche hütehündin,beide nicht kastriert. vor ca 3 monaten zeigte die alte alle anzeichen einer läufigkeit(ca 10 wochen zu früh) und ging auf einmal auf die kleine los,tierärztin sagte,ich solle mal mönchspfeffer versuchen....naja,ruhiger wurde die alte und die anzeichen der läufigkeit gingen weg.keilereien gab es trotzdem,wenn auch nicht so heftig.vor einer woche dann kams wieder zu einer beisserei,leider mit blutigem ausgang,nur durch unser eingreifen wurde schlimmeres verhindert. die kleine war da bereits 1 woche durch die läufigkeit,fing aber 2 tage später erneut an zu bluten und die alte zog 6 stunden später nach.
habe mir bei allen möglichen leuten rat geholt...das ging von 1 weggeben überdas ist eine sache des übens in der hundeschule bis zur kastration...wo dann auch wieder 2 seiten auftraten...die einen sagten,dadurch würde das miteinander der hündinnen friedlich,die anderen sagen,das eine kastration nichts an der agression ändere..
für die alte kommt für mich keine op in betracht,weil sie 10 jahre alt ist und ab und zu epileptische anfälle hat.zu was würdet ihr mir raten? ich selber bin am ende,weis mir keinen rat mehr und veranstalte zur zeit "schleusenverkehr" mit den hunden....heisst,ich halte sie strikt getrennt,aber immer mit der angst,das eine durch die scheibe (wir haben glastüren) geht.
gruss
c210663 - Vor einem Moment
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Hallo,
hast du hier Kastrieren, ja oder nein? schon mal geschaut ?*
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Oh Mann, eine sch... Situation. Ich würde einen Trainer nach Hause kommen lassen, der sich die Sache ansieht. Evt. kannst du auf das Verhalten der Hunde im alltäglichem Umgang einwirken, so dass sie sich vielleicht in dem Moment nicht mögen, aber wissen, dass du keine Auseinandersetzung duldest. Evt. gibt es auch etwas, was ihr Aneinandergeraten provoziert, dir aber nicht bewusst ist.
Mit ihm kannst auch besprechen, wie es um die Postion der beiden Hündinnen untereinander bestellt ist, ob bzw. wie du Einfluss nehmen kannst, um Frieden im Haus zu haben (evt. ändert sich da auch gerade etwas).
Mit ihm kannst du das auch mit einer eventuellen Kastration besprechen, inklusive die Frage klären, bei welcher Hündin eine Kastration ggf. etwas bringt, ob bei beiden oder keiner oder nur einer (zB die dominantere Hündin unkastriert lassen).Das Schleusentheater könntest du mit Maulkörben beenden, sofern die beiden an einen gewöhnt sind oder gewöhnt werden können. Klar, aggressiv können sie trotzdem reagieren und auch mit dem Maulkorb "zustoßen", aber sich wenigstens nicht mehr verbeißen.
Ich hoffe, du findest eine Lösung, mit der alle Beteiligten gut leben können.
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Hallo,
ich habe seit 40 Jahren auch immer mindestens 2 Hündinnen zur gleichen Zeit.
Meine Erfahrung ist, dass nicht alle Hündinnen miteinander leben können.
Kleinere Zickereien bekommt man durch Erziehung geregelt.Wenn zwei Hündinnen nicht zueinander passen, kann es sehr schlimm werden.
Ich musste auch schon eine Hündin in ein anderes Zuhause vermitteln.
Das ist eine Hündin, die draußen mit jedem Hund verträglich ist. Hier zuhause ging es auch lange gut, bis es eines Tages gekracht hat und danach immer wieder und immer heftiger.Ob eine Kastration hilft, kann ich Dir nicht sagen. Wenn man die falsche Hündin kastriert, kann es unter Umständen noch schlimmer werden.
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danke für die schnelle antwort
du wirst lachen,ich habe vor einer woche einen tierkomunikator eingeschaltet,sowie einen geistheiler....der witz ist,zur zeit müsste seine 2te energieübertragung stattfinden....ausserdem habe ich heute morgen mit beiden hunden gesprochen und eben vor 5 min. habe ich beide hunde,zwar durch tür getrennt,diese allerdings einen spalt offen,mit käseleckerlie versorgt...ohne das auch nur das geringste an agression da war,alles friedlich und entspannt.
trainer versuche ich seit 2 monaten zu bekommen,bis heute nichtmal ein rückruf.
zu den maulkörben...die blutige auseinandersetzung fand mit maulschlaufen statt...an einer ist der verschluss aufgesprungen.. -
Ich kopiere Dir hier mal etwas:
ZitatDa werden Weiber zu Hyänen
Im Gegensatz zu Rüden, die mit großem Getöse Schaukämpfe veranstalten bei denen nicht viel passiert, sind Auseinandersetzungen zwischen Hündinnen oft gefährlich. Hündinnen spulen meist nicht so eine breite Palette an Drohgebärden ab wie Rüden und geraten daher in Streitfällen schneller in eine Kampfsituation. Hündinnen kämpfen entweder überhaupt nicht oder unerbittlich, rasend vor Beißwut. Vor allem während der Läufigkeit kann es zu sexuell motivierter Konkurrenzaggression kommen, wobei die Hündin am Anfang der Hitze besonders reizbar ist. Hündinnen sind gnadenloser, denn eine Hündin verteidigt kein Revier, sondern ihren Wurf - auch wenn sie keinen hat. Deshalb kommt es sofort und ohne Rituale zum erbarmungslosen Kampf. Sollte es unter Hündinnen zu einer Beißerei kommen, sollten die Besitzer sofort mit Donner und Blitz dazwischenfahren und die Hündinnen trennen. Hündinnen sind im Ernstkampf noch leidenschaftlicher als Rüden. Rüden können sich beim Ernstkampf Stücke aus dem Leib reißen, ist der Streit geschlichtet, gibt es immer noch die Chance, dass sie sich eines Tages versöhnen. Nicht so bei Hündinnen. Stinkmarie hört nicht auf und es dauert lange, bis sich die Sache wieder "eingerenkt" hat. Meist können sie sich Zeit ihres Lebens nicht mehr versöhnen und werden jede sich nur bietende Chance dazu nutzen wieder aufeinander loszugehen: Einmal Feind, immer Feind. Glücklicherweise sind Kämpfe zwischen Hündinnen sehr selten.
http://www.hovawart-info.de/aggression.htm
PS: Bei meinen Hündinnen war es so, dass die Aggressivere schon kastriert zu mir gekommen ist, die andere ist intakt.
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danke für den text,ich kannte dieses schon in etwas anderer form,nur was soll ich machen? mir wurde ja auch schon gesagt,ich solle 1 weggeben,aber wie entscheidet man welche gehen muss?
die alte? die würde woanders wohl kaputtgehen,sie hat eh verlassensängste und die kleine? auch die kann ich nicht weggeben,an ihr hängt mein herz,mit ihr bin ich im verein,was ich mit der alten nie konnte.... -
Ja, solch eine Entscheidung ist sehr schwer.
Ich habe auch beide Streithähne gleichermassen geliebt.
Ich habe danach entschieden, welche rudeltauglicher ist.
Nun habe ich hier 3 Hündinnen, die sich sehr gut verstehen.
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hallo
würde mich über weiter wortmeldungen/ratschläge/vorschläge/erfahrungen freuen
gruss
c210663 -
Ich bin nicht ganz sicher, ob ich jetz richtig verstanden hab... Kam die Aggression gegeneinander durch die Läufigkeiten?
Ich hab hier ne Hündin in der Nachbarschaft, immer wenn die läufig ist, reagiert sie total aggressiv gegen meine Hündin. Ist sie nicht läufig, fetzt sie gemeinsam mit meiner Hündin über die Wiese... -
wir wissen es nicht...die alte zeigte zu früh anzeichen der läufigkeit,TA hat mir geraten,mönchspfeffer zu geben,wurde ruhiger danach,aber nicht ohne vorfälle..
bisher waren immer beide zur gleichen zeit läufig,ich selber hab schon gelästert,ich habe lesbische hündinen...die waren ein eingeschwordenes team.
hatte den mönchspfeffer abgesetzt,nachdem alle anzeichen weggegangen sind..dann wurde die kleine läufig,es kam der blutige vorfall,2 tage später fing die kleine wieder an zu bluten und 6 stunden später zog die alte nach
hier mal bilder der beiden(wens klappt)
http://up.picr.de/14844996oc.jpghttp://up.picr.de/14845016sw.jpg
http://up.picr.de/14845023tr.jpg
Edit by Mod - Bilder verlinkt, da größer als die max. erlaubten 640 x 640 px.
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