Kastrieren, ja oder nein?

  • Dann würd ich jetzt erst mal das Ende der Läufigkeit abwarten.
    Angenommen es würde danach wieder entspannt zugehen, dann würde ich definitiv über ne Kastration nachdenken!

  • mir wurde unter anderem von tierärzten mitgeteilt,das gerade beim schäferhund eine kastration die agression noch verstärken kann,also genau in die andere richtung als gewünscht geht

  • Es gibt aber auch genug Hündinnen, die während der Läufigkeit "grantig" sind. Ich kenn auch ne Hündin, die da aggressiv gegen andere geht. Ansonsten kannst du sie ja auch immer während den Läufigkeiten trennen, wenn das Problem nur dann besteht!
    Das eine Hündin durch Kastration aggressiv wird, habe ich noch nie gehört! Aber wenns ein Fachmann sagt...

  • Nachteile der Kastration

    Bei der Entscheidung zu einer Kastration sollten nicht nur medizinische Gründe im Vordergrund stehen, sondern man sollte auch die biologische Entwicklung des Hundes mit einbeziehen.
    Sie dürfen nicht vergessen, dass die Pubertät ein wichtiger biologischer Prozess in der Reifung des Hundes darstellt. So machen gerade Hündinnen nach der 1. Läufigkeit einen starken geistigen Entwicklungsschub. Auch sollten Sie die Entscheidung Kastration Ja oder Nein immer auch vom Hundetyp abhängig machen, den Sie halten. So brauchen die großwüchsigen Hunderassen viel länger für Ihre geistige und körperliche Entwicklung als Zwerg- oder Kleinhundrassen. Gerade Hündinnen großer Rassen (Neufundländer, Leonberger, Doggen) haben ein höheres Risiko eine Harninkontinenz zu entwickeln als Hunde unter 20kg. Auch gibt es Hündinnen bestimmter Rassen (Boxer, Dobermann, Riesenschnauzer, Bobtail, Irish Setter oder Collie), die häufiger nach Kastration inkontinent werden als z.B. Hündinnen der Rasse Deutscher Schäferhund.
    Als Nachteil einer Kastration bei Hündinnen bestimmter Hundetypen (z.B Rassen mit angeborenem Schutztrieb oder Hündinnen mit Tendenz zu Sozialunverträglichkeit) kann es zu einer gesteigerten Aggression gegen Geschlechtsgenossinnen kommen.


    hier gefunden...
    http://www.partner-hund.de/info-rat/gesun…kastration.html
    und beim schäferhund ist das der fall,dazu das sie sich bisher nur mit der kleinen vertragen hat

  • Hmm dann würd ich wirklich einfach abwarten, ob sie sich ohne Läufigkeit wieder "riechen können", oder nicht. Und ggf. würd ich dann halt einfach während der Läufigkeit räumlich trennen und sonst alles wie gehabt.

  • Zitat

    mir wurde unter anderem von tierärzten mitgeteilt,das gerade beim schäferhund eine kastration die agression noch verstärken kann,also genau in die andere richtung als gewünscht geht

    Hallo,

    das hat mein TA auch gesagt. Es kann tatsächlich vorkommen, dass die Aggressivität nach der Kastration sogar gesteigert wird.
    Er riet mir die Kastration mal "auszuprobieren". Es gibt Chips die unter die Haut implantiert werden und über 6 Monate die Sexualhormonbildung verhindern. Wenn der erwünschte Effekt eintritt, kann man sich entscheiden, ob man kastriert oder den Chip alle 6 Monate erneuert. Wenn es schlimmer wird, kann der Chip wieder entfernt werden. Also alles rückgängig zu machen.

    Wie es jetzt ganz genau funktioniert weiß ich aber auch nicht.
    Vielleicht kann dich dein TA beraten.

    Gruß

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