Ein paar Fragen zu unserem Familienzuwachs ;-)

  • Also ich finde eine Stunde am Stück im Wald spielen etc. zu viel.

    Du schreibst sie ist sehr aufgeweckt und mag immer spielen- da wäre meine erste Lektion Ruhe lernen. Sonst erzieht man sich schnell einen aufgedrehten Hund.

    Ich finde es okay in Etappen den Tag über insgesamt eine Stunde zu spielen, am Stück- viel zu lang.

    Aber das ist nur meine Meinung. Ich hatte auch so eine Kandidatin und für die war Ruhe lernen das schwierigste.

  • Zitat

    Unser extrem gutmütiger BKH-Kater Iv ist einfach seelenruhig durch das Wohnzimmer spaziert als urplötzlich Kaya sich auf ihn stürzte und ihn zwickte. Er hat sich aber nicht erschreckt und auch nicht gefaucht, geknurrt oder miaut. Er ist einfach ganz langsam und unbedacht weitergegangen während Kaya ihm Fellbüschel ausgerissen hat. Das macht sie aber nur bei Iv... die anderen beiden würden bei so einer Aktion nämlich ziemlich wild werden und das weiß sie. Bedeutet das Verhalten von Iv, dass es ihm nichts ausmacht, wenn er von ihr gezwickt wird? Soll ich ihr Verhalten diesbezüglich unterbinden? :???:

    LG Miriam

    huhu,

    dein Kater hat auch ein ruhiges Leben verdient, ich habe solche Aktionen generell immer unterbunden. Meine Katze ist auch eher von der gutmuetigen Sorte und hat Neo nicht in die Schranken gewiesen, der Kater schon. Ich wuerde das Verhalten nicht zulassen, zwicken, beissen etc geht garnicht.

  • Zitat

    daniela: Ich sehe laut deiner Signatur, dass du auch Katzen hast. Dazu hätte ich auch noch eine Frage.. :hilfe:

    Wir haben selbst auch drei Katzen (Zwei davon seit 2 Jahren, eine seit 1 Jahr). Bei der Zusammengewöhnung haben wir eigentlich nicht eingegriffen, da wir denken es ist besser, wenn Hund und Katz es sich untereinander ausmachen. Es funktioniert jetzt eigentlich auch recht gut - die Katzen gehen dem Welpen aus dem Weg, und der wird bei zu heftigen Spielaufforderungen laut angeknurrt und zieht sich dann auch wieder zurück. Das war jedenfalls so bis vor zwei Tagen:

    Unser extrem gutmütiger BKH-Kater Iv ist einfach seelenruhig durch das Wohnzimmer spaziert als urplötzlich Kaya sich auf ihn stürzte und ihn zwickte. Er hat sich aber nicht erschreckt und auch nicht gefaucht, geknurrt oder miaut. Er ist einfach ganz langsam und unbedacht weitergegangen während Kaya ihm Fellbüschel ausgerissen hat. Das macht sie aber nur bei Iv... die anderen beiden würden bei so einer Aktion nämlich ziemlich wild werden und das weiß sie. Bedeutet das Verhalten von Iv, dass es ihm nichts ausmacht, wenn er von ihr gezwic.kt wird? Soll ich ihr Verhalten diesbezüglich unterbinden? :???:

    LG Miriam

    Ich habe hier ein ähnliches Exemplar sitzen. Finja ist meiner Sunny auch hinterher oder stürmisch auf sie zu und ist auch nicht zimperlich mit ihr umgegangen. Das ist ein absolutes No Go zumal das hinterher rennen bei Finja kein Spiel war sondern ein Teil des Jagens.


    Auch Sunny hat nie etwas gemacht, aber es ist purer Stress für die Katze. Da bin ich, als Halter, in der Pflicht. Finja hat Kontakt zu den Katzen, solange sie langsam und vorsichtig ist.

    Bei uns gabs in der Welpen/Junghundzeit eine "Hausleine" (5m Schleppleine ohne Schlaufe) So konnte ich Finja schnell stoppen, wenn sie ansetzte um der Katze nach zu rennen oder wenn sie zu grob war habe ich den Kontakt unterbrochen mit einem Kommando bei uns "Stopp" und habe sie dann ganz ruhig ohne weitere Worte an der Leine auf ihren Platz gebracht.

    Wenn Finja heute ihre 5 min hat und doch nochmal hinter einer der beiden her rennen will, sage ich nur "stopp" und sie bleibt sofort stehen.

    Schaffe den Katzen Möglichkeiten zum Rückzug evtl auch einen Raum, wenn das platztechnisch geht. Diese Plätze/ der Raum ist für den Hund tabu!!!

    Wenn ihr klare Regeln setzt, klappt auch das Zusammenleben von Hund und Katze. :smile:

    Viel Erfolg das Hund und Katzen entspannt miteinander leben können.

  • Zitat

    Du schreibst sie ist sehr aufgeweckt und mag immer spielen- da wäre meine erste Lektion Ruhe lernen. Sonst erzieht man sich schnell einen aufgedrehten Hund.

    Ich finde es okay in Etappen den Tag über insgesamt eine Stunde zu spielen, am Stück- viel zu lang.

    Die Frage wäre für mich, in welchem Zustand befindet sich die Kleine?
    Aufregung wird ja gern mit Freude verwechselt...ist der Hund also 1h Stunde lang daueraufgeregt, was schlecht für den Organismus wäre.

    Oder geht es ruhig und entspannt zu...? Kommt der Hund runter, legt sich ab, sitzt man auf ner Bank und chillt zusammen?

    Ob ihr das selber beurteilen könnt, weiss ich nicht :???:

  • Ich würde nicht strikt laufen...aus eine Wiese setzen,wo man entfernt Verkehr hört und dann den Hund entdecken lassen,bißchen mit nem Spielzeug spielen lassen,loben wenn ein Pipi kommt...
    Sehen wie der Hund diese Eindrücke aufnimmt,schauen das er immer wieder Kontakt sucht.rufen und doll loben wenn er schon kommt usw.

  • Das mit den Katzen würde ich auf jeden Fall unterbinden, der Hund muss lernen, dass die Katzen nicht "ihm" gehören.
    Meine Katze hat meinem Hund von Anfang an gezeigt wo der Hammer hängt und jetzt hat mein 30 Kilo Hund auch gesunden Respekt vor der Katze, was gerade bei einem großen Hund super wichtig ist. Dich selbst soll er ja auch nicht zwicken und auch seine Geschwister würden sich ja dann gegen sie wehren.

  • Danke für eure vielen Antworten! :-)

    Wir haben jetzt beschlossen, die Spaziergänge bzw. das Spielen draußen etwas ruhiger anzugehen, d.h. mit mehr Pausen und besser über den Tag verteilt. Das Verhalten gegenüber unserem sanftmütigen Schmusetiger werden wir auch unterbinden - das mit der Hausleine ist eine gute Idee. Die Katzen haben sowieso bei uns die ganze Küche und das obere Stockwerk für sich alleine - da ist "Hundefreie-Zone"

    Momentan mach ich mir grade ein bisschen Sorgen um Kaya... waren grade Spazieren und sie war total aufgedreht wie eine Wilde und wollte partout sich nicht beruhigen... deswegen habe ich sie auf den Arm genommen... Leider hat sie sich so gewunden und gekratzt, dass sie mir runtergefallen ist mit dem Rücken und Kopf auf den Waldweg :-( Sie hat kurz gefiept und ist dann genauso aufgedreht weitergerannt. Habe gleich bei meiner Tierärztin angerufen und die meinte, dass ich sie über Nacht beobachten soll und wenn mir etwas komisches auffällt wie z.B. Erbrechen, schwankender Gang, Appetitlosigkeit etc. soll ich gleich anrufen...
    Bis jetzt hat sie noch nichts an ihrem Verhalten geändert... sie hat gefressen, die Katzen zum spielen aufgefordert und im Moment schläft sie... Ich mach mir solche Vorwürfe, dass mir das passiert ist! Wie konnte ich nur! :-( :-(

    Hat jemand von euch schon mal so eine Erfahrung gemacht??

  • Wenn sie gleich weiter gelaufen ist wird sie sich schon nicht ernsthaft weh getan haben.
    Mach dir da keine allzu große Sorgen, solang der Hund wie der Tierarzt schon gesagt hat sich nicht anders verhält. Die Kleinen halten da viel mehr aus als wir ihnen zutrauen :smile:
    So was kann ja jedem mal passieren

  • Ich komme mir in solchen Situationen einfach so schrecklich hilflos vor... Vor allem bin ich der Typ, der immer gleich im Internet nachliest was alles sein könnte und dabei immer nur auf die allerschlimmsten Fälle stößt... und dadurch mach ich mir dann noch mehr Sorgen... ahhhhh :-(

  • Ist es dein erster Hund?
    Ja, im Internet schauen ist in so Fällen gaaaanz falsch, da hat der Hund nachdem er hingefallen ist auf einmal Hirnblutungen, obwohl der Kleine das Ganze schon nach 2 Sekunden vergessen hat :gott:

    Mein Hund fällt dauernd rum, rutscht aus etc., er ist einfach ein riesen Tollpatsch. Letztens hat er sich seinen Hinterlauf an einem Stein aufgerissen. Aber ich seh das Ganze nicht so eng und mir geht es selbst nicht anders und stehe dann auch wieder auf und schaue nur dass mich niemand gesehen hat :hust:

    Wenn es dem Hund nach so etwas wirklich schlecht geht wirst du das erkennen :smile:

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