Zweithund und Ersthund aneinander annähern

  • Hallo ihr Lieben,

    seit nicht ganz einer Woche ist nun Lumi (Sheltiehündin) zu uns gekommen. "Wir", das sind Fény (Terrierrüde) und ich, Tjani, 23.

    Sooo, die beiden sind ganz okay miteinander, Fény ist an sich nicht unbedingt der allergrößte Hundefan in sofern ist das mit Lumi schon wirklich richtig gut.

    Hier sind mal 2 Videos von den beiden, wo man vllt etwas besser sehen kann, wie so das Verhältnis ist. Das war vorgestern, also Tag 4
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    Meine Frage jetzt: gibt es irgendwas, das ich tun kann oder nicht tun sollte, um die beiden sozusagen darin zu unterstützen sich aneinander anzunähern oder zu gewöhnen?
    Ich glaube die Frage ist ein bisschen dämlich, vermutlich kann man da nicht so viel mehr machen, als allem Zeit zu geben, aber fragen kost' ja nix und ich dachte ich versuchs einfach mal. :)

    Vielen Dank für eure Hilfe.

    Liebe Grüße,
    Tjani

  • Ich glaube nicht, dass du irgend etwas machen kannst. Das Verhältnis der Hunde untereinander bestimmen sie selbst, da kann der mensch nicht eingreifen.
    Am besten steckst du deine Erwartungen nicht so hoch. ;)

  • Danke Ute, nein, ich hab keine großartigen Erwartungen. Ich denke die beiden verstehen sich schon ganz gut, kein Interesse von Fénys Seite aus ist schon ein gutes Zeichen, denn er fühlt sich sehr schnell überfordert, mag andere Hunde nicht nah an ihm dran haben und explodiert dann auch gerne. All das macht er bei Lumi so nicht. Klar gibt es Situationen, wo er mal mosert, wenn ich gerade mit ihm kuschel und sie dann ankommt, zB.

    Aber so im Großen und Ganzen...
    - sie fressen aus einer Leberwursttube
    - sie schnuppern zusammen an einer Stelle
    - sie suchen zusammen Leckerlis im Gras
    - hier liegt mittlerweile Kaukram rum
    ... ohne, dass es Streit gibt.

    Ich finde das für nach 6 Tagen schon ganz schön gut eigentlich.. oder? :???:

  • Danke FjellaTiny!

    Keine Ahnung, Catta, ist das so? Ich habe diese Situation ja auch zum ersten Mal und hab nicht so richtig die Ahnung... möchte es nur möglichst gut und für alle möglichst einfach machen.. :)

  • Hm ich habe am Anfang einfach wahnsinnig viel für die beiden geregelt, Plätze, Futter, Spielzeug, das übliche eben und nette Annäherung gemarkert/belohnt. Selber 'ausmachen' durften sie eher nur sowas wie 'Hau mit Deiner Nase ab von meinem Hintern!' oder generell 'Bleib auf Abstand!', also alles was sie selbst und nicht Resourcen betraf. Ich war da eher übervorsichtig weil meine neue Hündin einfach ein bisschen :irre3: mit anderen Hunden ist/war. Zu Anfang hat der Rüde mehrmals täglich ihr nettestes Lächeln gesehen. :ugly: Zum Glück ist er eher der 'Bleiben Sie mal ruhig junge Dame, ich will hier nur vorbei.'-Typ, der darauf nicht wirklich eingestiegen ist. :lol:

    Resourcen habe ich versucht positiv aufzubauen, ich hatte meistens von allem zwei Stück dabei, damit die Hunde lernen 'Der andere kriegt was heißt ich krieg auch gleich was.' und nicht 'Ich will auch, ich, ich, ich...', klar muss man dann anfangen, den anderen mal länger warten zu lassen, Frust aushalten lernen etc. aber die Grundstimmung ist erstmal positiv in Anwesenheit des anderen Hundes.

    Also ich denke es ist gut anfangs ein bisschen mehr zu regeln und dann so langsam immer mehr den Hunden zu überlassen, zumindest war das bei meiner etwas schwierigen Hündin richtig so. Sieht doch aber auf den Videos schon ganz gut aus, kennenlernen müssen sich die Hunde ja selbst, da können wir kaum was beeinflussen.

  • Ja, leider schon, habe zwei Beispiele in der Rettungshundestaffel, die einen haben nach anderthalb Jahren aufgegeben und werden den zweiten wieder abgeben und die andere hat sich damit arrangiert, dass sie immer alles kontrollieren muss. Eine Leberwursttube für zwei ist nicht drin, am besten gar keine Leckerchen sondern nur verbales Lob.
    Ich musste als Milka dazu kam auch 4-5 Wochen ein gutes Auge auf den Rüden meiner Mutter haben, mittlerweile liebt er sie, aber damals hätte er jede Gelegenheit genutzt sie fertig zu machen...
    Deswegen: sieht schon gut aus ;)

  • Mach dir nicht so viele Sorgen. ;)

    Ich find das super, dass sie ohne Murren in solch' geringen Abstand zueinander
    abwechselnd an der Futtertube lutschen können. :gut:

    Wichtig wäre mir noch darauf zu achten, dass nie vom anderen geklaut wird und jeder seinen eigenen Ruheplatz hat, von dem er vom Anderen nicht vertrieben wird.

    Dürfen die Hundis auf's Sofa/Bett?
    Mali mault da manchmal ein bisschen, wenn Teddy dazu kommt, dann wird Madame von mir runtergeschickt,
    denn das dulde ich nicht.

    Kauzeug bekam am Anfang jeder in einem anderen Raum, jetzt suchen sie sich ihre eigene Plätze,
    das kann dann schon mal näher beieinander sein.

    Vieles bringt die Zeit und nicht nur Hunde, die aufeinanderkleben, leben zufrieden miteinander. =)

    Spielzeug und Kausachen gibt es für Beide gleichzeitig, es sei denn wir sind draußen und ich übe nur mit einem Hund, da muss die andere Plüschhose auch mal abseits warten, bis sie an der Reihe ist.

    Gemeinsame Übungen gingen dann irgendwann auch, denn Teddy hatte viel zu lernen.
    Sitz- und Platzübungen usw. nebeneinander oder auf Mauern/große Steine hüpfen
    wurde immer großzügig belohnt.

    Denn das Miteinander soll ja etwas superschönes sein und da ich meine übers Futter immer kriege,
    war das für uns ein guter Weg.

    Als Mali das erste Mal über Teddys Pipi gepiescht hat, war das für mich ein weiteres Zeichen, dass Teddy für sie nun mit dazu gehört. Bei Teddy hat's ein wenig länger gedauert, aber das liegt auch sehr an ihrer Art.
    Sie will nicht auffallen und markierte lange gar nicht. Aber je mehr sie sich einlebte, änderte sich auch das.

    Nun zeigen sie allen, dass sie zueinander gehören, in dem sie öfter nah beieinander oder übers Pipi der Anderen puschern.

    Aber auch gemeinsames Schnuppern an einer für sie interessanten Stelle drückt für mich Zusammengehörigkeit aus.

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