jeden Tag Pension/Betreuung?

  • Hm... Kinder werden erwachsen und selbständig.
    Ein Hund stirbt an der Stelle, wo ein Mensch erwachsen wird.

    Das kann man nun wirklich nicht vergleichen.

  • Ihr seid ja richtig fleißig am schreiben. :)

    Ich würde sagen, hier geht es nicht darum, ob man sich, wenn man schon weiß, dass der Hund dann betreut werden muss, einen Hund anschafft oder nicht. Für mich liegt der Fokus eher auf Erfahrungen und auf der Frage...

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    Aber Lebensumstände ändern sich eben manchmal und nicht jeder ist bereit, seinen liebgewonnen Hausgenossen dann ins Tierheim oder zu anderen Menschen abzuschieben.

    Wie gut es für alle beteiligten ist, wenn der Hund jeden Tag komplett von morgens bis abends betreut werden muss? Hat man dann noch genug Zeit mit Hund? Gerade im Winter stelle ich mir das extrem schwierig vor. Leidet die Erziehung darunter, dass man sich so wenig sieht? Gibt es Hunde für die eine Abgabe besser wäre?
    Ich will schließlich, wie vermutlich jeder hier, das Beste für den eigenen Hund.


    Habt ihr schon mal die Erfahrung gemacht, dass ein Hund, der regelmäßig in eine Pension oder so geht, sozial sicherer und verträglicher wird?

  • Bei uns sieht es so aus, dass Liam eigentlich immer Dienstag und Donnerstag den ganzen Tag in Pension ist. Er ist dort bei einem befreundeten Ehepaar, die ebenfalls einen Hund haben und lebt mehr oder weniger als Zweithund bei ihnen. Teils haben sie noch eine weitere Hündin in Pension, das aber eher selten. Wir führen das so, seit Liam 4 Monate alt war.
    In den letzten Wochen war er aus privaten Gründen allerdings von Montag bis Samstag bei ihnen und das von früh um sechs bis abends um acht und teils auch über Nacht.
    Da habe ich germerkt, dass wir an eine Grenze gestoßen sind. Liam ist unruhig geworden, hat sich wohl irgendwie hin und her gerissen gefühlt. Jetzt hat sich das alles wieder eingependelt, morgens bringe ich ihn später hin, hole ihn abends wieder wesentlich eher und Liam ist wieder richtig aufgeblüht.
    Eine Dauerlösung wäre diese 5-6 Tage die Woche in Pension Variante sicher nicht.
    Die zwei oder drei Tage je Woche hingegen steckt der Bub sehr gut weg und freut sich jedes Mal dort sein zu dürfen und rennt schon wedelnd zur Haustür wenn ich ihn aus dem Auto lasse.

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    Hat man dann noch genug Zeit mit Hund? Gerade im Winter stelle ich mir das extrem schwierig vor.


    Mit Leuchtie geht alles :D Aber ich glaube, dass egal wo der Hund ist, für einen Berufstätigen ist der Winter echt mies. Und ich bin sehr froh, dass Liam dann an den Pensionstagen tagsüber schon ausreichend bewegt wird, sodass uns abends eine kleine gemeinsame Runde oder etwas Kopfarbeit reicht.

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    Gibt es Hunde für die eine Abgabe besser wäre?


    Kommt sicher auch drauf an, wie der Hund "gestrickt" ist. Liam ist mit dieser Lösung aufgewachsen, er kennt es nicht anders, hat im Prinzip zwei zuhause. Wenn der Hund natürlich extrem auf eine Person fixiert ist, dann ist das sicher nicht die optimale Lösung.

    Zitat

    Habt ihr schon mal die Erfahrung gemacht, dass ein Hund, der regelmäßig in eine Pension oder so geht, sozial sicherer und verträglicher wird?


    Würde ich so jetzt nicht sagen... Liam ist grundsätzlich freundlich, aber fremden Hunden gegenüber schon zurückhaltend, auch wenn er das Rudelleben aus der Pension kennt. Aber das wäre er sicher auch ohne das Pensionsleben gewesen.

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