Erziehung durch positive Verstärkung
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Es gibt noch eine dritte Möglichkeit

Mit dem Hund gemeinsam eine Lösung erarbeiten.. - Vor einem Moment
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Hi,
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Labradora: Er lernt, sich angesichts eines Reizes an mich zu wenden. Das ist der Sinn der Sache. Dies Umwenden passiert mittlerweile bei meinem schon, bevor sich die Leine strafft.
Also quasi wie ohne Leine. Er lernt: gutes Verhalten = Belohnung und nicht: Reiz = Belohnung, da ich ja auf Kommandos verzichte.Brizo: wie machst Du es denn?
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Ich fahre was die Jagdproblematik angeht mehrgleisig.
1. Gut aufgebauter Rückruf
2. Verschiedene, bekannte, mögliche Abstände zwischen Hund und mir
3. Gut sitzendes "Komm runter!"-Kommando. -
Zitat
Labradora: Er lernt, sich angesichts eines Reizes an mich zu wenden. Das ist der Sinn der Sache. Dies Umwenden passiert mittlerweile bei meinem schon, bevor sich die Leine strafft.
Also quasi wie ohne Leine. Er lernt: gutes Verhalten = Belohnung und nicht: Reiz = Belohnung, da ich ja auf Kommandos verzichte.Brizo: wie machst Du es denn?
Das setzt aber voraus, das der Hund nicht unterscheiden kann ob die Leine dran ist oder nicht.
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Brizo: Das alles gibt's bei uns auch.
Ich weiss nicht, ob ich verständlich machen konnte, dass bei dieser Methode entscheidend ist, einen Jäger nicht zu einem Reiz-Junkie zu machen (Reize sind nicht nur aussen, sondern auch unsere Befehle), sondern ihn eben umzupolen auf die Bindung zu mir. Deshalb diese Übung, die die normalen Kommando-Übungen ergänzt, nicht ersetzt, denn Rückruf, Nein usw. also die Reaktion auf einen von mir gesetzten Reiz muss trotzdem geübt werden.
Aber es geht eben darum, dass Hund nicht auf Reiz konditioniert wird, sondern sein gutes Verhalten von sich aus anbietet, was letztendlich ein entspannteres Zusammensein ist, wenn es gelingt. Ich brauche dann später nur in Notsituationen ein Nein, wenn er echt durchknallt, normalerweise aber nicht.
Labradora: mal sehen....
er lernt auf jeden Fall den Aussenradius einzuhalten, was ich enorm wichtig finde. Aber wie gesagt: ein Abbruchkommando muss trotzdem sein. -
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Falbala, das mit dem Ball und dann schmeißen wenn er mich anguckt, als Ersatzhatz geht mit meinem Jagdhund auch. Aber den Schäfer würde ich damit irre machen. Der würde mir so schnell könnte ich nicht gucken, anfangen mir was vorzuspielen, damit er endlich den Ball haben kann.
Und vorher, wenn er weiß ich hab den Ball mit denkt der nicht ans Jagen, die Ultrasuperbelohnung ist ja auch ohne da.
Also das geht nicht bei jedem Hund. Logray ist von sich aus ruhig, bei dem kann man sich sowas mal erlauben, der findet das auch total cool und danach stecke ich den Ball weg und er schnuffelt freudig weiter.
Lucky hätte ich früher den Rest des Gassiganges an den Hacken gehabt. Kommt immer auf den Hund an und bei Corinnas Bordern kann ich mir das sehr gut vorstellen, warum sie das nicht macht.
Und nun geh ich die SuFu benutzen, um Corinnas Trainingsmethode zu finden.
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Sorry, aber ich muss noch mal widersprechen - ist nicht bös gemeint.

Mit Ball magst Du recht haben, das dreht auch meinen zu sehr auf. Er ist sehr triebig (triebiger als ich hoffte
). Aber mit Futterbeutel - dazu noch verstecken und suchen lassen, mit absitzen und warten - das geht wohl als Ersatzhandlung. Halt nichts ist gut, was ihn einfach in den Rausch schickt.Und ich finde, ihn dann an den Hacken zu haben, ist doch gar nicht so schlecht am Anfang? Bei meinem begrüsse ich das und bestätige es auch.
Die Freiheit kommt später, wenn er verlässlich ist.
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Zitat
Eben nicht.
Richtig gemacht, setze ich nicht mal einen Befehl ein. Er sieht Reiz - Leine strafft sich und bleibt da, wo sie ist. Nichts passiert - Hund kann nicht aus. Hund kommt ins Denken, denn er will ja etwas lösen, aber nach vorne geht nichts. Beim Nachlassen, Umwenden, Sitzen... bei allem, wo er sich beruhigt und abwendet vom Reiz, bekommt er Bestärkung oder Bestätigung. Bis dahin sage ich absolut nichts.Das Signal für den Hund zukünftig diese Verhaltenskette auszuführen, ist das taktile Signal Spannung auf dem Geschirr oder dem Halsband. Du wirst so immer auf die Leine angewiesen sein, denn Dein Hund kann diese Kette nur ausführen, wenn das Signal korrekt erfolgt - was ja ohne Leine unmöglich ist, um das Jagdverhalten zu kontrollieren, denn taktile Signale sind die stärksten für Hunde (für Menschen übrigens auch...).
Wenn Du das variabel bestärkst, dann wird es sich noch mehr festigen - also mal mit, mal ohne Leinenzug

Oder aber das Thema erledigt sich von selber, weil Dein Hund zwar eine pubertäre Hochphase beim Jagen hat, es aber danach überschaubar wird.
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Zitat
Hallo,
mich würde es mal interessieren, ob ihr glaubt das man einen Hund rein durch positive Verstärkung erziehen kann.
Sprich statt ein klares "nein" lieber Alternativen bieten.
Ich denke, dass man sicherlich bei einigen Hunden sehr weit damit kommt. Aber bei anderen denke ich, ist ein klares "nein" erfolgreicher ist.
LG und ich freue mich auf eure Antworten
Weder .. noch .. . :coffee3: -
Zitat
Das Signal für den Hund zukünftig diese Verhaltenskette auszuführen, ist das taktile Signal Spannung auf dem Geschirr oder dem Halsband. Du wirst so immer auf die Leine angewiesen sein, denn Dein Hund kann diese Kette nur ausführen, wenn das Signal korrekt erfolgt - was ja ohne Leine unmöglich ist, um das Jagdverhalten zu kontrollieren, denn taktile Signale sind die stärksten für Hunde (für Menschen übrigens auch...).
Wenn Du das variabel bestärkst, dann wird es sich noch mehr festigen - also mal mit, mal ohne Leinenzug

Oder aber das Thema erledigt sich von selber, weil Dein Hund zwar eine pubertäre Hochphase beim Jagen hat, es aber danach überschaubar wird.
Dann kannst Du mir sicher auch erklären, warum er sich bereits jetzt vorher umdreht, bevor die Leine straff wird, wenn er den Reiz sieht (und er nicht zu gross ist, denn das lernt er erst grade).
Um das klar zu sagen, es darf keinen Ruck geben, sondern Hund muss so weich wie möglich aufgefangen werden am Anfang, wenn er die Übung noch nicht kann. Je weniger taktiler Reiz durch die Leine, umso schneller geht das mit dem Umdrehen.
Hat einer von Euch Kritikern diese Übung schon mal ernsthaft probiert?
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