Hund hat panische Angst

  • Hallo an alle....
    Ich brauche dringend einen guten Rat!! Mein Balou ist ein Feigling!!!
    Er hat panische Angst raus zu gehen,zittert wie irre,kurz vor die Tür und pippi,schnell wieder rein. Abends ist es gering besser, da läuft er mal 20-30 meter,dann aber in einem Affenzahn wieder nach Hause,er wiegt 30 kg,ist also kaum zu halten.Jedes Geräusch macht ihm Angst.Wirklich jedes.Wir waren in der Hundeschule,Welpenschule,es gibt keine Besserung.
    Ich hatte auch eine Therapeutin hier zu Hause,jedes mal 75 Euro, das liegt nicht mehr drin!
    Hat emand eine Idee,Was soll ich nur tun,bin sooo verzweifelt!!!! :verzweifelt: :verzweifelt: :verzweifelt:

    L G Baloula

  • Zitat

    Ich hatte auch eine Therapeutin hier zu Hause,jedes mal 75 Euro, das liegt nicht mehr drin!

    Was war denn die Einschätzung der Therapeutin, was habt ihr bisher dagegen gemacht, gab es Verbesserungen, war er schon von Anfang an so, wo hast du ihn her, wie alt ist er, wie sieht ein üblicher Tagesablauf aus? Fragen über Fragen :D

    Erzähl doch mal ein bisschen genauer. Dann kann man auch besser Tipps geben.

    Viele Grüße
    Frank

  • Erstmal: Welche Rasse ist dein Balou? Denn bei manchen Rassen gibt es trotz Prägung beim Züchter immer wieder ängstliche Exemplare.
    Wie alt ist er?
    Wie ist er beim Züchter aufgewachsen (Prägung, Sozialisation)?
    Wie reagierst du, wenn er ängstlich ist?
    Wie waren die Hundeschulen und Kurse? Was sagten die Trainer?
    War er schon immer so? Oder seit wann ist das? Gab es vielleicht etwas, das ihn traumatisiert haben könnte?
    Ich würde auch die Schilddrüsenwerte untersuchen lassen oder allgemein erst mal körperliche Krankheiten ausschließen lassen.

    Ich kann nachfühlen, wie das für euch ist. Unsere vorige Hündin war ein "Kaspar-Hauser-Hund", das heißt, sie saß bei der VDH-Züchterin im Bretterverschlag und lernte nichts kennen. Nach einem Jahr harter Arbeit wurde sie zum besten Hund der Welt. Aber dieses Jahr harter Arbeit hat Nerven gekostet ohne Ende.

  • Ohhh, vielen Dank für die schnellen Antworten!!
    Also,Balou ist ein weißer Golden Retriver.Er ist 10 Monate alt,bei uns wohnt er seit er 10 Wochen alt ist.
    Wor haben ihn von einem seriösen Züchter aus Meck-Pomm mit papieren. Von Anfang an war er sehr ängstlich und vorsichtig,jedes laute Geräusch hat ihn in Panik versetzt und er flüchtete unters Sofa ,was jetzt natürlich nicht mehr geht!
    Bei der Welpenschule war er ehr vorsichtig,sonst alles gut,verstand schnell die wichtigsten Komandos . ist dort sehr Ländlich... also großes Feld. Zuhause verschlimmerte es sich stets! Wir wohnen an einer verkehrsberuhigten Strasse! Die weiterführende Schule wurde uns abgesagt, Balou hält alle auf! Die Therapeutin meinte er braucht viel Zeit,immer neue Versuche,und einen Dummi zum spielen Hat er, zeit... ich arbeite nicht mehr! Trotz ständigen Versuchen Raus zu gehen ,Geduld,Leckerlie,zuspruch... NICHTS! Er hat kaum noch Krallen weil er sich so in die Fliese krallt...Wie kann ich ihm blos helfen?????
    LG Baloula

  • Hallo baloula,

    bitte verzweifel nicht, denn wir haben auch so eine ängstliche Hündin (gehabt fast), die vor allem und jeden laufen geht (gegangen ist :???: ) und Jacky lernt noch immer JEDEN Tag, denn wir sind noch lange nicht am Ende und wir loben sie teilweise für jede Kleinigkeit, geben den Leuten die zu uns kommen Leckerlies in die Hand damit die Tiere zutraulicher werden zu ihnen, ich übe mit ihnen oder spiele mit ihnen, zusammen und alleine und das gefällt allen ;)

    es ist auf jeden Fall noch viel Arbeit aber die lohnt sich :gut:

    lg

  • Wenn ihr früher mit ihr in der Hundeschule wart, war es da offensichtlich noch nicht so schlimm, oder? Seid ihr mit ihr überhaupt jemals regelmäßig spazierengegangen oder war das noch nie möglich? Gab es irgendein Ereigniss, das es schlimmer gemacht hat?
    Was genau habt ihr bis jetzt unternommen? Was hat die Trainerin empfohlen? Ist sie im Haus eher ruhig oder aktiv? Ist sie auch dort gestresst? Habt ihr sie schon einmal einem Tierarzt vorgestellt? Eine Schilddrüsenunterfunktion steckt natürlich nur selten hinter so einem Verhalten, aber manchmal ist sie der Grund und man ist froh etwas unternehmen zu können.

  • Hast du dich mal an die Zücjterin gewandt? Hatte sie bei ihrer Nachzucht schon öfter
    solche Probleme, wie haben sich die Wurfgeschwister entwickelt?

    Habt ihr die Möglichkeit durch eine andere Tür rauszugehen, Hintereingang z.B. Sonst
    müßte der Weg über eine positive Verknüpfung mit der Tür und dem rausgehen erfolgen.
    Das wäre dann aber eine Sache für einen Trainer vor Ort.

    Eine Hundeschule die euch rauswirft, weil euer Hund Probleme macht ist schlicht nicht die
    richtige. Vielleicht findet ihr in der Nähe eine bessere, die auch ländlich genug liegt.

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