Begleithundeprüfung / Therapiehundausbildung

  • Eine BH Prüfung zeigt in erster Linie das der Hund Kunsstücke gelernt hat.
    Nichts anderes ist es. Denn das der Hund Fuß läuft, sich ablegt und ähnliches ist genauso wie zu lernen eine Rolle zu machen oder Pfote zu geben.

    Mit dem Alltag als Therapiehund hat das wenig gemein. Bzw sollte es wenig gemein haben.
    Ein Therapiehund kann nur ein Co-Therapeut sein und steht bei der Arbeit unter keinem Kommando. Zumindest nicht wenn es wirklich um die Therapie geht.
    Sicher ist es schön wenn der Hund hört. Nutze das gerne in der Arbeit mit sozial emotional gestörten Kindern. Die können dann zb Selbstbewusstsein sammeln weil so ein großer Hund das ausführt was sie sagen. Aber mal im Ernst der hört weil die Lütten ein Spielzeug bzw Futter in der Hand haben. Nicht weil er so nett ist.

    Eine Grundvoraussetzung sollte sein das du eine Therapeutische oder Pädagogische Ausbildung besitzt und auch in diesem Bereich gearbeitet hast. Dann kannst du schauen welches Klientel du so hast.
    Danach schaut man wo passt der Hund hin und kann er damit arbeiten und hilft er mir bei meinen Therapiezielen.

    Lennox ist ein Allrounder und arbeitet mit allen gerne.. Ob nun Alt und unbeweglich oder Jung und dynamisch. Dafür ist er nicht so ein emotionaler Typ und spiegelt kaum Gefühle.
    Die Lütte kann mit unbeweglichen Menschen nichts Anfangen. Ist dafür aber ein super Spiegel.. Sie zeigt welche "Stimmungen" herrschen und kann durch ihre Spritzige Art super mit Jugendlichen arbeiten.

  • Dass der Hund über einen guten Grundgehorsam verfügt und sich führen und lenken lässt, ist für mich eine Grundvoraussetzung in der tiergestützten Arbeit (egal ob TGT/TGP/TGA)-nicht von den Klienten, sondern von mir als Hundeführer/Fachperson gerade weil er "nur" als Co-Therapeut agiert und es durchaus Situationen gibt, in denen er aus der Situation geholt werden muss (z.B. durch ein im Platz liegen bleiben auf seiner Decke), weil man sich voll und ganz dem Klienten widmen muss. Ein Hund der nicht erzogen ist und über keine Unterordnungsbereitschaft verfügt und ständig eigenmächtig aufsteht, ist in diesem Fall ein Problem bei der Arbeit und auch ein Risiko.
    Gerade in der tiergestützten Arbeit liegt die Kunst, es hinzukriegen, einem Hund die Möglichkeit zu geben, eigenständiges Verhalten in der Interaktion mit dem Klienten zu zeigen, aber sich auch zurück zu nehmen bzw. nehmen zu lassen, wenn dies erforderlich ist.
    Ob die Übungsabfolge einer Begleithundeprüfung nun sinnvoll ist oder nicht, muss jeder für sich entscheiden, aber das Bestehen der Prüfung zeigt, dass man als Team arbeiten kann. Gleiches gilt für Kunststücke-brauchen tut man diese nicht -aber wenn der Hund welche ausführt, zeigt dies, dass er über eine gewisse Lernbereitschaft verfügt.

  • Zitat

    Eine BH Prüfung zeigt in erster Linie das der Hund Kunsstücke gelernt hat.
    Nichts anderes ist es. Denn das der Hund Fuß läuft, sich ablegt und ähnliches ist genauso wie zu lernen eine Rolle zu machen oder Pfote zu geben.

    Mit dem Alltag als Therapiehund hat das wenig gemein. Bzw sollte es wenig gemein haben.
    Ein Therapiehund kann nur ein Co-Therapeut sein und steht bei der Arbeit unter keinem Kommando. Zumindest nicht wenn es wirklich um die Therapie geht.
    Sicher ist es schön wenn der Hund hört. Nutze das gerne in der Arbeit mit sozial emotional gestörten Kindern. Die können dann zb Selbstbewusstsein sammeln weil so ein großer Hund das ausführt was sie sagen. Aber mal im Ernst der hört weil die Lütten ein Spielzeug bzw Futter in der Hand haben. Nicht weil er so nett ist.

    Eine Grundvoraussetzung sollte sein das du eine Therapeutische oder Pädagogische Ausbildung besitzt und auch in diesem Bereich gearbeitet hast. Dann kannst du schauen welches Klientel du so hast.
    Danach schaut man wo passt der Hund hin und kann er damit arbeiten und hilft er mir bei meinen Therapiezielen.

    Lennox ist ein Allrounder und arbeitet mit allen gerne.. Ob nun Alt und unbeweglich oder Jung und dynamisch. Dafür ist er nicht so ein emotionaler Typ und spiegelt kaum Gefühle.
    Die Lütte kann mit unbeweglichen Menschen nichts Anfangen. Ist dafür aber ein super Spiegel.. Sie zeigt welche "Stimmungen" herrschen und kann durch ihre Spritzige Art super mit Jugendlichen arbeiten.


    :gut:

  • Was ich sagen wolllte und wohl missverstanden wurde, eine BH ist kein Einstieg zur tiergestützten Therapie..
    Sicher muss der Hund über einen gewissen Gehorsamverfügen aber es befähigt ihn noch lange nicht zum Co-Therapeut geschweige denn den Hundehalter zum tiergestützten Therapeuten.

    Meine Kleine hätte locker mit 12 Monaten eine BH laufen können aber noch lange war sie nicht soweit in einer Therapie mit zu arbeiten..

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