lange pinkeln, bedrückt

  • Hallo zusammen,

    wollte mal nach eurer Meinung fragen, was ihr von der Situation haltet:

    Mein Border-Mix, 1 Jahr, unkastriert pinkelt nun seit 2-3 Tagen immer wenn ich mit ihm raus gehe extrem lange.
    Das dauert dann immer so 1-2 Minuten.
    Aber nur das erste Mal, danach markiert er wie üblich nur ein paar Tropfen.
    Vielleicht bilde ich mir das ein, weil ich da davor nicht so genau drauf geachtet habe, aber ich habe so bisschen das Gefühl, als würde es auch ein bisschen riechen.

    Insgesamt ist er aber auch ein bisschen bedrückt. Also er liegt jetzt nicht nur rum, aber er freut sich nicht mehr so flippig wie sonst oder wenn ich ihn im Büro mit dabei habe, läuft er sonst immer rum und "belästigt" die Kollegen. Jetzt liegt er aber brav, wie er es soll auf seiner Decke und schläft. Was mich ja freut, aber es ist eben untypisch.

    Was mir halt ein bisschen Sorgen macht ist, dass er wirklich ALLES frisst. ALLES. egal was es ist.
    Und klar, jetzt in der Pubertätsphase testet er noch mehr aus, also so richtig gut hören wie sonst tut er auch nicht. Fast so, als ob er mich nicht mehr mag verhält er sich :verzweifelt:

    Bitte sagt mir mal eure Meinung zu dem ganzen.

    Vielen Dank!! =)

  • Hallo,

    pullert er denn wirklich? Also ist ein STrahl da? Oder hebt er (denke mal ein Rüde?) Das Bein, steht lange da und dann kommt etwas?

    Also ich kenns von damals von unserer Hündin, das das eine Blasenentzündung war... Da roch der Urin auch ganz komisch und sie hockte auch länger, aber eben weil es brannte...

    Wie bei uns...
    Ich hab momentan auch eine, und sitze dann mal länger auf der Toilette...

    Oder mal ganz blöd, gehst du vielleicht zu selten raus? Das dann erstmal der ganze schwall raus muss, und er deswegen so lange pullert?

    Trinkt er mehr?

    Hoffe konnte dir einen Rat geben..

  • Ich würde das beim Tierarzt vorstellen. Wenn es nur mehr Urin wäre, würd ich persönlich wahrscheinlich nicht gehen, aber in Kombination mit dem Rest, würde ich auf Nummer sicher gehen.

    Hast du irgendwas verändert in den letzten Tagen?

  • Das könnte eine Blasenetzündung sein oder eine vergrößerte Prostata. Dafür ist er zwar eigendlich etwas jung, aber bei den vielen duften Mädels im Moment, kann es schon mal passieren das die Jungs schwierigkeiten beim pieseln haben ;)
    Ich würde das beim TA abklären und gleich eine frisch aufgefangenen Urinprobe mitnehmen.

  • Die große Pullermenge spricht ja dafür, dass er den Urin nicht in kleinen Menen absetzen kann, sondern erst, wenn der Druck entsprechend hoch, also die Blasse prall gefüllt ist.
    Eine vergrößerte Prostata wäre auch meine Vermutung. Das kann auch hormonell bedingt sein, wenn z.Zt. z.B. die ein oder andere Hündin in Eurer Umgebung läufig ist.
    Ein Besuch beim TA wid da sicherlich klarheit bringen.

  • Ich würde auch einfach mal Urin in einem sauberen Marmeladenglas auffangen und untersuchen lassen. Den ersten Strahl weglassen, wegen Keimen von außen, den Mittelstrahl auffangen. Vielleicht hat er eine Blaseninfektion.

    Sollte die Prostata Probleme machen, kann man die gut homöopathisch behandeln lassen.
    Da muss gar keine Chemie in den Hund.

  • Zitat

    Sollte die Prostata Probleme machen, kann man die gut homöopathisch behandeln lassen.
    Da muss gar keine Chemie in den Hund.

    Vorsicht mit solchen Aussagen!!!! Das ist fahrlässig!!

    Ein kluger Mensch überlegt, dass "Prostataprobleme" vielleicht erstmal vom Tierarzt abgeklärt werden sollten bevor man etwas blind homöopathisch behandelt.

    Ich würde zum Tierarzt gehen und den Urin untersuchen lassen (mit einem sogenannten U-Stix), außerdem würde ich ein Sediment anfertigen lassen (Der Urin wird zentrifugiert und unter dem Mikroskop angesehen), im Zweifel lieber noch Blut abnehmen (kleines Blutbild, Entzündungswerte, Nierenwerte, Leberwerte, Salze)..der TA wird den Hund ebf klinisch untersuchen und bei weiterer Unsicherheit kann er einen Ultraschall machen.

    Dann erst eine Therapie, sofern nötig :)

    Warum soviel Diagnostik? Weil du dir Sorgen machst und du schreibst, dass dein Hund irgendwie anders ist als sonst plus das Pinkelverhalten.

    Alles Gute an deinen Hund und halte uns bitte auf dem Laufenden!!

  • Zitat

    Vorsicht mit solchen Aussagen!!!! Das ist fahrlässig!!

    Ein kluger Mensch überlegt, dass "Prostataprobleme" vielleicht erstmal vom Tierarzt abgeklärt werden sollten bevor man etwas blind homöopathisch behandelt.

    Unterstelle mir nicht schon wieder irgendwelche Aussagen.
    Ich habe nicht geschrieben, sie soll nicht zum TA gehen.

    Man kann die Prostataprobleme auch nach tierärztlicher Diagnose homöopathisch behandeln.

  • Es geht um deine Aussage:

    "Prostataprobleme kann man gut homöopathisch behandeln, da muss keine Chemie an den Hund"

    Das hast du geschrieben! Ich unterstellte nichts!

    Du weißt doch gar nicht WAS die Ursache für ein Prostataproblem sein könnte!

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