Zittern, Schmerzen, harter Bauch - Wer hat Erfahrungen?

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    Hallo ihr,


    Spike hat letzte Woche Donnerstagabend leicht gezittert - Armes Hündchen tätschel,tätschel.
    Freitag am morgen hat er sich normal verhalten, Abends dann wieder gezittert, gequickt, als ich ihn anfassen wollte, also bevor ich ihn berührt habe und beim vorsichtigen abtasten hatte er einen harten Bauch.
    Gassi hab ich ihn raus getragen, weil er nicht mitgehen wollte, er hat kurz Pipi gemacht und sich wieder gesetzt. Rein ist er dann mit schlapp wirkenden Hinterbeinen gegangen. Vermutung Verstopfung.
    Samstag morgen hat er dann Kot abgesetzt, also keine Verstopfung und TA aufgesucht.
    Fazit: Ja, Bauch ist hart, könnten angespannte/verspannte Muskeln von einer Schonhaltung einer Gelenkverletzung sein.Auch der Rücken ist verspannt. Bewegungsversuchen von Beinen und Hals hat er entgegengewirkt.Hin und her gelaufen, alles wieder normal bewegt.
    Er hat Schmerzmittel bekommen und ich habe noch welchen mit bekommen, mit der "Diagnose" eventuell Prellung. Des Weiteren sollte er nicht zu viel toben.
    Samstag also nicht mit Gassi. Sonntag, da er Samstag und Sonntag bis Mittag nicht gezittert hat, haben wir ihn mit Gassi genommen. Er hat sich dann zu uns gesetzt, während die anderen getobt haben.
    -Er hat immer wenn ihm ein Hund zu nahe kam gequickt.
    -Er hat versucht zu buddeln, aber irgendwie habe ich das Gefühl gehabt die Hinterbeine machen nicht mit.
    -Er rennt nicht.
    Das fiel auf der Wiese auf. Zuhause fiel mir auf, dass ich ihn in den Fußraum vom Auto gesetzt habe, er aber heraus gehüpft ist. Mehrfach getestet: Er kann nicht mehr auf das Sofa springen. Herunter geht er aber.
    Ich kann/darf auf den gesamten Körper Druck ausüben, auch nachdem er gequickt hat oder wenn er grade zittert, nichts auffälliges beim anfassen (außer hartem Bauch).
    Er kann jedoch, wenn er grade wieder zittert nicht sitzen, er legt sich hin. Auch wenn man ihn hinsetzt oder stellt legt er sich wieder hin. Das Zittern hatte er zwischendurch jetzt immer mal wieder.


    Morgen geht's wieder zum TA, vielleicht hat ja jemand eine Idee, aus Erfahrungswerten heraus, was es sein könnte, was man röntgen oder wo man den Ultraschall vielleicht ansetzten sollte?


    Liebe Grüße
    Gina


    Edit: Essen und trinken tut er normal.

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Hallo Gina,


    das kann natürlich alles mögliche sein.


    Wenn der Tierarzt morgen nichts findet, würde ich den Hund mal einer Physiotherapeutin vorstellen. Die haben ein Händchen dafür, Verspannungen oder Wirbelverschiebungen zu ertasten.

  • Die Tierärztin auf meine Bitte hin geröntgt.
    Nebendiagnose: Mein vier jähriger Hund hat beginnende Arthrose :lepra:
    Und er hat eine Menge Luft im Darm. Dagegen hat er jetzt auch was bekommen.
    Allerdings ist das wohl eher nicht sein Hauptproblem. Wir probieren jetzt zwei Tage etwas um die Luft raus zu bekommen, ist es dann nicht besser überweist sie uns an eine Tierklinik.


    Wenn die Tierklinik nichts findet, falls es soweit kommen sollte, dann werde ich wohl mal eine Tierphysiologin aufsuchen, danke für den Tipp Bubuka :smile:

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  • Wenn dein Hund Bauchschmerzen hat, kann es schon sein, das er deshalb nicht mehr springen will. Da muss nicht zwangsläufig was akutes mit den Gelenken sein. Es gibt Hunde, die laufen bei Bauchweh keinen Zentimeter mehr....


    Da der TA auch einen harten Bauch festgestellt hat, wundert es mich, das er ihm keine Medikamente gegeben hat? Wenn du selbst fühlen kannst, das der Bauch hart ist, kannst du ihm auch ein paar Tropfen MCP geben.

  • unserer hatte das auch immer mal wieder, da durften wir ihn nicht anfassen und er wollte sich nicht bewegen. Ich hab ihm immer ein Kirschkernkissen warm gemacht und wir hatten Globulis, die wir ihm gegeben haben.
    Aber es hat nie länger als einen Tag gedauert.
    Vielleicht verträgt er das Futter nicht?

    Lg Elke
    Melanie (Terriermix) 20.04.2012 - hoffentlich ganz lange
    Apollo (Parson Jack Russell) 31.08.2002 - 14.11.2012


    Kraule einen Hund, und du hast einen sicheren Job.


    -Franklin P. Jones


    Melanie

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Irgendwie wurde meine Antwort vorhin nicht gesendet.
    Mir "etwas" und Lust heraus zu bekommen tun, meinte ich ein Mitte - Canikur Pro - geben.


    Er lahmt ja auch etwas mit den Hinterpfoten, besonders links und die Reflexe sind da auch nicht so gut.
    Mal sehen, wie es sich entwickelt...

  • Wir waren heute in der Tierklinik Bramsche bei einem Orthopäden. Durch abtasten hat er relativ genau die Position des Schmerzes bestimmt und bestätigt, dass es ein neurologisches Problem ist, welches verschiedene Ursachen haben kann. (Entzündung, Bandscheibenvorfall, Infarkt,...)
    Wir geben nun ein paar Tage Kortison, falls das neurologische Problem doch auf eine Entzündung zurückzuführen ist. Sonst müsste der kleine unter Vollnarkose ins CT und gegebenenfalls direkt operiert werden.


    Da ich im Ammerland lebe und der Knochenbrecher Tamme Hanken nur wenige Kilometer entfernt alles einrenkt, was ihm unter die Finger kommt, werde ich wohl dem nächsten Samstag (=Kummertag) wahrnehmen und Spike bei ihm vorstellen.
    Vielleicht kann er ihm helfen und ihm damit den ganzen Stress von Narkose und ggf. OP und damit verbundenem Klinikaufenthalt ersparen.


    War vielleicht schon jemand mit seinem Hund beim Knochenbrecher? Vielleicht mag ja mal jemand erzählen?

  • Ich stehe ja nicht so auf diese "Hauruck"-Methoden.


    Ich würde eher eine Physiotherapeutin aufsuchen. Wenn diese dann noch die Dorn-Methode kennt, wäre das optimal. Neurologische Probleme können auch durch z. B. verschobene Wirbel entstehen. Durch diese Wirbelringe laufen ja alle Nerven, so daß eine Verdrehung die unterschiedlichsten Probleme hervorrufen kann.


    Zitat

    Die Dorn-Methode basiert auf der Annahme das der Grossteil der Beschwerden durch ein „aus dem Lot“ geratenes Skelett verursacht werden. Dies sind Hauptsächlich seitliche Verschiebungen einzelner Wirbelkörper aus der Wirbelsäule aber auch Blockaden des ISG-Gelenks (Iliosakral- oder Kreuzbein-/Darmbeingelenk), Beinlängendifferenzen, Beckenschiefstände, o. ä.


    Die Behandlungsmethode verfügt über eine verblüffend hohe Erfolgquote. Diese wird von den unterschiedlichen Dorn-Therapeuten für Menschen auf ca. 75 bis 95 % beziffert wird. Eine Quote bei der keine andere, bislang in der klassischen Rückenschmerzbehandlung erprobte, Therapieform mithalten kann. Daher ist es unserer Meinung nach an der Zeit diese Therapie auch bei unseren besten Freunden einzusetzen.


    http://www.reichmirdiepfote.de/index.php?id=64

  • Ohne klare Diagnose würde ich da nichts einrenken lassen. Das kann ganz schön nach hinten losgehen. Dann eher das CT, aber vor einer OP eventuell noch andere Therapiemöglichkeiten prüfen. Mit Dorn kann man nicht viel falsch machen, das könnte man versuchen.

    Corinna, Kalle Wirsch & Lilo Lila
    & Paco an der Regenbogenbrücke

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