Frisst allesvon der Straße-Vorsitz?
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Und mal wieder ich..nachdem wir das Autojagen in den Griff bekommen haben, und auch das Leinenpöbeln unter Kontrolle, gibts was neues...Das Monster ist definitiv zu kreativ
Sie frisst alles, was sie auf der Straße findet. Hatte sie vor einiger Zeit schonmal gemacht, das hatten wir aber in den Griff bekommen.
Nun war meine Idee folgende.
Sagen wir mal, ein Brötchen liegt auf der Straße. Das Monster würde mir die Schulter auskugeln um dahin zu kommen...
Wäre es vorstellbar, das sie sich davor setzt und dafür von mir mit etwas besserem belohnt wird?
Wenn ja, wie würde man sowas aufbauen?Ich hatte gestern schonmal probiert, aber irgendwie war mehr Streß als alles andere für alle Beteiligten.
(Nur die Nachbarn hatten ihren Spaß -.-)Aus/Pfui geht nicht. Sie frisst schneller als ich reden kann...Und ja, ich habs Probert...gut 1 JAhr lang.
Momentan sieht es so aus: Hund findet etwas, und hats im Maul. Ich angel sie mir ran, entscheide ob sich ein griff ins MAul lohnt (Kleinzeug oder Kacke hol ich nicht mehr raus)dann hält eine hand den Hund fes und mit der Anderen "spiel" ich Tauziehen.
Das ist einfach nur Stressig, nervig und gefährlich.
Danke für nette Tipps
P.S. ich weiß, Vorsiz ist nicht richtig, als bezeichnung, aber mir fällt kein anderer Name ein
Liebe Grüß
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
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Hallo,
das kann man schaffen.
Frage mal Niani aus diesem Forum; sie hat es bei ihrer Maja geschafft und Maja ist eine Labradorhündin und total verfressen.
Schreib Rike mal eine PN, sie wird Dir sicherlich erklären, wie sie vorgegangen ist -
Ich würde es so machen, dass ich erst mal etwas auslege und mit dem Hund an der Leine darauf zu gehe. Dann kommentarlos mit dem Fuß das Objekt der Begierde sperren, sobald der Hund dran will. Also Fuß zwischen das Objekt der Begierde und Hundenase und abwarten. Versuche dran zu kommen weiterhin abblocken und sobald der Hintern runter geht, Kekse in den Hund tun.
Also im Endeffekt das Spielchen "wie bringe ich meinem Hund ein Nein bei". Nur eben näher an der realen Situation und mit Aufbau eines konkreteren Alternativverhaltens.
Viele Grüße
Frank -
Diesen wunderschönen Tanz hab ich gestern lange mit dem Monster gemacht.
Nur leider schaltet sich ihr Hirn bei sowas völlig aus. Die einfache Schlussfolgerung Sitz=Keks ist ihr dann zuhoch
(und sie kann sitz sonst in jeder situation)
Das ganze ist dann derartig in Streß ausgeartet, es war zum göcken.
Irgenwie will das nicht so ganz in ihren Kopf.
Und wie bring ich ihr bei, das sie vor allem Sitz zu machen hat?
Ich mein, es wäre schonmal ein riesen Fortschritt, wenn sie LEckerchen, Kazenfutter ect. liegen lassen würde. Aber ich kann ja schlecht mit allem üben was drausen rumliegt.
Selbst wenn ich alles nehmen würde (KAtzenkot ect.) bis das bei allem sitzt, ist sie wahrscheinlich so alt, da kann sie es eh nicht mehr kauen
Wie verallgemeiner ich die Situation?
Ich habe von einer anderen HH den Tipp bekommen, etwas besonderst scharfes, sauers einfach nur völlig ekliges auszulegen (Frikadellen z.b. nur völlig ungenießar)...aber irgendwie trau ich mich da nicht so recht ran.Liebe Grüße
Ach ja, PN verschickt^^
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Zitat
Diesen wunderschönen Tanz hab ich gestern lange mit dem Monster gemacht.
Wenn Sie den Fuß als Sperre nicht akzeptiert, würde ich deutlicher und falls nötig auch körperlich werden. Eben so hart wie nötig, dass sie davon ablässt und wirklich resigniert.
ZitatUnd wie bring ich ihr bei, das sie vor allem Sitz zu machen hat?
Da würde ich sie selbst drauf kommen lassen, wenn sie wirklich davon abgelassen hat. Notfalls die Leine leicht nach oben spannen, so dass sie mit Nachhilfe ins Sitz geht.
ZitatIch habe von einer anderen HH den Tipp bekommen, etwas besonderst scharfes, sauers einfach nur völlig ekliges auszulegen (Frikadellen z.b. nur völlig ungenießar)...aber irgendwie trau ich mich da nicht so recht ran.
Das klingt jetzt aber so, als würde es dir gar nicht um die Anzeige an sich gehen, sondern schlicht und ergreifend darum, dass sie nichts aufnimmt. Da wäre mein Weg der gute alte Abbruch mit Schreckreiz. Und das ganze würde ich gleich so hart durchführen, dass ich mir absolut sicher sein kann, dass eine oder maximal zwei Wiederholungen ausreichen.
Viele Grüße
Frank -
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Zitat
Das klingt jetzt aber so, als würde es dir gar nicht um die Anzeige an sich gehen, sondern schlicht und ergreifend darum, dass sie nichts aufnimmt. Da wäre mein Weg der gute alte Abbruch mit Schreckreiz. Und das ganze würde ich gleich so hart durchführen, dass ich mir absolut sicher sein kann, dass eine oder maximal zwei Wiederholungen ausreichen.Viele Grüße
Frank
Du wieder.
Wir begegnen uns hier in letzter Zeit öfters.
Du meinst so etwas wie die gute alte Rütter- Wasserflasche?
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Zitat
Du meinst so etwas wie die gute alte Rütter- Wasserflasche?

Ja, zum Beispiel. Könnte aber auch ein zusammengerolltes Handtuch sein oder ein Bodyblock. Oder ich geh auf den Hund zu und schlag mir mit der Leine an die Brust. Auf jeden Fall etwas, wo ich mir sicher sein kann, dass in dieser Situation der Bedarf am Objekt der Begierde gedeckt ist.
Das ist nämlich meiner Meinung nach der Hauptfehler, wenn ich positive Strafe einsetze: Es wird halbherzig gestraft und ich muss immer massiver werden. Man kann sich das mit einer Skala vorstellen. Will der Hund mit Intensität 5 an das Fressbare ran, brauche ich nicht mit Intensität 6 oder 7 zu strafen, sondern steige gleich mit 8 oder besser noch 9 ein. Bin ich nicht gewillt so hart zu strafen oder ist der Hund beispielsweise auf Intensität 7, so dass meine Strafe nicht mehr deutlich massiver als das Verhalten, das ich hemmen will, ausfallen kann, muss ich entweder daran arbeiten den Hund auf ein niedrigeres Niveau zu bekommen oder mir einen anderen Weg überlegen.
Viele Grüße
Frank -
Die Idee mit dem anzeigen durch absitzen finde ich Super... Wäre vllt auch was für Lucy. Bei der abschreckmethode bräuchte sie denke ich eine eigene Skala o.0 die ist ja SO unglaublich Wild auf alles was man runterschlucken kann -.-
Hast du es bei deiner denn vllt erstmal mit etwas probiert was sie nicht wirklich ansprechend findet? Zum Beispiel Trockenfutter? Vielleicht findet sie das Leckerlie einfach noch zu Super und es klappt besser mit etwas was sie vielleicht nicht ganz so toll findet und dann kann man immer tollere Sachen auslegen?!
Wobei sich mir noch die frage stellt, kennen Hunde sowas wie Mengen-Denken? Denn wenn man irgendwann beim tollsten Leckerlie überhaupt angelangt ist und dann nur ein kleines Stück auslegt, sie aber davon ganz viel bekommt, wenn sie es nicht nimmt, checkt der Hund das überhaupt oder achtet er gar nicht darauf wieviel es ist und letztendlich ist es dann eben beides gleichtoll? Hab immer das Gefühl es ist egal ob ich irgendwo fünf und irgendwo nur ein Leckerlie liegen habe, sie geht da ganz beliebig vor, wenn es dasselbe ist.
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Ich hab das bei Milo nur so unter Kontrolle bekommen: Permanenter Blickkontakt zum Hund (kein Handy am Ohr, keine Zigarette rauchen, sich von nichts und niemanden ablenken lassen, aber trotzdem so tun, als würde man nur zufällig zu ihm rüber blicken), sobald er an einer Stelle mit der Nase hängen bleibt, sofort anpeilen WAS es ist (Haufen ok, darf er dran riechen, angelullte Breze geht gar nicht.) Wenn ein "geht gar nicht" anfixiert wurde, hab ich ein lautes (Mann, hat das die erste Zeit durch den Park geschallt
da haben sich andere Menschen erschrocken) PFUI! Hund blickt auf, ich JAAAAA FEIIIIIIIIIIIIIIIIIIIN, SUUUUUUUUUUUPER, KLAAAAAAAAAAAAAAASSSSSSSEEEEEEEEEE Affentanz, Hund kommt zu mir und bekommt feinstes Leckerli
Es hat lange gedauert und ich lasse Milo auch jetzt noch nicht aus den Augen. Aber wenn er jetzt etwas "Leckeres" aufspürt, schaut er sofort gespannt in meine Richtung und ich Tanz den Samba und mach Party, bis er bei mir ist und sich sein Leckerli abholt.
Nur bei Hasenköttel bin ich zum Teil machtlos.....
Und es wird von Woche zu Woche besser, oftmals geht er einfach an "leckeren" Dingen vorbei, als hätte er sie nicht erkannt....
In der ersten Zeit hat er beim Pfui ab und an nicht sofort reagiert, dann kam ein Stampfer mit dem Fuß auf den Boden und ein Klatscher in die Hände, manchmal ein HEY! bis ich seine Aufmerksamkeit hatte.... Und er darf auch in der Wohnung absolut nichts vom Boden fressen (außer ich gebe die Erlaubnis zB beim Suchspiel, oder bei Kausachen). Wenn ich zB Gemüse schneide und etwas fällt auf den Boden, dann fixiert er das so lange, bis ich es zum Müll trage (uhuhuiiiiii totale innere Anspannung beim Hund, bis es weggeräumt ist) AAAAAber, er würde sich hüten auch nur die Nase danach auszutrecken
Körperlicher "Einsatz" war nie erforderlich. Ich schreie meinen Hund auch nicht gerne an....aber draußen, wenn ich mir die ganzen "Rattengiftmeldungen" reinziehe, lieber einmal kurz die Seele aus dem Leib gePFUIT!, als in die Tierklinik mit ner Vergiftung....Viele Grüße,
Frollein
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