Blutwerte auswerten
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FlatDreams -
3. April 2013 um 18:47
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Ich liebe ja dieses Buch!
http://books.google.de/books?id=8Cxse…ved=0CDcQ6AEwAQIch muss mir das unbedingt nochmal zulegen...schaue aktuell noch bei Google books rein
Erstmal: Was csaui schreibt ist nicht veraltet!
Es ist der ganz klassische Fall einer Hypothyreose, ob es nun jedem gefällt oder nicht.ABER Ängstlichkeit und damit auch Stressanfälligkeit kann auch ein Symptom sein.
Und ist die Hormonwelt des Hundes erstmal durcheinander und hat er auch noch andere diverse Erkrankungen...wer kann da schon sagen, was Henne und was Ei war?
Zumal es ja auch noch das Euthyreod-Sick-Syndrom gibt!
Dann spielt die Ernährung einen große Rolle, jemand schrieb schon richtig "Schlund". (Krüümel wars, denke ich
)Eine Diagnose sollte nicht anhand eines Befundes gestellt werden, es ist viel mehr die Zusammenschau.
Weil Zossels Hund nicht die typischen Symptome zeigt, ist die Diagnose SDU nicht ausgeschlossen...csaui hat auch nichts dergleichen behauptet.
Deswegen streitet euch doch bitte nicht!! Ich mag euch beide und würd euch beide hier im Med-Forum vermissen

Wenn eine THP bedauert, dass viele VetMeds so selten substituieren, da kann ich die THP beruhigen: Viele VetMeds bedauern, dass so viele Hunde unnötig substituiert werden.
Eine unnötige Substitution kann zur Schilddrüsen-Atrophie führen und *bumms* könnte eine echte SDU entstehen....ich weiß nicht, ob es Sinn macht akribisch darauf zu achten, dass die SD-Hormonwerte im oberen Drittel liegen....der Hund ist doch mehr als seine Schilddrüse...ich halte das einfach bei vielen für eine Modeerscheinung und eine Überdiagnose....das sind immer so Zeiterscheinungen....in ein paar Jahren ist es ein anderes Organ

Ich will hier aber keinem abspenstig machen, dass sein/ihr Hund ernsthaft krank ist.
Es braucht sich also keiner angesprochen zu fühlen, da ich an keinen hier im Forum im besonderen denke, sondern nur meine Meinung zu dem Thema schreibe :)Ömchen hat ja auch eine SDU, die jetzt gut substituiert wird.....allerdings hatte Omi die typischen Symptome und die typischen Laborwerte neben dem fast fehlendem ft4 (z.B. Cholesterin zu hoch)
Tüdelüt ihr Lieben!
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Zitat
Mein Hund war teilweise so hibbelig und abgedreht dass nichts mehr ging.
Wenn in der HuSchu nebenan Agy gemacht wurde, schrie er, hing in der Leine, das ging bis zu Frauchen anspringen und ins Gesicht schnappen vor "ich weiss nicht mehr wie ich das kompensieren soll".Sprichst du von meinem Hund?
Kommt mir so vor!
Ich würde gerne über den DRC Trainieren, kann es aber nicht, weil er nur am bellen und fiepen und nicht mehr ansprechbar ist.Kehlkopf füttere ich nicht bzw. nur ganz selten (vielleicht einen im halben Jahr) er bekommt im Moment nur Trockenfutter (ein billiges, weil er das wenigstens frisst und zunimmt... die hochwertigen frisst er zu wenig und nimmt dadurch ab und wird klapperdürr)
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Zitat
Sprichst du von meinem Hund?
Kommt mir so vor!
Ich würde gerne über den DRC Trainieren, kann es aber nicht, weil er nur am bellen und fiepen und nicht mehr ansprechbar ist.Kehlkopf füttere ich nicht bzw. nur ganz selten (vielleicht einen im halben Jahr) er bekommt im Moment nur Trockenfutter (ein billiges, weil er das wenigstens frisst und zunimmt... die hochwertigen frisst er zu wenig und nimmt dadurch ab und wird klapperdürr)
Ich hab mich vertan, es war ein t4 von 0,12.
Ich bin auch kein Freund von einfach substituieren, aber wenn die Werte 2x in 4 Wochen am unteren Rand sind und der Hund typische Symptome zeigt, muss man schonmal genauer hinschauen.
Natuerlich gibt es viele Sachen die die SD Werte runterhauen, der Koerper schuetzt sich manchmal damit indem er den Stoffwechsel runterfaehrt, daher misst man ja auch mehrere Werte und nicht nur, wie viele TA es machen den T4.
Dann kann eine Substitution von Hormonen naemlich auch die ursaechliche Krankheit verschlimmern.
Aber deswegen sollte man ja auch nicht zum Feld Wald und Wiesen TA gehen mit SDU Problematik, sondern zu Ta die davon wirklich Ahnung haben.
Mein Hund musste lange Zeit unnoetig leiden weil die Herren TA der Meinung waren dass keine SDU vorliegen kann weil es ja nicht Lehrbuchmaessig ist.
Zum Glueck bin ich dann an einen geraten der Ahnung hatte und das nicht als Hysterie einer Besitzerun abgetan hat.Aber wie gesagt, nicht alles was nach SDU aussieht ist auch eine.
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Zitat
Mein Hund musste lange Zeit unnoetig leiden weil die Herren TA der Meinung waren dass keine SDU vorliegen kann weil es ja nicht Lehrbuchmaessig ist.
Zum Glueck bin ich dann an einen geraten der Ahnung hatte und das nicht als Hysterie einer Besitzerun abgetan hat.Aber wie gesagt, nicht alles was nach SDU aussieht ist auch eine.
Hab ich nie behauptet, ich schrieb lediglich ganz unvoreingenommen von typischen Symptomen. Ich schrieb auch, dass manche Symptome gegeneinander austauschbar sind, es aber auch sein kann, dass diese Symptome dann aber aufgrund anderer Dinge herrühren können.
Veraltet ist da jedenfalls gar nix. Ich hab trotz Unterfunktion auch Schweißhände, dass liegt aber bei mir an einer Überfunktion des Parasympathicus. Erstmal wäre es ja auch mal interessant zu erfahren wie sich denn der Stress äußert? Vielleicht hängt der Stress auch wieder gar nicht zwingend mit der Gewichtsabnahme zusammen...Gewichtsabnahme kann auch durch eine Erkrankung des Darms bedingt sein, Malabsorption, Würmer, chronische Entzündungen? Wie sieht der Stuhlgang aus? Wie oft? Ich würde mich jetzt nicht sofort an der Schilddrüse aufhängen wo die Werte ja eigentlich noch im Normbereich sind...Im schlimmsten Fall könnte der Hund auch ein Lymphom haben, aber da reichen die 2 Symptome halt allein nicht aus (Stress/Gewichtszunahme) auch wenn diese auf Lymphome zutreffen. Und Lymphome kann man im Blutbild leider sehr schlecht bis teilweise gar nicht ausmachen. Muss mal schauen ob auch auf Eisen getestet worden ist...wobei schonmal positiv ist, dass der LDH Wert niedrig ist. -
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Ich hab trotz Unterfunktion auch Schweißhände, dass liegt aber bei mir an einer Überfunktion des Parasympathicus.
Die Schweißdrüsen werden aber vom Sympathikus aktiviert.
Wenn dann also eine Überfunktion des Symathikus
Der Unterschied ist, dass der zweite Transmitter nicht wie sonst üblich Noradrenalin sondern Acetylcholin ist. -
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Zitat
Die Schweißdrüsen werden aber vom Sympathikus aktiviert.
Wenn dann also eine Überfunktion des Symathikus
Der Unterschied ist, dass der zweite Transmitter nicht wie sonst üblich Noradrenalin sondern Acetylcholin ist.Jupp passt, ich meinte auch (Stress/Gewichtsabnahme) hatte aus Versehen Zunahme geschrieben...war schon spät...mein Chemohirn halt...
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Zitat
Jupp passt, ich meinte auch (Stress/Gewichtsabnahme) hatte aus Versehen Zunahme geschrieben...war schon spät...mein Chemohirn halt...
Damit ich jetzt mitkomme:
Deine Theorie ist: Trotz SDU eine Überfunktion des Sympathikus mit Gewichtsabnahme und vermehrtem Schwitzen? (Beim Hund also Hecheln)
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Ne, ich hab gar keine Theorie, dazu weiß ich zu wenig über den Hund um Theorien anzustellen. Das war rein auf mich bezogen...Wir wissen ja momentan nur, der Hund hat Stress (aber nicht wie der sich äußert) und nimmt an Gewicht ab (wissen aber nicht ob mit seinem Verdauungsapperat alles in Ordnung ist und was er zu fressen bekommt, wie seine Aktivität ist). Aktuell haben wir Blutwerte die im Normbereich sind, vielleicht nahe dem unteren Normbereich aber im Normbereich. Deshalb würde ich mich nicht von vorne herein auf die Schilddrüse einschießen.
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Also ich bin medizinischer Laie, halte es da aber mit Dr. House. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass gleich mehrere Organe vollkommen verrückt spielen, und nicht nur eines, was dann aber nicht lehrbuchmäßig ist?
Jenny, mich würde interessieren, was der Spaß gekostet hat. -
Linda, der Spaß hat knappe 180€ gekostet

Der Stress äußert sich durch hecheln, überdrehtheit, steigert sich in Gewisse Situationen so rein, das er anfängt zu fiepen/bellen und ist dann nicht mehr ansprechbar.
Dieses Verhalten zeigte er bereits im Welpenalter!
Ich ging jedoch davon aus, das ich zu blöd bin, einen Flat zu führen bzw. auszulasten.
Bis ich durch meinen neuen Job mehrere Leute kennen gelernt haben, die sich auch mit Problemhunden beschäftigen und mich jeder anspricht, ob er ein Problem mit der Schilddrüse hat... da aber bereits vor Jahren Blut getestet wurde und alles ok war, ging ich weiter davon aus, es ist mein Fehler.
Aber da mir zwischenzeitlich mehrere Leute unabhängig von einander und auch die Trainerin mit der ich seit ein paar Wochen in Kontakt bin sofort auf Schilddrüse getippt haben, wurde dieses Blutbild angefertigt.Er hat bereits von klein auf extreme Probleme mit dem zunehmen.
Er frisst generell sehr schlecht, egal was ich ihm vorsetze, fressen ist nicht sein Ding. Aktuell bekommt er Belcando, weil er das zumindest regelmäßiger Frst als hochwertiges Futter und nicht so sehr abmagert. Diese Probleme bestehen aber wie gesagt schon immer. Es ist also nicht neu, das er nicht zunimmt und klapper dürr ist.Seine Aktivität ist hoch.
Erstmal das er schnell aufdreht und dann ist er ein Aktiver Hund, der gerne rennt.Ausgelastet wird er mit Dummyarbeit und CaniCross
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