• Blödes Problem. Wir wohnen am Feldrand und sind mit unserem 14 Wochen alten Welpen natürlich oft draußen. Auch ohne Leine. Wenn dann plötzlich ein Fahrradfahrer oder Jogger kommt rennt sie dem hinterher. Gestern hats ie ihn sogar angebellt. Alle nein Rufe und Versuch esie zu fangen scheitern dann. Natürlich. Jetzt möchte ich das gerne üben. Aber wie?
    Ideen?

    lg Tina

  • An der Leine natürlich. ;) (ich habe eine 3-m-Leine).

    Wenn sich die Leine spannt, einfach stehen bleiben. Nichts sagen und nicht ziehen. Am Anfang bei der kleinsten Bewegung in Deine Richtung: Bestätigung und Belohnung. Clicker kann Dir helfen, im Timing zu liegen, muss er aber vorher kennen lernen. Geht aber auch ohne Clicker, nur wichtig: punktgenau bestätigen und ermutigen, bei der kleinsten Bewegung richtung "Du" und weg vom Jogger. Das ausbauen, bis er sich umschaut, setzt, zu Dir zurückkommt.

    Wenn er Dir mal entwischt, nie (!) hinterher, sondern sofort Namen rufen und wegrennen in die andere Richtung.

    Welpi sollte keine Erfolgserlebnisse dabei haben und wenn, dann ist die Mama weg. ;)

  • Die Antwort gibst du dir doch schon selbst.
    Leine dran und immer schön schauen wo die Radler und Jogger sind. Am Besten noch bevor der Hund reagiert ranrufen, setzen lassen und belohnen. Meine setzen sich automatisch hin wenn sie ein Zweirad oder einen Jogger bemerken. Hier ist nämlich richtig viel los und mir war wichtig das nicht nur das Hinterherrennen unterbunden wird, sondern auch das spontane Wechseln der Richtung. Das klappt sogar wenn sie nicht in meiner unmittelbaren Nähe sind.

    Gruß Terrortöle

  • Wenn du ihn jedes mal absetzt, dann interessieren sie ihn noch mehr!

    Das Absetzen zeigt ihm/ihr, dass es was besonders ist wenn jemand kommt, das kann gewaltig ins Auge gehen. Ich würde die Schlepp nehmen und erstmal aus der Entfernung trainieren.

    Läuft sie/er weg von dir drehst du um und rennst in die andere Richtung und rufst dabei, der/die Kleine kommt dir nich aus und so weckst du seinen Folgetrieb.

    Nachlaufen ist total falsch, er/sie denkt "jetzt ist spielen angesagt, fang mich doch!" und du rennst wie der größte Depp dem Hund nach.

  • Ich würde auch die Schleppleine dran machen und Distanz reinbringen (also zum Objekt seiner Begierde). Langsam (!) bei erfolgreichem Training die Distanz zu den spannenden Objekten verringern.

    Wichtig finde ich, dass du bei dem Training ganz entspannt und konzentriert bist und die Kontrolle behälst. Wenn du aufgeregt bist und Angst hast "gleich rennt er wieder los" überträgt sich die Nervosität auch auf den Hund.

  • Unser Hund hat das anfangs auch gemacht.
    An der Leine hat sie das höchstens dreimal versucht und dann verstanden, dass sie nicht dahin kommt. Ohne Leine lief sie sehr freudig hinter Joggern und Radfahrern her. Wir haben das mit Absitzen geregelt, auch wenn davor zwei Beiträge weiter oben gewarnt wird. Sie musste sich an den Wegesrand setzen, wenn auch nur normale Fußgänger kamen. Bei Joggern haben wir sie dann noch festgehalten und das langsam gelockert. Mittlerweile setzt sie sich sogar manchmal von ganz alleine hin und wartet, dass ein Fahrrad im Wald vorbeigefahren ist.
    Bei uns hat das so wirklich hervorragend funktioniert.

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