Folgen einer Kastration

  • Hallo, mich würde einmal interessieren, was ihr für Folgen der Kastration erlebt habt. Sowohl positive, als auch negative.
    Ich bin mir mittlerweile nicht mehr sicher, ob wir das richtige getan haben.
    Dazu vielleicht ganz kurz eine Hinführung. Wir wollten Emma nie kastrieren kassen, da eine OP immer ein Risiko darstellt und wir in Zeiten der Läufigkeit in Gebieten Gassi gehen können, wo kaum andere Halter spazieren gehen.
    Nun hat sich aber von Läufigkeit zu Läufigkeit ein Problem aufgebaut- Scheinträchtigkeit.
    Sie litt wirklich unter psychischen Stress, hat kaum gefressen und die Zitzen waren angeschwollen. So kam es, dass wir sie am 7. Januar 2013 komplett ausnehmen lassen haben. Sie hat alles super überstanden, nur hat sie seit dem auch oft Bauchweh, erbricht grundlos, und die Kotzusammensetzung ist manchmal echt nicht gut.
    Geröngt wurde schon, weil Verdacht auf Fremdkörper bestand, Blutbild haben wir anfertigen lassen, da war auch alles ok.
    Nun geht der Verdacht meines Trainers in Richtung Schilddrüse. Hat da jemand Erfahrungen? Also dass sich die Unterfunktion erst im Zuge der Kastra entwickelt hat? Ich bin echt ziemlich ratlos. Wir haben heut wieder einen TA Termin und ich würde mittels Hintergrundwissen ihn schon gern in die Richtung drängen. Wir waren wegen der Geschichte nach der Kastra schon 2x beim TA, aber es wurde nie Richtung Schilddrüse untersucht und immer nur die Symptome behandelt :/

  • ich habe rocco auch kastrieren lassen,weil er gesundheitliche probleme (hodenentzündugn)Hatte.
    Er war total überdreht und bei jeder läufigen Hündin unter stress,hing in jeder Pfüze sabbernd,es war unerträhglich,dann kam halt noch diese Hodenentzündugn dazu,
    (die hoden waren 3mal so gross wie normal udn Rocco teils richtig agressiv), so entschieden wir uns in am 18 Januar kastrieren zu lassen.
    nachfolgend kann ich sagen,das ich es bisher nciht bereut habe, seinen "Hündinnenwahn" hat er komplett abgelegt, was ihn wesentlich entspannter in dieser Sache werdne liess.
    Seine überdrehtheit hat er nicht abgelegt,aber er ist halt nicht mehr so "Triebig" lässt sich leichter "Händeln" wenn man das so nennen kann..
    Als nachteil würd ich sagen, hat er eine art unsicherheit entwickelt gegenüber fremden Rüden,geht sehr vorsichtig drauf zu,nicht mehr so selbstbewusst wie vor der kastra.
    mit diesem punkt kan ich aber gut leben ;) da er vorher echt ziemlich den Obermacho raushängen liess und ich ihn wesentlich seltene rfrei laufen lassen konnte als jetzt
    und punkt 2 er frisst wie eine Mülltonne , kriegen wir aber auch gut in Griff bisher :)
    also ich bereue es ncith,das wir da shaben machen lassen .
    lg Manu

  • Mein Djabba wurde auch vor einem Jahr kastriert.
    Er wurde immer doller mit anderen Hündinnen, leckte jede Pfütze auf.... ließ sich dann nicht mehr abrufen und wurde enorm pöbelig.

    Es hat sich alles ganz gut gelegt seitdem. er ist nicht unbedingt ruhiger, aber händelbarer. D.h. er fährt sich nicht mehr so hoch in den Situationen mit Hündinnen und lässt sich dann auch abrufen, reitet nicht mehr auf usw.

    Das Fell hat sich erst verschlechtert und er hat auch Muskeln abgebaut. Außerdem hat sich eine Canine Akne gebildet, man weiß da allerdings nicht ob es mit der kastration zusammenhängt.
    Er war auch anfälliger und hatte mit Herbstgrasmilben zu kämpfen.

    Insgesamt hat er mir vorher etwas besser gefallen, aber die Tatsache, dass er viel entspannter ist und nicht mehr so unter Stress steht, wenn Hündinnen anwesend sind ist schon ein überwiegender positiver Grund. Und dass er dann noch sehr viel händelbarer geworden ist und nicht mehr so knalle ernst, wie er zu werden drohte, auch.

    Für uns war es eine gute Entscheidung.

  • ich hab meine hündin kurz nach ihrer kastra bekommen. sie wurde aufgrund ihrer vergangenheit beim vermehrer kastriert.

    bis auf das ihr gesäuge mehr hängt und ich den eindruck habe das durch die kastra das bindegewebe nachgelassen hat, hat sie keine probleme die bedingt durch die kastra kommen könnten.

    bei einer meiner pflegehündinnen gabs allerdings probleme, dass sie wohl aufgrund der kastra ne chronische entzündung entwickelt hat (vermutlich erfolgte die kastra zu einem falschen zeitpunkt) und sie dadurch oft geblutet hat oder ne blasenentzündung hatte.
    folglich musste sie nochmal aufgemacht werden um zu schauen was da noch übrig gelassen wurde und ggf. die reste entfernen.

  • Danke für eure zahlreichen Antworten. Ich bin zur Zeit echt in einer Zwickmühle. Rückgängig machen, kann ich es eh nicht mehr, aber ich würde dann in Zukunft doch noch mehr abwägen.

    @Tromba: Was denn für eine Entzündung? Emmas Kot war gestern mit einem weißen Schmierfilm überzogen. Ich vermute, dass das auf eine Magenschleimhautentzündung zurückzuführen ist.

    Wanjanini: Das mit dem Fell ist mir bei Emma auch schon aufgefallen. Vor der Kastra war es flauschiger. Außerdem verliert sie extrem viel Fell, wobei das auch mit der zur Zeitigen Wettersituation zusammenhängen könnte. Sonst hatte sie allerdings nie so viel gehaart, wenn der Fellwechsel anstand.

    HafiHundCo: Ich würde mich freuen, wenn Emma auch fressen würde wie eine Mülltonne. Sie gehört aber wohl zu den wenigen Vertretern, die nach der Kastra weniger fressen und abnehmen :-/

  • Zitat

    Danke für eure zahlreichen Antworten. Ich bin zur Zeit echt in einer Zwickmühle. Rückgängig machen, kann ich es eh nicht mehr, aber ich würde dann in Zukunft doch noch mehr abwägen.

    @Tromba: Was denn für eine Entzündung? Emmas Kot war gestern mit einem weißen Schmierfilm überzogen. Ich vermute, dass das auf eine Magenschleimhautentzündung zurückzuführen ist.

    Wanjanini: Das mit dem Fell ist mir bei Emma auch schon aufgefallen. Vor der Kastra war es flauschiger. Außerdem verliert sie extrem viel Fell, wobei das auch mit der zur Zeitigen Wettersituation zusammenhängen könnte. Sonst hatte sie allerdings nie so viel gehaart, wenn der Fellwechsel anstand.

    HafiHundCo: Ich würde mich freuen, wenn Emma auch fressen würde wie eine Mülltonne. Sie gehört aber wohl zu den wenigen Vertretern, die nach der Kastra weniger fressen und abnehmen :-/

    Das mit dem Fell hat sich bei uns auch wieder eingependelt, muss also nichts auf Dauer sein :-) Aber erstmal hat er schon sehr gehaart und hatte ein paar Stellen wo deutlich weniger Haare wuchsen. Jetzt siehts aber wieder gut aus.

  • Hallo,

    eine Kastration kann weitreichende Folgen nach sich ziehen.
    Darum ist sie ja auch so umstritten.
    Die Scheinschwangerschaften hätte man mit Homöopathie abmildern können.

    Ich kenne mehrere Hunde, die nach einer Kastration Schilddrüsenprobleme bekommen haben.
    Das ist auch offiziell als mögliche Folge bekannt.

    Auch Verwachsungen im Bauchraum sind möglich.

  • Zitat

    Das ist auch offiziell als mögliche Folge bekannt.

    Hast du dazu Quellen zum nachlesen?

    Bei mir sind fast alle Hunde kastriert - Rüden wie Hündinnen - und es gab bisher bei keinem irgendein Problem.

    LG Birgit

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!