Bin verzweifelt, operieren oder nicht?
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Wie wäre es mit einer dritten Meinung? Im Zweifel sogar vierte oder fünfte?
Man kann die OP ja auch je nach Befund planen, es gibt auch die Möglichkeit einer lokalen Entfernung einzelner Knoten.
Ich verstehe jedoch nicht so ganz, warum die OP plötzlich nur 280 Euro kosten soll.....bei Jill wurde die komplette Milchleiste entfernt und gekostet hat das alles ca 400 Euro inklusive allem (auch die histologische Untersuchung war da mit drin).
Jill wurde 2009 an der Milchleiste operiert, da war sie 8 Jahre alt.
Seit Anfang 2012 sind Lungenmetastasen bekannt.Ein Knoten entstand Anfang letzen Jahres auf der anderen Seite, dieser wuchs beständig bis Pflaumengröße, ist jetzt jedoch nicht mehr tastbar. Keine Ahnung warum

Man steckt in diesen ganzen Knoten nicht drin.
Ich würde noch eine dritte Meinung einholen und vielleicht mal einen Ultraschall machen, außerdem gibt es noch die Möglichkeit einer Punktion mit anschließender Zytologie, dies kann man ohne Narkose machen.
Bei bösartigen Tumoren kann es jedoch zu sogenannten Impfmetastasen kommen. Ich würde mich von daher von einem (oder mehreren) Tierarzt(ärzten) gut beraten lassen.Alles Gute für deine Maus!!
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Hi,
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Ein, es geht nicht nur um die Bewertungen. ES geht auch darum, das er untersucht hat und NUR auf einer SEITE Knoten gefunden hat. ICh selber habe auch nur auf einer Seite die Knoten gefunden und die Tierärztin auch. SIe hat mir nur die eine Seite gezeigt aber von zwei gesprochn... das ist für mich merkwürdig. Man kann das sehehn wie man will, der eine ist hir besser da der ander da besser. IM Grundegenommen macht man das was man macht sowieso falsch. Wenn ich jetzt sagen würde, ich lass es garnicht machen, das würde ich schlimm finden. WEnn man vielleicht noch einen 3. Arzt aufsuchen würde, der würde wieder was anderes sagen.
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Zitat
WEnn man vielleicht noch einen 3. Arzt aufsuchen würde, der würde wieder was anderes sagen.
Das stimmt wohl :)
Was IngaJill gemeint hat ist jedoch, dass Du von besagten TÄ nicht wirklich gut aufgeklärt wurdest. So eine Feinnadelbiopsie ist tatsächlich eine Möglichkeit um auszuschließen, dass die Tumoren bösartig sind. Und beide Seiten der Milchleiste macht man wirklich nur, wenn man auch auf beiden Seiten Tumore tasten kann.280€ kommt mir aber auch wirklich extrem billig vor und ich gehe mit Bubuka konform, dass ich befürchte, dass der TA evtl nur eine einfach Injektionsnarkose macht. Es ist nicht so, dass dabei übermäßig viele Hunde sterben, aber man kann mit einer intravenösen oder auch einer Inhalationsnarkose das Narkosemittel deutlich besser individuell dosieren, sodass das Tier weder zuviel noch zuwenig bekommt.
280€ für eine OP, die mindestens eine dreiviertel Stunde dauert...hmm.

Aber wie bereits geschrieben, wir sind weder TÄ noch können wir Ferndiagnosen stellen, also solltest Du dieses Forum eher als Ideensammlung verstehen. Die Entscheidung was zu tun ist liegt immer beim TA und dei Wahl dieses Tierarztes liegt bei Dir, das haben wir zu akzeptieren.
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Zitat
So eine Feinnadelbiopsie ist tatsächlich eine Möglichkeit um auszuschließen, dass die Tumoren bösartig sind. Und beide Seiten der Milchleiste macht man wirklich nur, wenn man auch auf beiden Seiten Tumore tasten kann.
.Allerdings muss man erwähen, dass es sein kann, dass er Tumor dann auf die Verletzung mit der Nadel hin streut, wenn er bösartig war.
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Zitat
Allerdings muss man erwähen, dass es sein kann, dass er Tumor dann auf die Verletzung mit der Nadel hin streut, wenn er bösartig war.
:wuah: ....nie liest einer meine Beiträge
ZitatIch würde noch eine dritte Meinung einholen und vielleicht mal einen Ultraschall machen, außerdem gibt es noch die Möglichkeit einer Punktion mit anschließender Zytologie, dies kann man ohne Narkose machen.
Bei bösartigen Tumoren kann es jedoch zu sogenannten Impfmetastasen kommen. Ich würde mich von daher von einem (oder mehreren) Tierarzt(ärzten) gut beraten lassen.:mocken:
(nur Spaß) -
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Zitat
:wuah: ....nie liest einer meine Beiträge
:mocken:
(nur Spaß)WOHL! Ich hab ihn so gut gelesen, dass ich das mit dem Streuen nicht extra nochmal erwähnt habe!

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P.S.
Zitat
Allerdings muss man erwähen, dass es sein kann, dass er Tumor dann auf die Verletzung mit der Nadel hin streut, wenn er bösartig war.Streuen KANN!!

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WOHL! Ich hab ihn so gut gelesen, dass ich das mit dem Streuen nicht extra nochmal erwähnt habe!

Echt??? Na gut, dann mocke ich nicht mehr vor mich hin

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Zitat
Gesäugetumore sind recht häufig bei älteren Hündinnen und sehr oft gutartig!!!
Man kann davon ausgehen, dass circa 85 % gutartig sind.
Früher habe ich diese Tumore immer operieren lassen und den Tumor dann einschicken lassen. Man kann nur in der Histologie klären lassen, ob der Tumor gutartig oder bösartig ist..
Wo hast du die Zahl 85% her? Hast du dafür eine Quelle, ich halte das nämlich für Unsinn.
Das mit der Histologie ist auch nicht ganz richtig, man könnte das, wie du das schreibst so verstehen, als könnte man das erst untersuchen, nachdem die Knoten rausoperiert sind
. Richtig ist aber, das man vorher klären kann mit einer Feinnadelbiopsie, ob der Knoten bösartig ist, um dann zu entscheiden, ob OP oder nicht. Das geht ganz ohne Narkose, ist wie eine Impfung, wird beim Mensch auch so gemacht. -
sullo: Ich weiß du sprichst nicht mich an, aber den gleichen Beitrag hatte besagtes Mitglied schon in einem anderen Thread geschrieben, ich antwortete dies:
ZitatJe nach Quelle variieren die Zahlen natürlich, aber laut Studien:
Hellmen et al. 1993: Anteil maligner Mammatumoren an Gesamtmammatumoren 68%
Simon et al. 1996: Anteil maligner Mammatumoren an Gesamttumoren: 75%
Laut Vet-Histopatho ca 40-50% (diese Zahlen beziehen sich auf Studien aus den 70ern und frühen 80ern)
Eine pauschale Aussage ist grundverkehrt, da man mittlerweile weiß, dass Inzidenz und Dignität von Land zu Land sowie von Rasse zu Rasse divergieren.
Eine japanische Studie fand heraus, dass der Anteil maligner Mammatumoren bei kleinwüchsigen Rassen bei 25% lag während der Anteil bei großwüchsigen Rassen bei 59% lag.Von daher ist diese Aussage
ZitatGesäugetumore sind recht häufig bei älteren Hündinnen und sehr oft gutartig!!!
Man kann davon ausgehen, dass circa 85 % gutartig sind.schlicht und ergreifend sehr gefährlich und fahrlässig.
(v.a. wenn man bedenkt, dass sie einem anderen Mitglied von der Kastration abrät ohne die Grundbedingungen zu kennen.)ZitatFrüher habe ich diese Tumore immer operieren lassen und den Tumor dann einschicken lassen. Man kann nur in der Histologie klären lassen, ob der Tumor gutartig oder bösartig ist.
Die Zytologie kann bei entsprechendem PAP schon Beweis genug sein, wie sullo richtig anmerkt.
Es besteht die Möglichkeit, das dabei sogenannte Impfmetastasten entstehen können, die Wahrscheinlichkeit dessen ist jedoch sehr gering (aber abhängig vom Untersucher, der Durchführung und der Tumorart).GLG
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