Hündin flippt aus wenn Besuch kommt...

  • Ich habe auch so einen Freuhund, der liebt alle Menschen. Dass Besucher es schaffen Sandro zu ignorieren ist utopisch, das kriegen die nie hin. Im Grunde stört es mich auch nicht, er ist eben so. Wenn sich alle gesetzt haben beruhigt er sich auch schnell und
    legt sich freiwillig hin.
    Er hat aber gelernt keinen anzuspringen. Das mußt du allerdings intensiv üben. Sandro
    setzt oder legt sich jetzt vor die Besucher und wackelt sich den Popo ab :D . Setzt er
    doch mal zum hopsen an gibts ein klares Nein von mir und gut ist.
    Zum üben brauchst du dazu, natürlich, Besucher. Nimm deinen Hund anfangs an die Leine
    damit er keine Cahnce mehr hat an die Leute ranzukommen. Lass ihn sich setzen und
    dann sollte der Besucher sich hinhocken und den Hund betont ruhig streicheln.
    Hat bei Sandro jedenfalls super funktioniert. Such hier mal unter Impulskontrolle, da findest du sehr viele Anregungen für Trainingsansätze zur Selbstbeherrschung für deinen
    Hund, das solltest du unbedingt zusätzlich machen.

  • wir machen es mittlerweile so: wir geben jedem Besucher ein paar Hunde und Katzenleckerlie bzw. können sie sich diese im Eingangsbereich selbst nehmen (dort hängen 2 Kästen mit Leckerlie), dann setzen sie sich und wenn Hund oder Katze ''lieb'' waren, bekommen sie diese auch und schon wird sich nicht mehr so gefreut wie vorher...

    oder aber wie es schon vorgeschlagen wurde: Immer wieder auf seinen Platz legen lassen.

    Hast du es schon mal mit Leckerlie versucht?

    Sorry, wenn ich das jetzt sage, aber wenn ich solche Probleme mit meinem Hund hätte, hätte ich mir kaum einen 2.ten angeschafft sondern erst abgewartet bis das Problem gelöst ist und dann erst ein weiterer Hund, wurde zwar schon gesagt, aber mir brannte es so....

    viel Glück...

  • Zitat

    Sorry, wenn ich das jetzt sage, aber wenn ich solche Probleme mit meinem Hund hätte, hätte ich mir kaum einen 2.ten angeschafft sondern erst abgewartet bis das Problem gelöst ist und dann erst ein weiterer Hund, wurde zwar schon gesagt, aber mir brannte es so....


    Du hast doch gelesen, das sie es vermessen findet, wenn wir uns erdreisten solche Ratschläge zu geben!

  • Ich finde es auch vermessen, und zwar nicht zu knapp. Wie lange soll man denn mit der Anschaffung eines Zweithundes warten? Bis der erste lupenreinen Kadavergehorsam in absolut jeder Situation zeigt und in für ihn neuen Situationen aufhört zu atmen und auf Ansage seines Gebieters wartet? Das "Problem" das hier geschildert wird, mag ja nervig sein, aber es ist weder alltagsbeherrschend noch gefährlich, also plustert euch mal nicht so auf. *wie kann man sich nur einen 2. Hund holen, wo der erste sich doch übertrieben über Besucher freut*. Aha.

  • Das wäre ja auch kein Thema gewesen, wenn sie nicht Hilfe geschrien hätte, der Kleine läßt sich anstecken!
    Meinetwegen können ihre Hunde die Besucher nass schlabbern und zerkratzen, wundert mich nur, das es 2 Jahre lang bei einem Hund wohl nicht gestört hat, dann wird unbedacht, das das Verhalten abfärben könnte, ein zweiter angeschafft und dann "Hilfe" geschrien!
    Sollte doch erlaubt sein, mal nachzufragen!

  • Oh mann. Die Ts hat um Tipps gebeten, nicht um die Beurteilung ihrer Entscheidung, sich einen Zweithund anzuschaffen. Kannst ja dazu "deine Meinung" sagen.

    Genauso schön ist es, wenn Leute Tipps wollen, weil der Hund z.B. HD hat. Als Erstes muss man sich dann über die Herkunft des Hundes erklären, dass dafür rechtfertigen, warum man nicht einen aus dem TS oder vom VDH-Züchter geholt hat, dann wird noch ne Weile auf dem Thema "Vermehrer" rumgeritten...was soll das alles? Ist das gleiche Schema. Anstatt was zur Frage zu sagen, werden die Begleitumstände auseinandergenommen, und zwar OHNE, dass das dem TS in irgendeiner Form helfen kann. Das hat mit Bauchpinseln oder nicht Bauchpinseln nix zu tun, das ist einfach total sinnfrei, unhöflich und soll wohl einfach nur dazu dienen, sich selbst als "erleuchtet" darzustellen.

  • diego hat das ganz am anfang, als wir ihn hatten, auch gemacht. als erster zur tür gerast, rumgehüpft, gekläfft, den besuch angesprungen ohne ende. der kam gar nicht wieder runter. weil zu dem zeitpunkt unsere kinder und damit deren besuch noch kleiner waren und nicht jedes kind (und auch nicht jeder erwachsene) vom hund angesprungen werden möchte, habe ich ihn konsequent weggesperrt, wenn's geklingelt hat. dann hat er halt im hauswirtschaftsraum terror gemacht und wurde erst wieder vorgeholt, wenn er sich beruhigt hatte und dann unter aufsicht und angeleint zum besuch geführt, wo er kurz schnuppern durfte und dann an seinen platz und dort bleiben musste.

    irgendwann sind wir zum anleinen am platz übergegangen und mittlerweile klappt das "am platz bleiben" auch ohne leine, wobei es extrem streß für den hund ist, nicht zur tür rennen und auf wilde wutz machen zu dürfen. leider konterkarieren das einige besucher, besonders meine eltern und meine schwiegereltern immer gern, indem sie ihn ordentlich bedauern und immer schon zum begrüßen zu ihm hinrennen, auch wenn er noch nicht "freigegeben" wurde.

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