Glückliche Mitteilung :)


  • danke :blush:
    Ja, ich stecke echt viel Geld in das Training, ich hätte es auch für was anderes nutzen können oder es sparen können-aber es ist mir wert.
    Und ja, ich habe mein Problem schon mal gepostet und die Antworten "such einen Hundetrainer oder eine Hundeschule". Hab ich gemacht und ich hab nicht den billigsten genommen (nur 25€ die Einzelstunde :???: ), da er schlechte Bewertungen im Internet hatte, genauso wie der Hundeverein, der wollte für 10 Besuche (je 1 Stunde) auch nur 25€.

    ich habe eben selbst nach der "Wassermethode" gegoogelt.
    Und man versteht darunter meistens "Wasser auf den Hund Schütten".
    Klar benutzten wir Wasser-aber handelten mit einer anderen Methode.
    Nicht drauf- sondern neben ihm schütten.

    Jack ist wirklich alles andere als Ängstlich.
    Er ist ein richtiger Draufgänger.

    Bei manchen reicht ein Kommando völlig aus-bei anderen muss man Handeln.

  • Zitat

    Was ich interessant finde: Bei deinem Freund benimmt sich der Hund? Also kurz bellen, dann Kommando "still" und das geht? Wäre ja eigentlich nicht schlecht! Evtl. bringt er ihn noch dazu, dass der Hund gar nicht erst loslegt.

    Aber die entscheidende Frage: Was machst du anders? Es ist bestimmt nicht nur die Stimmlage! Es ist die Haltung, die Einstellung, das Selbstbewusstsein.

    Wenn das still sein und den Hund akzeptieren bei deinem Freund schon klappt, dann wirds bei dir sicher auch bald gehen!
    Mir wurde damals auch zur Wasserspritzermethode geraten. Musste mich aber erst ein paar Wochen darauf hin arbeiten. In den paar Wochen habe ich gemerkt, dass ich Laika einfach ansprechen muss BEVOR sie loslegt. Ich muss den Hund einfach immer vor ihr sehen und ihr sagen "ist alles ok, ich mach das". Und viele Leckerchen :D So funktionert das bei uns, jedenfalls wenn der Hund nicht gerade auf ein paar Meter an uns ranrückt. Die Methode mit dem Wasser habe ich mir daher gespart.

    Viel Erfolg weiterhin! Ob mit oder ohne Wasser

    Mein Freund hat eine härtere Stimme, aber ab und an hört Jack dennoch nicht auf zu Bellen.
    Was ich anders mache ist ganz klar, ich kann meine Stimme nicht so einsetzen.
    Selbst wenn ich davon überzeugt bin, in einem echt harten Ton "gesprochen" zu haben, ist es nicht so.

    Ich bin mir auch sicher, das es so funktionieren wird wie bei meinem Freund,
    auch wenn es bei mir noch länger dauern könnte.

  • Seh ich auch so. Wir reden hier über nen Wasserstrahl den der Hund vor die Pfoten bekommt. Als wenn das Mißhandlung wäre!!! Erschrecken ist auch Verletzung!Was für ein Blödsinn. im alltäglichen Leben lernen die Hunde ganz von alleine durch Erschrecken (wenn sie zum Beispiel etwas umschmeißen).
    Und das Meiden würde der Hund ja nur dann lernen wenn er bellt,dann kommt Wasser (ein kleiner Schreck,eher eine kleine Ablenkung) und dann unmittelbar Lob weil er vor Schreck aufgehört hat.Das ist ja aber nicht so, der Hund wird ja gelobt wenn er später nicht bellt....heißt...kein Wasser sondern Leckerlis. Am Ende heißt es dann... nicht bellen...heißt Leckerlis. Bis hin zum.....nicht bellen....ist richtig.
    So ist der Plan,wenn ich es richtig verstanden habe. Dafür so runtergemacht zu werden ist wirklich albern.

  • Ich glaube immer noch nicht, dass es nur die Stimme ist.
    Vielleicht hast du es schon irgendwo geschrieben, aber:
    Wie geht ihr an Begegnungen ran? Wie nahe lässt ihr die Hund kommen?

    Sobald ich und dann Laika einen Hund sieht, wird Blickkontakt zu mir belohnt. Ich spreche sie an, sie guckt, Belohnung. Wenn möglich gehe ich nicht näher als 5-10m an den Hund ran, je nachdem wie ich Laika erlebe. Wenn sie sehr ruhig ist, probiere ich auch mal näher. Sobald ich aber merke, es ist zuviel, sofort zurück bzw. in eine andere Richtung. Ich gebe ihr also die Sicherheit, dass ich sie aus der Situation nehme, wenn es für sie unangenehm ist.

    Vielleicht kannst du noch kurz schreiben, wie es bei euch ist!
    Vielleicht gibts ja noch den einen oder anderen Tipp :smile:
    Übrigens trotzdem toll, dass ihr in die fortgeschrittene Gruppe kommt! :gut:

  • Ja, und vor Allem müsste man über Silvester die Hunde an einem Ort bringen wo nicht geknallt wird.
    Denn auch da erschrecken sich viele Hunde.
    Die Hündin meiner Schwester verkriecht sich in der Dusche aber meinen hat es nichts ausgemacht.
    Wie oft hat sich Jack erschrocken, ohne das es von mir kam?

    MyLaika
    Das, wie nahe kommen sich die Hunde, kommt auch auf die Umgebung drauf an.
    Auf einer Wiese hätten wir zum Beispiel einen riesen Raum um auch Abstand zu nehmen.
    Aber wir wohnen zwar auf dem Land und hinter dem Haus sind auch viele Wiesen vorhanden.
    Aber um auf die Wiese zu kommen müssen wir die Straße laufen.
    Da ist es natürlich nicht so leicht, Abstand zu gewinnen.
    Aber das ist ja auch nicht die Realität entsprechen.
    Gehen wir in die Stadt, da kann ich nicht einfach auf die Straße laufen nur weil ein anderer Hund entgegen kommt.

    Den Blickkontakt hält er schon richtig gut (es hilft uns vor Allem, weil er immer an der Leine zog),
    aber wenn Hunde kommen, dann ist es vorbei.

  • Heisst das, wenn du in der Stadt bzw. an einer Strasse bist und ein Hund kommt, dann muss dein Hund auf Wehwegbreite (so 1-2m) den anderen Hund kreuzen? Läufts du dann einfach weiter oder wartest du, Hund muss sitzen etc? Ich denke, deinem Hund passt es in einer solche Situation nicht, dass der andere Hund so nahe kommt. Seine Individualdistanz wird überschritten.
    Es wäre schon toll fürs Trainieren, wenn solche Situationen vermieden würden. Ich wechsel meist die Strasseseite oder laufe ein Stück zurück bis zu einer Einfahrt etc. Allerdings bin ich nur bei uns im Dorf unterwegs. In der Stadt ist das sicher schwieriger. Optimal wäre es halt schon, wenn du die Distanz langsam verringern könntest und nicht von 10-20m am Morgen auf 1-2m am Nachmittag, nur weil du da in der Stadt bist.

    Blickkontakt immer weiter belohnen, das ist toll! Irgendwann klappts bestimmt auch, wenn ein Hund in Sicht ist!

  • Ja, wenn der Gehweg überhaupt so breit wäre :D
    Wenn wir einen Hund entgegenkommen in der Stadt, dann laufen wir weiter.
    Natürlich passte es Jack nicht, das jemand so nahe kam.
    Bei Menschen ist es dann doch viel leichter-dadurch das wir mehr Menschen als Hunde treffen ist es ihm schon fast egal wenn ein Mensch vorbei läuft.
    Ihn absetzten zu lassen solle ich nicht, denn das würde dem Jack wohl irgendwie zeigen "Wow, wir bleiben jetzt stehen-jetzt muss ja was spannendes kommen".
    Aber Jack ist noch zu "aufgeregt" wenn andere Hunde vorbei kommen um sich hinzusetzen.
    Bei Menschen, die vorbei laufen, funktioniert es ab und an.
    (Es wird schwierig wenn einer vorbei joggt oder auch zu nahe ist, dann möchte er diese anspringen)

    In der Stadt ist zwar der Gehweg breiter aber durch den Verkehr ist es schwierig die Straßenseite zu wechseln.
    Bei uns im Dorf gibt es kaum Gehweg und wenn doch dann nur ca. 50cm breit.

    In unser Dorf laufen wir immer eine schöne Runde (unser großer Spaziergang),
    da kommen wir an Hunde (einer Hundezucht) vorbei, an Pferden, dann an einer Wiese da darf Jack springen und an Schafen kommen wir dann auch noch vorbei.
    Zwischendurch treffen wir Spaziergänger oder auch andere Hunde.

    Heute hatte sich Jack wieder so gut angestellt, das ich nicht "spritzen" musste-es gab Leckerli und viel viel Lob. Und es gibt mir echt Energy, weil ich sehe das er solche Fortschritte macht und es macht auch wieder richtig Spaß.

  • Das was du da beschreibst haben meine beiden Großen auch gemacht. Der Schäferhund wollte alles anbellen, der Border Collie am liebsten zu jedem Hund und Mensch laufen und spielen. Heute kann ich darüber lachen wenn ich dran denke. Die laufen jetzt beide am Pferd und am Fahrrad.Ich habe bei dem Schäferhund anfangs auch versucht rechtzeitig seine Aufmerksamkeit auf mich zu lenken. Aber erstens geht das nicht immer und zweitens war er schlau genug bald zu erkennen was ich da vorhabe. Er hat dann beim ersten Versuch ihn "umzulenken" statt mich anzugucken gleich gedacht: aha,wenn die so ist muß gleich irgendwo ein Hund kommen und dann konnte ich meine Leckerlis gerne selbst essen :headbash:
    Das Absitzen lassen hätte die Sache genauso interessant gemacht.
    Nee, also ich finde in deinem Fall den Wasserstrahl um das Ganze kurz zu unterbrechen überhaupt nicht schlimm solange es nicht zum Dauereinsatz wird(würde auch nicht funktionieren). Ansonsten habe ich die Hunde an meine Seite genommen und bin ZÜGIG,selbstbewußt und konsequent weitergegangen mit einem kurzen Signal wie "PSCH" oder sonstwas. Und zwei,drei Meter weiter gab`s n dickes Lob wenn sie nicht gebellt haben.

    Das klappt schon. :smile:

  • Zitat

    Nee, also ich finde in deinem Fall den Wasserstrahl um das Ganze kurz zu unterbrechen überhaupt nicht schlimm solange es nicht zum Dauereinsatz wird(würde auch nicht funktionieren)... Und zwei,drei Meter weiter gab`s n dickes Lob wenn sie nicht gebellt haben.
    Das klappt schon. :smile:

    :gut:

    Wenn es funktioniert dann mach es weiterhin so.
    Und nur weil ein Trainer auch über Meideverhalten arbeitet, heißt es noch lange nicht dass er deswegen nicht kompetent ist.
    Jeder trainiert anderst!

  • Ne, eine Dauerlösung soll das nicht werden, denn irgendwann wird ihn das Wasser genauso wenig beeintrucken wie mein "aus"-nämlich überhaupt nicht.
    Mal schauen wie es die nächsten Tage funktioniert, heute hat es ja ohne Funktioniert :)

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