Glückliche Mitteilung :)

  • Zitat

    Für einen Wassereinsatz am Hund würde ich mit Sicherheit keinen Cent ausgeben.

    Ist dein Hund nun dadurch anderen Hunden gegenüber sicherer geworden oder wurde lediglich ein Symptom gedeckelt?
    Klar, bellt dein Hund nicht mehr, es könnte eine Ladung Wasser auf ihn kommen.
    "Lernen" durch Meideverhalten, was aber die Ursache nicht behandelt.

    Viele Grüße!

    Die Ursache, das er bellt ist, dass er einfach da ist.
    Aber ich denke dass das mit dem Wasser nicht lange gebraucht wird, wenn überhaupt.

  • Zitat

    Ich sehe das auch so wie Themis. Eine Wasserflasche löst dein Problem nicht, sondern überschwemmt es einfach. Die Unsicherheit deines Hundes wird durch ein Meideverhalten nicht gelöst...

    Beschreibe doch mal bitte das Verhalten von Jack vor der Wasserflasche und dann mit der Flasche.

    Wir gingen auf einem Parkplatz und er sah den Hund,
    dann fing er an zu bellen und ich schüttete Wasser vor ihm.
    Dann gingen wir weiter.
    Jack sah wieder den Hund und schaute und schaute-aber bellte nicht.

    Das mit der Wasserflasche haben wir gemacht,
    da Jack sich ziemlich schnell reinsteigerte.
    Und ich ihn nicht mehr "kontrollieren" konnte.

  • Zitat

    Jepp !

    Kannst du das im Alltag auch umsetzen ohne ne fiese Fehlverknüpfung zu riskieren ?

    Schau doch bitte nach einer anderen HuSchu die positiv arbeitet.

    Mäusemama

    Ja, das denke ich auf jeden Fall.
    Ich unterbreche mit dem Wasser das Bellen und nicht den Kontakt zu anderen Hunden.

  • Zitat

    Und durch die ganzen Posts wird Frauchen jez wieder unsicherer wenn's dumm läuft und der ganze Kram geht von vorn los.

    ICH find's gut das ihr, also TS & Hund, so einen Fortschritt erreicht habt. Wasser bringt den Hund net um und i.d.R. wird der Hund net jahrelang mit Wasser bekübelt.
    Jez kann er richtiges Verhalten zeigen und wird dadrin bestätigt.. so what? Alles so, wie es sein soll.
    Glückwunsch =)


    Verunsichern lasse ich mich von den Posts nicht,
    denn ich sehe ja die Fortschritte.
    Mein Gerede, von wegen "Aus..Sch.." oder was auch immer kamen bei ihm nicht an.
    Okay, irgendwann hatte er auch dann aufgehört, aber das auch nur weil der andere Hund aus Sichtweite war ;-)

    Und du hast recht-es bringt den Hund nicht um.
    Er wird in seiner Aktion einfach nur unterbrochen und bellt er nicht dann wird gefeiert :D
    Eine Schelle wäre zwar auch eine Möglichkeit, aber das hört man auf der Wiese nicht.

  • Zitat

    Meiden ist also erwünschtes Verhalten und sollte belohnt werden ?

    Es soll nicht der Blickkontakt vermieden werden, sondern das Bellen

  • Zitat

    Ja, das denke ich auf jeden Fall.
    Ich unterbreche mit dem Wasser das Bellen und nicht den Kontakt zu anderen Hunden.


    Tschuldige wenn ich dich unterbreche :D aber such hier mal nach "Meideverhalten" ... mit
    Blickkontakt hat das nix zu tun. Aber es kann deine Bindung zum Hund nachhaltig schädigen!

    ...hat dein Hund denn entsprechende Sozialkontakte die ruhig ablaufen und wird das
    auch bestärkt ?

    Du unterbindest das Bellen ... das ist richtig... aber erkennst nicht den Auslöser bzw.
    die Motivation dafür. D.h. du arbeitest nicht am Problem sondern nur am Syptom :verzweifelt:
    außerdem hast du einen Spitz-Mix :roll:


    Wenn dein Hund erwachsen wird und entsprechend teritorrial und erwachsen, wirst du den
    Hund mit Wasser nicht mehr beeindrucken...du solltest an Dir, deiner Grundeinstellung der Bindung, Körperhaltung und Erziehungsmethode arbeiten statt dem Hund die A***Karte zu zeigen. Was kommt,
    wenn das Wasser den Hund nicht mehr beeindruckt ?

  • Zitat

    Ich hab mir eben mal den Thread durchgelesen - dein Hund ist ja gerade mal ein halbes Jahr alt.
    Und ich finde, gerade bei diesem zarten Alter, sollte der Einsatz von einer Wasserflasche nicht zum Einsatz kommen. Gerade weil der Hund scheinbar bei vielen Alltags"gegenständen" dieses Bellverhalten an den Tag legt, müsste man rund um die Uhr den Hund mit Wasser bespritzen (überspitzt).
    So richtig konnte ich nicht rauslesen, warum genau der Hund bellt. Ob aus Angst, Freude oder als Mitteilung. Aber auf jeden Fall ist es Stress und den muss dein Hund nicht haben.

    Der Unterschied ist, das er bei "Alltagsgegenständen" zwar bellt, ich aber ihn wieder unter "kontrolle" bekomme, was ich nicht kann, wenn es um andere Hunde ging.
    Lieber diese Methode und wir beide gehen glücklich Gassi.

    Vielleicht versteht man es auch falsch, oder man hat gehört/gelesen das welche den Hund mit Wasser beschütten, damit er aufhört.
    Der Unterschied ist, das ich ihn nicht beschütte, sondern es vor die Füße spritze.

    Und dadurch das ich ihn mega bestätige, wenn er nicht bellt,
    wird er bestimmt auch schnell lernen "wenn ich nicht belle, dann bekomme ich ein Leckerli" (Auch wenn es sicherlich noch einige Rückschläge geben wird-denn immerhin ist er kein Wunderhund.

    Aber um ihm zu zeigen, was es gibt, wenn er nicht bellt, musste ich ihn erstmal zeigen das er nicht bellen soll.

    Ich meine, ich könne jetzt noch warten bis er 1 Jahr alt ist und es halt immer wieder mit "nein..aus..psch.." oder wie auch immer versuchen.
    Aber damit komm ich nicht weiter, ich werde dadurch bestimmt genervt und hätte keinen Spaß mehr mit meinem Hund raus zugehen.

  • Ich seh das von beiden Seiten positiv sowie negativ. Einerseits denke ich: warum ewig an einem Problem "rumdoktorn", anstatt die Situation einmal mit einem stärkeren Abbruch auszustehen, andererseits, sofern das Verhalten aus Unsicherheit passiert, wäre das wohlmöglich (und das in dem zarten Alter) der falsche Weg.
    Aber wir können alle das Problem und das Verhalten nicht nachvollziehen und so sehr ich positiv arbeitende HuSchu super finde (habe selber einen unsicheren Hund und arbeite ausschließlich so), so kann man doch nicht jedem Hund u. Halter eine solche HuSchu empfehlen, weil es "das einzig richtige" ist. Es ist toll, aber nicht jeder Hund ist über positive Erziehung lenkbar. Das sollte man immernoch dabei beachten (nun ungeachtet des Alters).

  • Zitat


    Wir gingen auf einem Parkplatz und er sah den Hund,
    dann fing er an zu bellen und ich schüttete Wasser vor ihm.
    Dann gingen wir weiter.
    Jack sah wieder den Hund und schaute und schaute-aber bellte nicht.

    Zuerst bellte er aus Unsicherheit, das entnehme ich nun aus deinen anderen Threads.
    Danach bellte er beim erneuten Anblick des Hundes nicht, da deiner befürchten musste, dass Wasser gekippt wird.
    Was hat dein Hund dadurch gelernt?

    Vermutlich ist er dadurch dem anderen Hund gegenüber nicht sicherer geworden - er hält lediglich die Schnauze.


    Zitat

    Das mit der Wasserflasche haben wir gemacht,
    da Jack sich ziemlich schnell reinsteigerte.
    Und ich ihn nicht mehr "kontrollieren" konnte.

    Wieso hatte er Gelegenheit, sich hineinzusteigern?
    Hat dir die Trainerin nicht gezeigt, wie du vorher hättest eingreifen können, also bevor dein Hund sich überhaupt hätte reinsteigern müssen?
    "Müssen" schreibe ich bewusst, denn bis zum Zeitpunkt des Hineinsteigerns, überhaupt des Bellens, hätte man agieren können.
    Es wäre doch z.B. eine Möglichkeit gewesen, eine Alternative "einzufordern", die man vorher zeigt, bevor er mit der Bellerei begonnen wird.
    Zeigt der Hund seine Unsicherheit durch Bellen schon recht massiv, fehlte doch schon vorher eindeutig die Orientierung an dir.
    Eine Möglichkeit wäre z.B. bei Hundesicht, den Hund absitzen zu lassen, zu füttern, einen Bogen zu laufen etc.
    Ihr habt aber gewartet, bis der Erregungslevel des jungen Hundes schon recht hoch war, dieser wurde dann mittels Wasser gestoppt und erst dann sollte sich dein Hund an dir orientieren.

    Meine Frage:
    Warum nicht schon vorher?
    Somit könnte man auf Wasserwerfer verzichten.
    Es besteht immerhin die Gefahr der Fehlverknüpfung:
    Andere Hunde in Sicht (was deinen eh schon verunsichert) > bellen = Frauchen spritzt Wasser > fremder Hund erst recht doof und Frauchen auch.

    Hast du schon mal den Thread gelesen?

    https://www.dogforum.de/zeigen-und-benennen-t128830.html

    Dein Hund ist erst 5 1/2 Monate jung, schon immer unsicher gewesen, jetzt zusätzlich in einer erneuten Unsicherheitsphase (beginnende Pubertät).
    Da muss man doch eigentlich nicht zu solchen Mitteln greifen.
    Im Inhalt des obigen Links findest du eine alternative Vorgehensweise, so in etwa kann man auch trainieren.

    Zusätzlich benötigt dein Hund ausgesuchte Hundekontakte, mit sozialverträglichen Hunden, erst nur einen, dann mehr.
    Da muss man erst mal beobachten, wie ihm das behagt.
    Ich würde ihn am Dienstag noch nicht in eine Gruppe stecken.

    Zitat

    Es ist toll, aber nicht jeder Hund ist über positive Erziehung lenkbar. Das sollte man immernoch dabei beachten (nun ungeachtet des Alters).

    Doch, das zarte Alter spielt eine Rolle, im Grunde ist noch nichts LANGFRISTIG über positive Erziehung/Verstärkung bei diesem Problem versucht worden.


  • Jack hat viel Kontakt zu anderen Hunden, zu den "Omis" meiner Mutter, den Hunden meiner Schwester, den Hund meiner Tante (Sein bester Freund)-zu denen hat er regelmäßig Kontakt.
    Auch mit den Hunden meiner Freunde hat er Kontakt und zu seinen Eltern.
    Sowie zu Hunden die wir Treffen beim Spaziergang.
    (Komischer Weise hatte er bei seinen Eltern nicht gebellt), bei den anderen Hunden bellt er immer.

    Alle, außer die Omis sind ziemlich aufgedreht und sehr verspielt.
    Kommen wir uns entgegen, zB beim Spaziergang, dann bellte er auch bei ihnen.


    Nochmal zum Auslöser:
    Er ist ihnen weder Aggressiv oder Ängstlich anderen Hunden gegenüber.
    Er sieht zB den Hund und fängt an zu bellen-er möchte mitteilen "schau mal was da ist!!".
    Das ist der Auslöser.

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