Hündin leidet fürchterlich nach Vollnarkose
-
-
Wenn auf die Laborberichte aus Spanien nichts gegeben werden kann, würde ich auf jeden Fall auch einen neuen Mittelmeertest durchführen lassen. Denn:
ZitatLDer Zahnsteinbefall war sehr stark, sie roch auch schon stark aus dem Maul.
Geruch:
Tiere im fortgeschrittenen Stadium können einen sonderbaren, faulig oder kotig erscheinenden Geruch absondern, sowohl am ganzen Körper wie auch aus dem Maul. Sie “stinken” regelrecht. Dies ist immer ein Alarmzeichen für eine schwere Beeinträchtigung von Leber, Nieren oder anderen inneren Organen.Innere Probleme:
Diese sieht man dem Hund natürlich nicht unbedingt von außen an. Wir führen sie hier aber trotzdem auf, da Blutuntersuchungen beim Tierarzt manchmal aus anderen Gründen gemacht werden, abweichende Werte aber nicht unbedingt sofort einer Leishmaniose zugeordnet werden.Anämie:
Im Blutbild ist häufig ein niedriger Hämatokrit- (Prozentsatz der festen Blutbestandteile) und Hämoglobin-Wert (roter Blutfarbstoff) auffällig, die eine Anämie anzeigen. Sie können Anhaltspunkte dafür selbst feststellen, wenn Sie das Zahnfleisch Ihres Hundes kurz mit dem Daumen eindrücken. Es muss sich dann sofort wieder rosa färben. Blasse Schleimhäute und eine verzögerte Rückfärbung können Anzeichen für eine Anämie sein.Leber- Milz- und Nierenschäden:
Die Leishmanien siedeln sich innerlich in der Leber, der Milz und den Nieren an, neben dem Befall des Knochenmarks. Den Grad der Schädigung kann man anhand einiger Laborwerte abschätzen (siehe Diagnostik). Eine Vielzahl der Medikamente, die zur Therapie einer Leishmaniose eingesetzt werden, schädigen die genannten Organe zusätzlich. Ein im fortgeschrittenen Krankheitsverlauf auftretendes Nierenversagen ist häufig die Todesursache Leishmaniose-infizierter Hunde.Die ersten Anzeichen für solche Schäden sind die gleichen wie oben unter “unspezifische Symptome” und “Geruch” aufgeführt, so dass Sie sie nicht selbst, ohne Blutuntersuchung, einordnen können.
Quelle: http://www.parasitus.com/parasitus/kran…e/symptome.html
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: Hündin leidet fürchterlich nach Vollnarkose*
Dort wird jeder fündig!-
-
Du bist gut...
Gerade kam der Anruf aus der Klinik. Sie tippen auch auf eine "Mittelmeerkrankheit" und untersuchen den Hund nochmal komplett in der Richtung. Antibiotikatherapie wurde gestartet und sie bleibt stationär. Die Nierenwerte sind wohl auf den zweiten Blick auch nicht so schlecht wie zuerst befürchtet.
Wenn man dann herausgefunden hat, was es ist, stellt sich MIR die Frage bzgl. einer Ansteckung meines Monsters, der Übertragbarkeit auf Katzen und Pferde und ob mein Hund die Viren auch weiter "verschenken" kann.
Jackpot, denn wir haben noch zwei Katzen, leben auf einem Pferdehof und mein Hund hat hier zahllose Spielgefährten... *aarrrgh* Jetzt weiß ich, warum ich die Spanien-Aktion nie gut fand! -
Soviel ich weiss, kann es nicht von Hund zu Hund bzw. zu einem anderen Lebewesen übertragen werden. Wenn der Hund keine offenen Wunden hat, besteht keine Gefahr. Bei offenen Ekzemen, die durch Leishmaniose verursacht wurden, kann das Wundsekret Leishmanien enthalten. Wenn man das direkt in eine offene Wunde eines anderen bringen würde, bestünde theoretisch die Möglichkeit einer Übertragung. Dies wurde jedoch noch nie nachgewiesen.
-
Tja,

ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute.......
-
Zitat
Du bist gut...
Gerade kam der Anruf aus der Klinik. Sie tippen auch auf eine "Mittelmeerkrankheit" und untersuchen den Hund nochmal komplett in der Richtung. Antibiotikatherapie wurde gestartet und sie bleibt stationär. Die Nierenwerte sind wohl auf den zweiten Blick auch nicht so schlecht wie zuerst befürchtet.
Wenn man dann herausgefunden hat, was es ist, stellt sich MIR die Frage bzgl. einer Ansteckung meines Monsters, der Übertragbarkeit auf Katzen und Pferde und ob mein Hund die Viren auch weiter "verschenken" kann.
Jackpot, denn wir haben noch zwei Katzen, leben auf einem Pferdehof und mein Hund hat hier zahllose Spielgefährten... *aarrrgh* Jetzt weiß ich, warum ich die Spanien-Aktion nie gut fand!Hauptsache sie finden den Grund. Wenn sie wissen, was es ist, können sie mit der Behandlung beginnen, die dann hoffentlich auch schnell anschlägt. Allein das zählt.
Wegen einer Ansteckung mach Dir keine Sorgen. Ich kenne viele Hunde mit Leishmaniose, Ehrlichiose, Filaria und anderen Mittelmeerkrankheiten, die in Familien mit anderen Tieren und Kindern leben, ohne dass es da zu Übertragungen kam. Bei offenen Wunden bei Leishmaniose muss man Sorgfalt walten lassen, aber das tut man eh.
Sollte es Leishmaniose sein, empfehle ich Euch sehr eine Anmeldung im http://www.leishmaniose-forum.com/ Die Leute dort haben wirklich Ahnung und stehen mit dem aus meiner Sicht führenden Parasitologen in Sachen Mittelmeerkrankheiten, Dr. Naucke in stetem Kontakt. Als unser Rüde kurz nach seiner Einreise nach Deutschland (er war nicht getestet, was uns aber bekannt war) fast an einer Mittelmeerkranheit starb, wurde mir dort und auch von Dr. Naucke sehr geholfen. Auch bei Mittelmeerkrankheiten anderer Hunde war das Leishmaniose-Forum und Dr. Naucke für mich immer eine super Hilfe.
Viel Erfolg!
-
-
Dankeschön, werde ich mir merken.
-
Zitat
Jetzt weiß ich, warum ich die Spanien-Aktion nie gut fand!
Leishmaniose wird durch Sandmücken übertragen. Sie macht aber nicht Halt vor Hunden ausländischer - zum Beispiels deutscher Urlauber - die ihre Tiere mit in den Süden oder Osten nehmen. Sie macht aber auch nicht Halt vor Zuchthunden. Ein hochprämierter Deckrüde, ein Boxer, hat nach mehreren Auslandsaufenthalten beim Deckakt eine Hündin mit Leishmaniose angesteckt: http://www.parasitesandvectors.com/content/5/1/67/abstract
Dr. Naucke berichtete auf einem Vortrag im November in Hannover, dass nun auch ein Teil der DEUTSCHEN Welpen (mittlerweile erwachsen) Leishmaniose positiv sind.
http://www.parasitesandvectors.com/content/5/1/67/abstract
http://www.mensch-und-tier-zuliebe.de/forum/viewtopic.php?f=25&t=6091Diese Grafik finde ich auch sehr interessant: http://www.parasitosen.de/Parasiten/Europaweit.html
Soviel nur dazu, weil es leider viele Menschen gibt, die wegen der Mittelmeerkrankheiten gegen Auslandstiere sind.
Aufklärung von Seiten der Tierschutzorgas ist hier immens wichtig und auch die Eigen-Information der Besitzer von Tieren aus dem Ausland. Ein Test allein ist oft nicht aussagekräftig. Denn die Inkubationszeit bei Leishmaniose beträgt mehrere Jahre, so dass ein Tier im Jahr 1, Jahr 2, Jahr 3, Jahr 4, Jahr 5 nach Einreise negativ getestet werden kann und plötzlich im Jahr 6 doch positiv ist.
-
Zitat
Leishmaniose wird durch Sandmücken übertragen. Sie macht aber nicht Halt vor Hunden ausländischer - zum Beispiels deutscher Urlauber - die ihre Tiere mit in den Süden oder Osten nehmen. Sie macht aber auch nicht Halt vor Zuchthunden. Ein hochprämierter Deckrüde, ein Boxer, hat nach mehreren Auslandsaufenthalten beim Deckakt eine Hündin mit Leishmaniose angesteckt: http://www.parasitesandvectors.com/content/5/1/67/abstract
Dr. Naucke berichtete auf einem Vortrag im November in Hannover, dass nun auch ein Teil der DEUTSCHEN Welpen (mittlerweile erwachsen) Leishmaniose positiv sind.
http://www.parasitesandvectors.com/content/5/1/67/abstract
http://www.mensch-und-tier-zuliebe.de/forum/viewtopic.php?f=25&t=6091Diese Grafik finde ich auch sehr interessant: http://www.parasitosen.de/Parasiten/Europaweit.html
Soviel nur dazu, weil es leider viele Menschen gibt, die wegen der Mittelmeerkrankheiten gegen Auslandstiere sind.
Aufklärung von Seiten der Tierschutzorgas ist hier immens wichtig und auch die Eigen-Information der Besitzer von Tieren aus dem Ausland. Ein Test allein ist oft nicht aussagekräftig. Denn die Inkubationszeit bei Leishmaniose beträgt mehrere Jahre, so dass ein Tier im Jahr 1, Jahr 2, Jahr 3, Jahr 4, Jahr 5 nach Einreise negativ getestet werden kann und plötzlich im Jahr 6 doch positiv ist.
Aber man muss schon sagen, dass die Tierschützer Leish & Co manchmal ein wenig runterspielen, als seis ein Schnupfen. Fakt ist doch dass sich auch Fälle finden von infizierten Hunden in Deutschland etc, die nie im Ausland waren und die Sandmücke auch unsere Gefielde immer mehr zur Heimat macht. Wenige Mittelmeerkrankheitsbetroffenene weiss wohl auch, dass ihr leishpositiver Hund das ganze Jahr gegen Mücken etc geschützt werden sollte, zum Schutze der anderen Hunde.
Ich habe hier auch eine Griechin und hatte davor einen Mischling aus Spanien aber ich seh das langsam sehr kritisch wenn man Leishmaniosehunde wissentlich einführt, mal abgsehen von der ganzen Problematik mit Tollwut aus dem Osten und so... Ich habe letztens einen Artikel zum Thema gelesen, der mir etwas die Augen geöffnet hat. Auch find ich es sehr schlimm wenn Leute einen völlig phobischen Auslandshund aufnehmen und denken, sie kriegen dasss mit ein bischen Liebe nebenher zu fünf Kindern in den Griff - da leidet dann Hund und Mensch, mal abgesehen von der Tatsache, dass durch Stress, wie Flug/Transport usw. ein Leish-Schub auftreten kann...
Sorry, das war jetzt etwas off topic, aber wenn ich hier im Dorf der Frau begegne, die eine völlig panische Hündin aus Ungarn oder Rumänien hat, und überhaupt keine Ahnung bzw allem ausweicht was den Hund ängstigen könnte und mir dann stolz erzählt, dass der Hund nur auf dem Sofa selbstsicher sei, denn da knurrt er die Kinder an (!), wirds mir echt übel... Das sind doch dann die Fälle, die über kurz oder lang wieder im Tierheim landen und man kann sich vorstellen wie gut es dem Tier dann geht bzw. wie gut es danach noch integrierbar ist. :/ -
Ich hoffe, die Hündin hat die Nacht gut überstanden und es geht heute weiter aufwärts!
Meine Daumen sind weiter gedrückt.
@ SissyDarko: Dazu gibt es zahlreiche Threads, deshalb gehe ich auf Deinen Beitrag nicht ein.
-
Ich wünsche der armen, kleinen Maus alles Gute und drück her fest die Daumen!!
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!