Wie viel darf er "können"?

  • Hallo,
    wir haben hier auch so einen schnell lernenden Hund, Aussie 8,5 Monate alt. Bis zum 7. Monat was alles total easy mit ihm. Jeden Tag 3x5 Minuten Training und es lief super. Dann kam die Pubertät und das Gehirn wurde, sobald man durch die Haustür ist, im Flur vergessen. Plötzlich wird an der Leine rumgepöbelt, häufig lautstark alles angebellt usw. Es ist als hätte man plötzlich einen anderen Hund. Vielleicht hast du ja mehr Glück und die Pubertät lässt noch lange auf sich warten. Ich drücke dir die Daumen. ;)

  • hallo,während des spazieren gehen machen wir unsere übungen ,sie hat echt spaß daran das merkt man ihr an sie fordert es auch richtig . wir treffen viele andere hunde im wald mit denen sie natürlich spielen und toben darf ,das apportieren hat unser 6 jähriger sohn ihr in der wohnung schon als ganz kleiner welpe bei gebracht liegt wohl im blut ;)

  • Naja, Spaß ist das wichtigste daran.Und es kann schon sein, dass es im Blut liegt. :)
    Obwohl Simba im Haus auch den Dummy ab und zu bringt.
    Bis zum 4. Monat war bei uns erst einmal Ruhe üben angesagt, da Aussies und Border ja oft überdrehen können.

  • Ich habe mit Jack (Jetzt 5 Monate alt) das wichtigste an Kommandos trainiert
    -sitz
    -platz
    -pfiu
    -aus
    -box (dann soll er in seine Box gehen)
    -"Pfiff" (Rückrufkommando)
    Und gerade üben wir, das er zu mir Blickkontakt hält, wenn ich mit der Zunge schnalze.

    Zwischendurch haben wir es mit Pfötchen "aufgelockert".
    Aber ich fände es auch nicht schlimm wenn er es nicht könnte.

    Jack lernt schnell, aber ich merke das noch ab und an die Festigung in den Kommandos fehlt.

  • Respekt...
    In dem Alter konnte meine Sit, Down, Pfote und Fuß ("Finde die Grundstellung"), und das auch nur spielerisch... Ansonsten wusste sie wie sie heißt, konnte halbwegs manierlich an der Leine gehen und kam auf Zuruf. Hier lagen (und liegen, sie ist jetzt 10 Monate) die Schwerpunkte auf allgemeinen Benimmregeln und Alltagstauglichkeit und vor allem auf Ruhe.

    Inzwischen geht sie streckenweise ordentliches Fuß, kann Sit und Down auf Distanz und aus dem Laufen, geht auf Ansage ins Körbchen und kann den einen oder anderen kleinen Trick (Touch mit der Nase, High Five, Pfotentouch, Peng, ...) und lernt grad Drehen und Außen. Außerdem lernt sie, ein Bodentarget anzulaufen... Alltagskommandos wie Hop (ins Auto, auf die Couch/den Baumstamm etc), Warte, Bleib, Stopp, Langsam etc werden nebenher im Alltag aufgebaut.
    Mir ist vor allem wichtig, dass sie nicht total drüber ist und permanent Bespassung fordert, sondern ruhig und ansprechbar ist, einfach relaxed und angenehm im Alltag. Bisher ist uns das auch gut gelungen und bis auf die allgemeinen Pubertätsproblemchen (Ohren zeitweise zur Deko, Grenzen nochmal austesten etc) kommen wir ausgesprochen gut zurecht.

    Finde das also schon recht sportlich für so ein junges Kerlchen und wäre mit den Kommandos eher zurückhaltend, aber das kommt natürlich auf den individuellen Hund an...

  • Hallo,

    ich übe jetzt die Kommandos die er schon kann und gestalte es durch unterschiedliche Ablenkunsgrade etwas schwieriger. Ich versuche auch mit ihm möglichst verschiedene Situationen zu "erleben". Also Stadt, Wald, Feld, Café, Restaurant, was sich halt so anbietet. Da er typisch Labbi alle Menschen einfach toll findet ist er auch bei mehreren Menschen sehr entspannt. Heute hat sich aber ein Problem in unserer Erziehung aufgetan. Ich liege mit grippalen Infekt danieder und habe ihn meinen Eltern zu den Pferden (Fütterung) mitgegebn. Tja, nun hat der gute auf meine Eltern leider überhaupt nicht gehört (was er in meiner Anwesenheit immer gemacht hat :???: ) . . . Ich denke das ist jetzt ersteinmal unsere Baustelle.

    Vielen Dank noch für die hilfreichen Beiträge :smile:

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