Zweithund - Es soll ein Großer sein :-)
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Carminis -
26. Januar 2013 um 12:45
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zum hsh muss ich sagen..ich wünsch mir schon seit jahren einen und hab mir keinen geholt,da ich in einer wohnung lebte und finde,diese hunde brauchen wenigstens nen grundstück..selbst jetzt mit haus und garten würd ichs (noch) nicht tun,da es für mein empfinden noch zu klein ist
Geht mir genauso. Ich find die HSH toll, besonders den Pyrenäen, und wir haben immerhin 4.500 m². Dennoch werde ich mir keinen holen.
Diese Hunde sind wie jessi schon schreibt nicht einfach. Daher habe ich einen Heidenrespekt vor der "Erziehung" eines solchen Hundes. Es gibt bei den HSH Hunde die recht gut zu erziehen sind. Meine Kollegin hat so einen Kaukasen-Mix aus dem Tierheim, der ist wahnsinnig genügsam und hat tatsächlich so was wie will-to-please. Aber die meisten, vorallem die reinrassigen wo keine leichtführige Rasse mit durch kommt, sollen ja doch eher weniger mit der typischen Erziehung am Hut haben.
Daher finde ich es fatal solche typischen Rasseeigenschaften mit den Worten "mit der entsprechenden Erziehung wird das schon" abzutun. Denn das zeigt mir, dass die TS sich mit den HSH bisher noch nicht so recht beschäftigt hat.
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Hallo,
bei uns war es so. Mein Freund hatte schon einen Hund, den Nero, Rottweiler und damals 2,5 Jahre alt. Wir sind im Juli zusammen gezogen. Zeitgleich kam meine Betty dazu, Labrador damals 12 W0chen alt. Da wir wussten, dass Nero ein total ausgeglichener Hund ist, wussten wir, dass die zwei wunderbar zusammen passen. Die zwei lieben sich.
Allerdings machen zwei Hunde auch ganz schoen arbeit und wir haben kein Kind.
Überlege es dir gut ob du das willst. Denn dann musst du deine Aufmerksamkeit durch drei teilen und dein Kind und der vorhandene Hund bekommen weniger Aufmerksamkeit wie bis jetzt.
Und wie schon gesagt wurde, würde ich an deiner Stelle noch warten, da dein Hund erst 8 Monate ist.Gruß
Claudi -
Ich rate dir ebenfalls noch zu warten... Deine kleine kann in ihrer Entwicklung noch riesen Sprünge machen, da brauchst du deine ganze Kraft....
Wir möchten auch sooo gerne nen 2., aber es wäre unvernünftig, da unserer erst mit 3 Jahren aus dem gröbsten raus ist....
Also kommt ein 2. wohl erst in 2 Jahren
Bedenke auch, wenn du dir einen großen holst, dass diese sich langsamer entwickeln...
Die souveräne Dogge hast du, mit Glück dann erst ab etwa 3 Jahren...Und auch dann nur bedingt, auch die Riesen wollen beschäftigt werden! -
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Wow, das sind wieder mal echt viele Antworten... Ihr seid immer so fleißig und hilfsbereit, deshalb lieb ich dieses Forum

Unsere Yuna ist nicht nur ruhig, lieb und liegt immer irgendwo rum. Bei manchen Antworten hörte sich das echt so an. Yuna ist immernoch zur Hälfte ein Border Collie und ja, das macht sich immer irgendwo bemerkbar. Sie ist auch hibbelig, braucht manchmal lange, bis sie zur Ruhe findet. Sie dreht draußen sehr auf (was sie draußen auch darf) und braucht sehr viel Beschäftigung für den Kopf. Die bekommt sie auch.
Also es soll sich jetzt nicht so anhören, als wenn ich einen Hund will, der einfach nur stumpf in der Ecke vegetiert. Das ein Hund Arbeit macht, das weiß ich selbst. Ich hatte ja vor Yuna auch schon 13 Jahre lang einen Hund. Aber für mich ist das positive Arbeit, weil es meiner Meinung nach keine größere Bereicherung gibt, als mit einem Hund zusammenleben zu dürfen. Und das was mein Hund mir gibt, möchte ich ihm gern zurückgeben.
Natürlich weiß ich auch, dass zwei Hunde mehr Arbeit machen. Nichtdestotrotz kann ich mir nichts Schöneres vorstellen, als in einem kleinen Rudel zu leben, als Yuna auch die Möglichkeit zu geben, unter ihres Gleichgesinnten zu leben.
Trotzdem nehme ich mir einiges von euch an, ich bin für jede Hilfe dankbar. Ich werde jetzt tatsächlich noch warten. Am liebsten hätte ich unsere Family noch dieses Jahr erweitert, nun warte ich bis Mitte/Ende nächstes Jahr. Dann kann ich mir auch gleich die 3 Wochen Urlaub dorthin verplanen, wo der vierbeinige Nachwuchs kommt. Dann ist Yuna 2 Jahre alt, Temari schon 4 (sie hat nämlich im August Geburtstag) und damit wohl schon wesentlich standfester.
Wie ich bereits anmerkte, hört Yuna wirklich hervorragend, da wir auch fast ausschließlich mit Futter arbeiten. Heißt sie bekommt morgens ihren Kong und ein Schweineohr. Über Tag dann ausschließlich Wolfsblutfutter als Belohnung und abends dann nochmal einen kleine Menge Wolfsblut mit Karde Gelenkpulver.
Sprich, ich werde natürlich auch von Anfang an auf Erziehung bei unserem neuen Kleinen arbeiten.
Ich kann 3 Wochen lang mit unserem Zwerg zu Hause bleiben. Das haben wir auch mit Yuna so gemacht. Da ich nicht weit von der Arbeit entfernt wohne, kann ich auch nach den 3 Wochen in der Mittagspause nach Hause fahren, um den Kleinen nochmal rauszulassen und nach dem Rechten zu sehen.
Ich denke DAS ist eine Sache der Erziehung. Wir haben Yuna schon sehr früh überall mit hingenommen. In den Bus, in die Stadt, zu Freunden und Familie. Anfangs war sie sehr ängstlich, als wir sie bekommen haben, mittlerweile ist sie der souveränste Hund überhaupt und liebt es unter Menschen zu sein.
Wir haben einen Opel Meriva. Yuna sitzt immer mit Hunde-Gurt neben Temari. Der Zuwachs könnte also nach Eingewöhnungszeit in den Kofferraum.
Urlaub wäre ganz klar nur mit beiden Hunden angesagt und auch da bleibt uns nichts verwehrt. Wir wohnen nah an der holländischen Grenze, nicht weit bis zur Nordsee. Unterkünfte, wo Hunde erlaubt sind, gibts nicht häufig, aber es gibt sie.
Sollten wir doch mal etwas weiter weg wollen oder auch in den Feizeitpark etc., haben wir dafür unseren Hundesitter. Klar müsste mit denen abgesprochen werden, ob die auch einen zweiten Hund sitten würden. Selbst wenn nicht, müsste man nach einem neuen Hundesitter suchen. Fakt ist, wir bringen jetzt Yuna schonmal ab und an dahin, wenn wir mal einen Tag unterwegs sind. Sie ist gerne dort.
Unsere Kleine geht bereits in den Kindergarten, seitdem sie 1 Jahr alt ist. Anfangs hatte ich deshalb ein schlechtes Gewissen, mittlerweile weiß ich, dass es die beste Entscheidung war. Ihr geht es dort sehr gut, sie geht sehr gerne dort hin. (allerdings hole ich sie auch immer dort ab, wenn sie ihren Mittagsschlaf aus hat)
Krankheitsphasen hatte sie zur Genüge, mittlerweile gehts echt. Inner Trotzphase steckt sie schon seit ein paar Monaten mittendrin

Puh, ich hoffe ich habe alle Fragen beantwortet. Und vielleicht melden sich noch ein paar Doggen und Pyrenäen-"Besitzer"?

Trotzdem schonmal vielen lieben Dank für eure zahlreichen Antworten und Anregungen

Ich würde es nicht so planen.... Lass erstmal alles auf dich zukommen, mit 2 Jahren gibts gerade nochmal ne Phase, die sehr schwer ist...
Meiner hörte bis zum 12. Monat auch super.... Dann knallte er durch

Und wir kämpfen jeden Tag damit die Zügel quasi in der hand zu behalten, auch DAMIT in 1-2 jahren ein 2. einziehen kann und der Djabba dann Vorbildfunktion einnehmen kann...
Lass alles auf dich zukommen und versteif dich vielleicht nicht darauf, dass in 1 Jahr ein neuer kommt.
Ich drücke dir aber die Daumen, dass ihr euch das möglichst schnell ermöglichen könnt. Wir haben da ja einen gemeinsamen Traum. -
Also, wir haben uns jetzt ganz klar dazu entschieden, mindestens bis Mitte/Ende nächstes Jahr zu warten.
Wie ihr seht, ich nehm mir ganz klar etwas von dem an, was ihr sagt
Und ich bin wirklich dankbar für eure Ratschläge!Ich habe jetzt allerdings mal einen Pyrenäenberghund-Züchter angeschrieben. Da kostet so ein Welpi zwar 1000 Euro. Aber es ist ja auch dann wirklich ein Rassehund mit Papieren und allem Drum und Dran.
Ich bat ihn um Infos und über die Einschätzung unserer Situation.
Ich will mich da nicht zu sehr drauf verspitzen. Und als Züchter dieser Rasse, weiß er ja am besten bescheid.
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Oft wissen die Züchter auch nicht sooo viel.... ;-)
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Ohje
Naja, mal abwarten, was geschrieben wird.Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten

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Ich kann dich in jedem Fall gut verstehen - ich schwankte ja anfangs zwischen zwei Rassen und habe mich dann für eine der beiden entschieden - und die zweite geistert immer noch in meinem Kopf rum

Aber ich versuche, das Ganze realistisch zu sehen:
- Mein Hund ist mit knapp 1 Jahr derzeit oberpubertär - er hat Phasen, wo er gut hört... und manche, wo er mir gern mal die Mittelkralle zeigt. Vieles läuft super - einiges gar nicht. Er muß erst richtig "eingenordet" sein, bevor ich mir über irgend etwas andere Gedanken machen kann.
- Ich habe zwei Kinder im Alter von 2 und 4 Jahren und in 10 Tagen kommt das Dritte
Logisch, warum die Idee "Zweithund" sehr theoretisch ist und reell noch in weiter Ferne liegt... Hinzu kommt ja auch noch die Frage nach dem passenden Auto, der Organisation usw.- Und letztendlich bin ich mir noch gar nicht sicher, was die ideale Konstellation dann ist - wenn meiner z. B. so 2 - 3 Jahre alt ist und ein Zweiter hinzukäme: Rüde? Hündin kastriert? Welpe, Junghund oder Notfallhund? usw. usf.
Ich nutze die Wartezeit also für Gedankenspielchen und Informationensammeln... aber ich kann dich verstehen.

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Hallo,
ich kann dir auch nur raten noch zu warten!
Ich selber habe einen 11 Monate alten Cattle und einen 7 monate alten Boxer! Und ich sage dir, es ist eine Wahnsinns Arbeit, mit 2 Junghunden! Diesel fängt gerade mit der Pubertät an... Und Nepomuk testet seinen Dickkopf aus!
Naja, vorher war das alles nen bissel einfacher, da waren wir zu zweit und jeder konnte sich um einen kümmern. Nun bin ich alleine! Klar funktioniert das, aber es ist ein haufen Arbeit! Und muss gut organisiert und geplant werden!
Nicht nur Futter und steuern sind doppelt so teuer! Auch der Tierarzt! Denn wenn einer krank ist, ist es der andere meistens auch!
Aber ich möchte keinen von beiden missen! für mich ist es immer noch das schönste, wenn wir 3 völlig erschöpft und kaputt auf der Couch ausruhen!
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was ich mich aber immer noch frage:
Beim Thema Zweithund werden hier immer sehr viele Contra-Argumente genannt. Sicherlich oft auch vernünftigerweise.
Aaaaber: Warum haben hier viele "trotzdem" zwei (oder mehr) Hunde?
Es muss also doch Pro's geben?! - Vor einem Moment
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