Kastration, kleine Fragen

  • Hallo!

    Mein Dackel (Rüde) wurde vorgestern kastriert und ist sehr brav, schleckt nicht herum usw, er steckt das schon ganz gut weg.

    Nun ist er aber sehr übermütig, will schon auf die Couch springen usw was er aber nicht kann, runterspringen kann er schon, tut er von sich aus sehr vorsichtig, da war ich leider einmal nicht schnell genug. Wann immer es geht halte ich ihn natürlich vom springen ab. Ich hab ihm bereits vor die couch ein dickes Kissen gelegt, was ihm das rauf und runtersteigen erleichtert.

    Mir ist trotzdem nicht ganz wohl dabei, auch draussen ist er schon wieder ganz flott unterwegs und will ins Gestrüpp usw, was ich an der Leine natürlich verhindere. Ich beobachte ihn wirklich sehr genau und helfe ihm.

    am 21.1 bekommt er die Nähte entfernt, darf er denn ab dann wieder alles wie gewohnt machen?

    Der Tierarzt hat mir gesagt er darf auf keinen Fall an seinem Geschlechtsteil und an der Naht lecken. Soll/Muss ich ihm jetzt wirklich verbieten dass er seinen Penis leckt? Nachdems der Tierarzt gesagt hat, tu ichs halt wenn er anstalten macht das zu tun. Für seine Wunde hat er sich bisjetzt noch nicht großartig interessiert, aber sein geschlechtsteil will er schon sauber machen nachm gassi gehen.

  • Zitat

    am 21.1 bekommt er die Nähte entfernt, darf er denn ab dann wieder alles wie gewohnt machen?

    Ja, darf er. Die Wundheilung dauert zwischen 10 und 12 Tage, deswegen zieht man in diesem Zeitraum auch die Fäden.

    Zitat

    Soll/Muss ich ihm jetzt wirklich verbieten dass er seinen Penis leckt?

    Vom Penis bis zum (nicht mehr existierendem) Hoden ist es nicht weit und wenn dein Hund sich die Nähte aufknabbert, wäre es schon sehr ärgerlich. Zumindest nachts würde ich zur Sicherheit einen Kragen oder Trichter ummachen.
    Wundheilung juckt meist unangenehm und das ist ein Reiz zum Lecken.

    Ein kurzer Schlecker nach 72 Stunden dürfte nicht dramatisch sein, das dauerhafte Bearbeiten ist das Problem.

    Viele Grüße!

  • Okay, dann mach ich weiter wie gehabt. Solang er tagsüber kein wirkliches interesse für seine Naht hat, dacht ich könnt ich ihm den Trichter ersparen, mitbekommen hab ich einen für den Fall der Fälle.

    Nachts schläft er durch, mal sehen ob er ihn braucht.

  • Zitat

    Okay, dann mach ich weiter wie gehabt. Solang er tagsüber kein wirkliches interesse für seine Naht hat, dacht ich könnt ich ihm den Trichter ersparen, mitbekommen hab ich einen für den Fall der Fälle.

    So habe ich das bei Jill auch gemacht. Wenn ich sie in Sichtweite hatte, dann kein Trichter.

    Ich habe einmal den Fehler nach einer OP gemacht, nachts keinen Trichter umzumachen (weil die liebe Jill ja tagsüber nicht an die Nähte gegangen ist), am nächsten Morgen das böse Erwachen: Sie hatte sich ein Drittel der Naht aufgeleckt und aufgeknabbert. Es dauerte 3 Monate bis alles wieder richtig verheilt war.

    Es muss nicht sein, dass das bei deinem Hund auch passiert. Aber zur Sicherheit lieber den Trichter über nacht ran und kein Ausprobieren. =)

  • Mach ihm lieber den Trichter ran.

    Du kannst ihn nicht ständig kontrollieren. Und es geht sehr schnell,dass er an die Wunde geht und dran rum knabbert.

    Mogli wurde auch kastriert. Er bekam den Trichter direkt nach der OP . Es dauerte etwa einen Tag,dann hatte er sich dran gewöhnt und schlief problemlos damit und ging draußen auch durch Gebüsch . Er musste das Ding eine Woche tragen.TAG und NACHT .Aber es war gut so.Die Wunde heilte sehr gut.

  • oder probier doch mal einen Babybody an. Eine Freundin von mir hat ihrer Hündin nach der Op solch einen Babybody angezogen (Gr. 62/68), weil dieser Wildfang immer mit dem Trichter an den Möbeln angestoßen ist. Das hat wunderbar geklappt. Kein Lecken, kein Knabbern garn nix. Die Wunde ist super verheilt. Gibts bei KIK für 2,99.
    Liebe Grüße

  • Zitat

    oder probier doch mal einen Babybody an. Eine Freundin von mir hat ihrer Hündin nach der Op solch einen Babybody angezogen (Gr. 62/68), weil dieser Wildfang immer mit dem Trichter an den Möbeln angestoßen ist. Das hat wunderbar geklappt. Kein Lecken, kein Knabbern garn nix. Die Wunde ist super verheilt. Gibts bei KIK für 2,99.
    Liebe Grüße

    Ich hab ein drei verchiedene Bodies gekauft, zwei davon sind zu klein, weil er so einen langen rücken hat, einer passt zwar, dafür ist er beim hintern recht weit und bequem an und auszuziehen ist das auch nicht, ich habs ihm vor der Kastration probiert weil ich ihn an das an und ausziehen gewöhnen wollte, das ist aber recht unpraktisch den hund da reinzufummeln. dann hab ich lieber einen Trichter beim Tierarzt mitgenommen, für die paar tage muss das gehen.

  • Ja, das glaube ich dir schon, nur die Hündin meiner Freundin hat sich halt auch gekratzt. Wahrscheinlich hat die Narbe gejuckt und da hat ein Trichter gar nichts genützt, ich fand das Ding eh schrecklich, weil sie überall dran hängen geblieben ist. Ausserdem war die Naht geschützt und lag nicht so offen. Es war nur eine Idee. Wie gesagt bei ihr wars halt perfekt.
    Liebe Grüße

  • Hallo,
    .. ich denke auch, dass die Naht jetzt juckt und er eben dort in der Region lecken möchte... Bei uns hat auch bei beiden Rüden immer der body am besten funktioniert...
    Im Übrigen dürfen meine Rüden ohnehin nicht ständig an ihrem Penis lecken, das führt bei manchen Hunden zu einer Art Rausch.... Ist bei vielen eine schlechte Angewohnheit.... Wie übrigens auch das ständige markieren an wirklich jeder Ecke... Das dürfen meine auch nicht...

    Hört sich vielleicht blöd an, aber das bestimme ich.... Und das zeigt ihnen wiederum ihren Platz im Rudel, was im Alltag vieles leichter macht...
    Lg Barbara mit Morris und Lenny

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