Große Angst um meinen Racker
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Hallo,
der Albtraum fing vor Weihnachten an. Beim Gassigehen hat sich mein Hund fürchterlich erbrochen. Zu Hause angekommen ging das Erbrechen weiter. Er hat dann Wasser getrunken, aber sogar das hat er wieder erbrochen. Da ich keine Fahrgelegenheit zur Tierklinik hatte, habe ich die Tierambulanz gerufen. Nach 1 Stunde waren die dann da. Diagnose ihr Hund hat Untertemperatur und null Magen- oder Darmgeräusche. Ich dachte mein kleiner hat einen Darmverschluß. Die Tierärztin die Brady aufgenommen hat, konnte die Situation ein wenig entschärfen. Sie hat aber vorgeschlagen den Hund über nacht in der Klinik zu lassen, um ihm Infusionen zu geben. Am nächsten Tag konnte ich ihn dann wieder abholen, es ging im deutlich besser. 3 Tage später hatte er dann wieder Bauchschmerzen, die Medikamente, die ihm sonst helfen, zeigten keine Wirkung. Als ich dann den ganzen Tag auf eine Rückmeldung der Tierklinik gewartet hatte, rief ich morgens den Notruf der Tierklinik an und man sagte mir, ich kann sofort kommen. Der aufnehmende Tierarzt entschied sofort umfangreiche Untersuchungen und ein CT zu machen. Man teilte mir mit, das Bradys Prostata 21/2 mal so groß ist wie normalerweise, aber dass es zu 90% kein sehr bösartiger Tumor ist, wie zunächst befürchtet. Am nächsten Tag fand dann eine Kastration statt, damit sich die Prostata wieder verkleinert, denn das Organ machte Druck auf den Darm. Daher kam das Erbrechen und die wahnsinnigen Schmerzen. Die OP ist gut verlaufen, Brady geht es sehr viel besser. Aber die Angst bleibt. Was wenn es doch ein Karzinom ist? Dann gibt es null Überlebenchance. Wenn Brady, so wie heute sein Häufchen nicht macht habe ich Panik, dass noch immer etwas auf den Darm drückt. Ich hab so Angst den kleinen Kerl zu verlieren. Wie geht ihr denn mit so etwas um.
Gruß
Bitti - Vor einem Moment
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Hi,
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Das ist schon sehr belastend, aber einer ist eben cool und gelassen und ein anderer lebt permanent in Angst und ist angespannt, beobachtet den Hund ständig (gehöre ich auch zu!) Ich versuche in solchen Situationen - Hundi wird 11 J. und hat auch schon so einiges hinter sich - mir soviel Informationen wie möglich zu besorgen. Erste Anlaufstelle ist natürlich der TA, den ich dann mit Fragen löchere bzw. schnell hingehe, damit bloß nichts versäumt wird, wenn mir etwas beängstigend vorkommt.
In deinem Fall wäre also für mich die Frage beim TA, ob es normal ist, dass er nach der OP (mal) keinen Kot absetzt. Es beruhigt auf jeden Fall, mit dem TA zu sprechen
Man muss natürlich auch bedenken, dass man kurz nach einer solchen Diagnose oder nach einer OP noch besonders aufmerksam und ängstlich ist. Sobald man merkt, dass es dem Hund besser geht, lässt auch die Angst nach - geht mir jedenfalls so.
LG Francisca
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Wurde das entnommene Gewebe untersucht?

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Hallo,
nein das Gewebe wurde nicht untersucht, da die Prostata vergrößert ist und nicht die entnommenen Hoden.
Gruß
Bitti -
Und wo genau sollte der Tumor sitzen? 10% Tumor Ungewissheit wären ja noch offen?

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Hallo,
wenn er gerade erst kastriert ist, kann es doch auch sein, dass die Prostata immer noch sehr groß ist und daher noch Probleme macht. Das dauert doch ein paar Wochen bis sie wieder klein ist.
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