Panik - kranker Hund
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sunnydog92 -
6. Januar 2013 um 20:52
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Hallo,
also an cushing glaube ich nicht, denn diese Stoffwechelserkrankung wäre für einen erst 3-jährigen Hund SEHR ungewöhnlich !!
Die meisten Hunde, die Cushing bekommen, sind mind. 8-9 Jahre alt. Mein verstorbener Mittelschnauzer Eggert hat mit 11,5 Jahren - nach einer OP - Cushing bekommen. Er wurde trotzdem mit Behandlung fast 16 Jahre alt.
Mit Behandlung wird sich das Trinkverhalten mit Sicherheit wieder normalisieren, egal welche Diagnose Du bekommt, so dass Dein Hund wieder stubenrein sein wird.
Wenn Du kompetente Hilfe benötigst, dann kannst Du Dich auch im cushing-Hundeforum anmelden, die kennen sich dort auch mit Diabetes usw. aus
Noch etwas: wenn es doch cushing sein sollte, dann melde Dich in der Gruppe bitte UNBEDINGT an, denn die meisten TÄ behandeln die Hunde mit einer vieeel zu hohen Dosis Vetoryl, woran bereits einige Hunde verstorben sind. Mein Eggert hat statt verordneten 120mg am Tag im Laufe der Jahre eine Höchstdosis von 30mg erhalten und ist damit super zurecht gekommen. Zeitweise brauchte er auch gar kein Vetoryl. Das hat natürlich dann auch unweigerlich die Kosten für das doch sehr teure Medikament reduziert. Also mache Dir nicht schon jetzt allzu grosse Sorgen, das wird schon!!
Wünsche Deinem Hundi und Dir alles Gute und viel Glück!
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Hallo,
hast du hier Panik - kranker Hund schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Auch von hier erstmal alles Gute. Ich kann deine Panik durchaus nachvollziehen, seit ich vor ein paar Jahren plötzlich mit einem blinden, stoffwechselkranken Hund dastand - da sieht alles erstmal richtig, richtig schwarz aus!
Aber: Es geht meist doch, besser als man im ersten Schrecken denkt. Meine Hündin war durch die Kastration an SARDS (oder SARD) erkrankt, einem Krankheitskomplex, der oft auch mit Cushing zusammenhängt. Cushing ließ sich bei ihr ausschließen, stubenrein blieb sie zum Glück auch, aber die Probleme waren schon ähnlich: man steht alleine mit einer ziemlich unbekannten Krankheit da.
An deiner Stelle würde ich jetzt alles, was ich aufbringen kann, erstmal in eine vernünftige Diagnose stecken, und mir damit als nächstes einen ebenso vernünftigen Haustierarzt suchen. Also jemanden ,der dir zwar gern dabei beisteht, deinem chronisch kranken, blinden Hund ein möglichst gutes Leben zu bieten, aber die Kirche im Dorf läßt. Dich also nicht dazu zu drängen versucht, das Tier wieder & wieder durch irgendwelche Diagnose-Mühlen zu schicken und um buchstäblich jeden Preis alles zu machen. Das hätte ich meiner Blinden schon wg. Streß nicht mehr zugemutet, und unsere TÄ sah das genauso.
Wir hatten dann Glück im Unglück, und meine Hündin hielt sich mit einer strengen Diät, Hilfe für die Leber und regelmäßigen Blutbildkontrollen noch fast zwei Jahre lang sehr gut, und entsprechend blieben die Kosten im Rahmen. Extra kam da nur das Caniconcept Senior wg. krankheitsbedingten Eisenmangels und alle 6-8 Wochen, später alle 3 Monate ein Blutbild. Das war letztlich deutlich weniger, als ich zunächst gefürchtet hatte.
Cushing kommt da sicher teurer - sollte aber bei einem kleinen Hund auch kein Grund zur Panik sein. Das nötige Medikament läßt sich relativ günstig besorgen. Ich hab ein Cushing-Pony und zahle fürs Pergolid nur roundabout 40 Euro pro Monat. Für einen kleinen Hund solltest du das stemmen können - auch da wäre ein kooperativer TA Gold wert.
Ich denke, das wirst du alles hinkriegen, sobald du den ersten Schock hinter dir hast - und wünsche euch alles Gute!
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Oh Gott, du tust mir unendlich leid. :(:( Bin auch Studentin mit Hund und kann mir vorstellen, wie schlimm das ist. Uni, Geldsorgen, kranker Hundi.
Falls du eine Spendenaktion startest, werde ich auf jeden Fall was mit in den "Pott" werfen. Halte uns auf dem Laufenden. Bis dahin wünsche ich euch zwei viel, viel Glück. Wir fühlen mit euch.Liebe Grüße,
Diana und Bobo
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Ich habe noch keine Windel gekauft und werd das wohl auch nicht mehr tun. Habe mich irgendwie schon dran gewöhnt jeden Tag meine Wohnung routinemäßig mit Essigreiniger zu wischen ........
Eine Toilette möchte ich ungern nehmen weil ich nur eine so kleine Wohnung habe und die stünde echt im Weg rum. Außerdem hoffe ich ja, dass die Krankheit in Zukunft (was immer er jetzt letzendlich haben wird) mit Tabletten behandelbar ist und sich das Trinken und urinieren dann wieder normalisiert. Zurzeit geht es komischerweise, aber bin auch fast jeden Tag 24 h bei ihm, nur mit kurzen Unterbrechungen. Bei meinem Freund in der Wohnung hat er komischerweise noch NIE hingemacht .. bei meiner Mutter ständig. Alles seltsam!Danke für die vielen Antworten bisher
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Nee,also Klo und Windel möchte ich gern vermeiden. Da renne ich lieber stündlich raus.. Heut geht's nochmal zum Arzt :) endlich geht's da weiter! Danke für all eure Antworten bis jetzt
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So, Neuigkeiten (falls es jemanden noch interessiert :D): grauer Star + Entzündung im Augeninneren die ihn langsam erblinden lässt. Dagegen bekommt er jetzt erstmal Augentropfen und Antibiotika. Dann wurde ein Blutbild gemacht um auf Cushing zu testen welches am Mittwoch Ergebnisse liefert ... toitoitoi!
Grüße
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Puhh noch zwei Tage...... :|
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Da jetzt klar ist, dass es kein Cushing ist, starten wir morgen mit der Behandlung gegen diabetes insipidus in Form von Minirin-Augentropfen. Teurer Spass ( 45 € so eine kleine 5ml Flasche .. mal sehen wie lang die überhaupt reicht bei 1 x täglicher Anwendung).
Hat jemand Erfahrungen mit Minirin?
Liebe Grüße
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Habe jetzt gerade erst die lieben Beiträge weiter oben gelesen, danke euch allen :)) sehr süß dass hier auch jemand spenden würde!
Louis fährt soweit gut mit Minirin, bis jetzt bleibt er stubenrein und trinkt auch nciht mehr so viel. Ich denke die Lösung ist gefunden! Jetzt spare ich auf eine Augen OP damit der Fratz wieder was sehen kann, denn ich finde mit 3 Jahren muss man nicht unbedingt als blinder Hund durch die Welt schnüffeln. -
Das klingt doch gut...vernünftig auf ein Medikament eingestellt und dann noch mit der Option darauf, nach einer OP wieder sehen zu können - da hat man sich am Anfang schlimmeres ausmalen können.
Und wenn die OP aus irgendeinem Grund doch nciht machbar/sinnvoll sein sollte findet er sich sicher auch blind ziemlich gut zurecht. Sicher besser als ein blinder Mensch, denn dein Hund hat ja sein phänomenales Riechorgan.Wenn ich noch fragen darf: wie teuer ist das Minirn pro Monat?
Schlimme Belastung, oder gehts halbwegs? - Vor einem Moment
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