V.a Epilepsie bei Mia
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Guten Morgen,
Mia hatte nun zum dritten mal einen Krampfanfall(partiellen),die ersten beiden male wusste ich absolut nicht was los ist,und konnte es gar nicht so als Krampfanfall einordnen,der dritte war dann eindeutig. Der Tierarzt hat nun erstmal Blut abgenommen um zu schauen ob es Ursachen wie Elektrolytstörungen,Nieren-/Leberprobleme o.ä hat,und ich soll notieren wie oft die Krämpfe auftreten.Für den Notfall habe ich eine Diazepam Rektiole mitbekommen.
Sie sagt,wenn organisch soweit nichts gefunden wird,wird es auf die Diagnose Epilepsie hinauslaufen,das sei eine Ausschlussdiagnose.Ich bin ehrlich gesagt ziemlich platt,damit hatte ich nicht gerechnet :| Was ist,wenn es Epi ist ? Wie wird das bei Hunden behandelt? Hat hier jemand einen Hund mit der selben Diagnose ?
LG
ninchennrw - Vor einem Moment
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Hi,
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Hallo!
Ich habe einen Hund mit Epilepsie. Diese wird in der Regel mit der regelmäßigen Gabe von Phenobarbital (Medikamente: Luminal oder Phenoleptil) behandelt bzw. "in Schach gehalten".
Die Dosis sollte genau eingestellt werden (möglichst wenige Anfälle bzw. Anfallsfreiheit als Ziel) und die Hunde können damit auch alt werden.
Es gibt jedoch auch Hunde, bei denen die Medikation nicht anschlägt.Meine Hündin bekommt Phenoleptil und bekam am Anfang noch ca. alle 4 Wochen einen Anfall, ist aber mit der aktuellen Dosierung seit letztem April anfallsfrei.
Ich hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen.
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Eine Blutuntersuchung reicht nicht zur Ausschlusssdiagnose

Hier noch ein paar Informationen zum Thema, wo auch die "richtige" Diagnostik kurz beschrieben wird:
https://www.dogforum.de/epilepsie-beim-hund-t107671.html -
Kennst Du schon das Epiforum.de ? Dort kannst Du ganz gezielt Fragen stellen und bekommst sicher viel Hilfe.
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Hallo,
..erst einmal möchte ich Dich ein wenig beruhigen.....viele Hunde haben EPI und EPI artige Anfälle, alleine hier im Forum wirst Du die unterschiedlichsten Erfahrungen finden....auch ziemlich dramatische...
Daher möchte ich unsere vergleichsweise "harmlose" Erfahrung mal an den Anfang stellen:
Einer meiner Hunde ( er ist der gleiche Jahrgang wie Deiner) hatte im Sommer eine "Anfallsserie" von drei Stück innnerhalb von 20 Std., zwei davon sehr massiv, der dritte direkt in der TA Praxis.
Aufgrund seines Alters wurde eine erbliche Form für eher unwahrscheinlich gehalten, aufgrund der schnellen Abfolge von Anfällen ein Hirntumor für nicht unwahrscheinlich gehalten- wir waren geschockt.
Alle Anfälle passierten, während wir im Urlaub waren und unsere Hunde von den Nachbarn betreut wurden, zum großen teil in deren haus mit deren zwei Hunden und vier Katzen.Mein Hund hat dort wohl so einen Stress gehabt, dass er eine "Stressepilepsie" entwickelt hat- aber das war uns damals noch nicht klar.
Nach dem ersten Anfall haben wir uns natürlich direkt in den Flieger gesetzt und kamen jedoch erst nach dem dritten an.
Lenny bekam sofort Phenobarbital sehr niedrig dosiert- mit der Empfehlung, dass es ca. zwei Wochen lang noch zu Anfälle kommen "dürfe", danach aber eben nicht mehr, dann sei uns eben wegen der "Serie" ein CT des Kopfes dringend geraten.
Wir waren fix und fertig- kurz gesagt: Lenny hat bisher keinen weiteren Abfall mehr gehabt.
Da er die Tabletten schon in der geringen Dosierung schlecht vertrug und eine SDU entwickelte, haben wir sie langsam ausgeschlichen und er bekommt nun nur noch homöopathische Mittel......bisher seit vier Wochen ohne Phenobarbital anfallsfrei...
Uns wurde gesagt, dass er durchaus wieder mal einen Anfall bekommen kann, solange das aber eher selten ist, sei das für ihn weniger "schädlich", als die Dauergabe Phenobarbital.
Wir meiden nun Katzen, was uns nicht schwer fällt. Ich hatte inzwischen mit Lenny draussen mehrere sehr "dichte" Begegnungen mit Katzen, die ihn derartig aufgeregt haben, dass er danach noch zwanzig Minuten gezittert hat wie Espenlaub....so lautet die einhellige Meinung der TÄ nun, EPI Anfälle nach Verkettung von widrigen Umständen und daraus resultierendem Stress ( wenig Schlaf, fremde Umgebung, überaktive Jackies und vier Katzen bzw. deren Geruch).
Ich schreibe dieses wie gesagt, weil die Suche nach den Ursachen oft so mühselig ist- und oft doch so banal...
Ich wünsche Dir und Deinem Hund einen Weg aus der EPI und rate Dir, einen THP hinzu zu ziehen...( bei uns wurde zB die SDU auf ausdrücklichen Wunsch der TÄ nur von der THP behandelt, da es sonst wahrscheinlich sei, dass die Schilddrüse auch nach absetzen der Medis nicht wieder komplett "anspringt").
LG von Barbara mit Morris und Lenny -
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Vielen Dank für eure Antworten!
Auch für den Link.Ich denke nicht das es ausschleßlich bei der Blutuntersuchung bleibt,zuviele Untersuchungen mag ich ihr aber auch nicht zumuten..ich denke ich muss da wirklich schauen was wirklich notwendig ist und was nicht..

Montag haben wir den nächsten Termin bei der TÄ .Mist,ich war gerade 2 Stunden weg,konnte Mia absolut nicht mitnehmen.Nun lag hier erbrochenes von ihr :/ Ich hoffe sie hatte keinen Anfall,da kommt es ja z.T auch zum Erbrechen. Ach Mensch.... :/
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