Unser erster süßer Welpe ♥

  • Hallo Leute,

    nächste Woche soll eine dann 10 Wochen alte Dalmatiner-Mischlingshündin bei uns einziehen (ach, wie ich mich freeeuuuuu) :)

    Wir haben sehr viele Fragen, die sich allein durchs stöbern in verschiedenen Foren etc leider nicht beantworten liesen, deswegen wende ich mich mal voller Hoffnung an Euch :gut:

    Bei uns im Haus leben bereits 2 ca 2-Jährige Katzen, Emma kennt Katzen aus ihrer Familie, jedoch weiß ich nicht, wie die Beiden auf die Süße reagieren werden. Sie sind an sich sehr ruhige, ausgeglichene Katzen, sehr anhänglich und verschmußt. Sowie Emma, die aber immerhin ein Welpe ist :)
    Meinem Freund ist es vor Allem sehr wichtig, dass es seinen Katzen gut geht und sie sich nicht so sehr von Emma erschrecken lassen.
    Ich habe bereits gelesen, dass manche Katzen sich 3 Monate lang auf einen Schrank setzen und da nicht mehr runter kommen, bis sie sich eines Tages so verhält, als wäre der Hund schon immer da gewesen.
    Ich denk, ich kann 3 Monate meinem sensiblen Schatz nicht zumuten! :) Habe ihm auch gesagt, dass wir das Experiment Hund wieder abbrechen, wenn es ihm mit den Katzen zu heikel wird...... Was sagt ihr dazu? Wie kann ich die 3 schnell aneinander gewöhnen???

    Ich freu mich mal auf eure Antworten und warne euch gleich vor, es kommen noch viele Fragen auf euch zu xD

  • Hallo :)

    Erstmal herzlich willkommen hier und Gratulation zu eurem Welpen :) Was ist denn die andere Hälfte der Dalmatinermischung? Hast Du Fotos?

    Um den Katzen die neue Situation einfacher zu machen, empfehle ich, Gesichtspheromone (z. B. Feliway oder vielleicht noch besser Felifriend, google das mal) zu kaufen. Das hat früher bei der Vergesellschaftung neuer Katzengruppen bei uns immer sehr gut geholfen.

  • Ich würde dafür sorgen, dass die Katzen immer die Möglichkeit haben, sich zurückzuziehen, wenn sie vom "Baby" genervt sind bzw. wenn´s ihnen zu viel wird.

    Beim ersten Kontakt würde ich den Welpen erstmal festhalten (Katze bitte nicht, könnte sehr schmerzhaft werden ;) ).

    Macht euch nicht zu viel Stress, die arrangieren sich (früher oder später) schon miteinander.

  • Zitat

    Hallo Leute,

    Ich habe bereits gelesen, dass manche Katzen sich 3 Monate lang auf einen Schrank setzen und da nicht mehr runter kommen, bis sie sich eines Tages so verhält, als wäre der Hund schon immer da gewesen.
    Ich denk, ich kann 3 Monate meinem sensiblen Schatz nicht zumuten! :) Habe ihm auch gesagt, dass wir das Experiment Hund wieder abbrechen, wenn es ihm mit den Katzen zu heikel wird......

    Wenn Dein Welpe an Katzen gewöhnt ist, sehe ich gar kein Problem.
    Wenn die Katzen keine Hunde kennen, könnte es tatsächlich sein, dass sie für einige Wochen lieber auf dem Schrank bleiben. Da muss man dann durch.
    Sie kommen aber wirklich irgendwann wieder runter.

    Die Aussage mit dem "Experiment Hund" finde ich schon etwas........hmmmm
    Entweder ihr gebt den Tieren die Zeit, die sie brauchen oder lasst den Welpen lieber dort, wo er ist.

    Die Katzen sollten einen Raum haben, wo der Hund erstmal nicht hin kann.
    Am besten den Raum mit einem Türgitter absichern.
    Ich würde Hund und Katzen immer zusammenführen, wenn ihr beide Zeit habt.
    So kann sich einer um die Katzen kümmern, der andere behält den Hund an der Leine oder im Blick.

  • Das mit dem Experiment Hund finde ich auch etwas schwierig. Wenn ihr Angst habt, dass eure Katzen da zu gestresst sein werden, würde ich es lieber lassen und dem Hund von Anfang an die Chance geben in eine Familie zu gehen, wo er nicht "Gefahr" läuft wieder weg zu müssen. Das wäre dem Hund gegenüber auch nicht fair. Nicht böse auffassen, aber denkt doch da auch an den Welpen.

    Ansonst habe ich es bei meinen Hundeunerfahrenen Katern so gehalten: Kater hatten Rückzugsmöglichkeiten, die der Hund nicht erreichen konnte und bekamen weiterhin meine ungeteilte Aufmerksamkeit.

    Die Rückzugsmöglichkeiten habe ich nicht gebraucht, weil selbst mein größter Schisser ziemlich schnell am Hund geschnüffelt hat und ihn akzeptiert hat (und der Hund war ebenfalls katzenunerfahren).

    Ich denke bei Tieren immer: Je mehr Aufriss man um eine Veränderung macht, umso mehr wird es schief gehen.

  • Zitat

    Um den Katzen die neue Situation einfacher zu machen, empfehle ich, Gesichtspheromone (z. B. Feliway oder vielleicht noch besser Felifriend, google das mal) zu kaufen. Das hat früher bei der Vergesellschaftung neuer Katzengruppen bei uns immer sehr gut geholfen.

    Magst Du dazu noch was erläutern? Wie funktioniert das? =) Finde das interessant!

  • Zitat

    Magst Du dazu noch was erläutern? Wie funktioniert das? =) Finde das interessant!


    Klar :)

    Also Gesichtspheromone sind jene Pheromone (Ecto-Hormone / Botenstoffe), die von den "Drüsen" im Gesicht / an den Schnurrhaaren abgegeben werden. Man kennt das ja, dass Katzen "Köpfchen geben" bzw. ihren Kopf an Gegenständen, Menschen und Tieren reiben - das ist kein Spiel sondern ein "Markieren" oder "Versehen" mit diesen Pheromonen.
    Diese werden abgegeben, wenn die Katzen sich wohlfühlen.

    Felifriend / Feliway (ich weiss nicht, ob es auch andere Hersteller / Produkte gibt) sind chemische Pheromone, die in die Luft abgegeben werden (Zerstäuber, Spray, Steckdosen-Dingsbums) und den Katzen so einen höheren Pheromon"haushalt" "vorgaukeln". Dies wiederrum führt dazu, dass die Katzen sich wohlfühlen bzw. sich ihr Stresslevel senkt.

    Wir haben dieses Spray z. B. bei Katzenausstellungen benutzt oder eben auch, wenn wir eine neue Katze mit unseren vergesellschaften wollten.

  • Hab jetzt mal nachgelesen und finde das Felifriend interessant.

    Meinst Du, dass ich damit den baldigen Welpen ,,einschmieren" kann, damit er besser angenommen wird? :???:
    In der Beschreibung steht ja ,,für Mensch und Tier".


    Bei unserer Madame (siehe Avatar) gibt es nämlich häufiger mal Zickereien bei neuen Leuten die hier mal herkommen- der Kater ist da eher problemlos.

    (Sorry, dass ich mich hier einreihe, ich hoffe, dass es eventuell auch für die TS und Leute mit dem gleichen Problem interessant ist)

  • Zitat

    Meinst Du, dass ich damit den baldigen Welpen ,,einschmieren" kann, damit er besser angenommen wird? :???:
    In der Beschreibung steht ja ,,für Mensch und Tier".

    Spricht meiner Meinung nacht nichts gegen. Ich habe das Felifriend auch schon auf der Haut gehabt, wenn ich als Steward auf der Ausstellung fremde Katzen/Kater gehalten habe. Wieso sollte das also nicht auch bei einem Hund anwendbar sein :) Es ist nicht gefährlich für Haut und Fell und für die Katzen "stinkt" er dann vielleicht weniger nach Hund und mehr nach "oh wie toll" :D

  • Ich sag Mal vielen Dank für die Antworten :)

    Die Mutter der kleinen ist eine reinrassige Dalamtinerhündin, der Papa ist ein Goldie-Dalmatiner-Mischling :)

    Ja, das mit dem "Experiment Hund" klang komisch, diese Option will ich meinem Freund eben "bereit" halten, falls es wirklich gar nicht mehr geht.
    Wir wissen beide, dass die erste Zeit wohl ein bisschen stressig (für Freund und Katzen) werden, er hat mir aber versprochen durchzuhalten :) Habe ihm auch das selbe erklärt wie ihr mir, dass es eben echt doof für die Kleine ist, wenn wir sie erst holen und dann 2 Wochen später wieder zurück bringen und von dort sich dann eine Wocher später ein anderer sie holt....

    Kann man diese Pheromone im Fressnapf kaufen?

    Naja, auf jeden Fall, vielen Dank :)

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