wie würdet ihr das Handhaben - neuer Hund + alter Hund

  • Hallo ihr Lieben

    Ich hoffe ihr habt Weihnachten gut überstanden?! ;)

    Mich würde mal - EINFACH SO - interessieren,wie ihr das Handhaben würdet.
    folgendes Beispiel:

    Frauchen hat ein Job als Teilzeitangestellt
    Herrchen ist Vollzeit angestellt.
    Herrchen + Frauchen haben schon 2 Hunde. Adulte Hunde (also keine Welpen mehr aber auch noch keine Senioren)
    Herrchen + Frauchen entscheiden sich,eine Pflegefamilie für Hunde aus Tötungsstationen zu werden, bis diese Vermittelt werden können. Hund kommt (bspw.) aus Spanien und kann noch nicht alleine bleiben und is auch noch nicht Stubenrein etc.
    Wie würdet ihr das Handhaben? Sich paar Tage frei nehmen,damit man sehen kann,wie sich der "Neue" so mit den anderen beiden Hunden verträgt und man sehen kann was passiert,wenn der "Neue" paar Minuten alleine bleiben muss ?! ODER nicht extra frei nehmen,damit der Neue gleich schonmal weiß,wie der Alltag so läuft?

    ich bin gespannt ;)
    lg lettilein

  • Ich würde einen fremden Hund nicht direkt mit meinem bzw. meinen Hunden alleine lassen. Das wäre mir viel zu gefährlich.
    Die Hunde bleiben aber mit einem anderen Hund in der Regel natürlich besser alleine. Meine Pflegehündin hat sich bei dem Punkt zum Glück an meiner Pflegehündin orientiert und konnte auch relativ schnell kurze Zeit mit ihr alleine bleiben.

    Meine Idee wäre also: Den Hund die ersten Tage nicht direkt komplett alleine lassen, aber von Anfang an immer mal wieder für einige Minuten den Raum verlassen, damit das halt direkt normal für den Hund ist.

    So habe ich das auch gemacht und es hat gut funktioniert.

  • Vor allem würde ich mich mit dem Gedanken auseinandersetzen, wenn der Hund nicht alleine bleiben kann, auch nicht mit den schon vorhandenen Hunden. Was wird dann aus der Teilzeit- bzw. Vollzeitstelle?

    Es gibt Hunde die können vermeintlich alleinebleiben aber nicht, wenn sie neu an einem Ort sind, manch einer braucht dann eine kurze Eingewöhnung von ein paar Tagen, manch einer braucht ein richtiges Training.

    Habt ihr dafür einen Plan B?

  • Zitat

    Vor allem würde ich mich mit dem Gedanken auseinandersetzen, wenn der Hund nicht alleine bleiben kann, auch nicht mit den schon vorhandenen Hunden. Was wird dann aus der Teilzeit- bzw. Vollzeitstelle?


    :gut:

    Ich find den Plan - so wie er steht - schlicht bescheuert.
    Hätt ich net die Möglichkeit meine vom Pflegling abzutrennen während ich weg bin und kein Auge drauf hab oder 1-2 Leute die zu mir nach Haus kommen wenn der Hund extreme Probleme mit dem alleinsein hätte würd ich das alles garnet wagen.

    Die 2 eigenen Hunde kennen sich schon, je nachdem wie der Spanier vorher gelebt hat könnte der auch noch andre Macken mitbringen ausser dem evtl. vorhandenem Allein-sein-Problem. Mir wär das für alle 3 Hunde zu gefährlich.

    Natürlich könnte man den Spanier auch ins kalte Wasser werfen und ihn einfach die Teilzeit allein lassen. Find ich aber suboptimal. Vorallem wenn ggf. Nachbarn existieren die einen heulenden oder bellenden Hund hören könnten. Ausserdem stell ich mir das auch daheim extrem unschön vor wenn der Hund eh undicht ist und er dann 5 Stunden am Tag reinmacht und/oder drin leben muss.

    Pflegestelle find ich prinzipiell ne super Sache, dann aber lieber mit nem Hund, den man langsam zu den vorhandenen integrieren kann und wo allein-sein kein Problem darstellt.

  • Zitat


    Wie würdet ihr das Handhaben?

    ...es lassen. Wenn man einen solchen Pflegehund aufnehmen möchte, muss man alles abdecken können. Dazu zählt auch eine 24-Stunden-Betreuung, wenn der Hund das benötigt.

    Viele Grüße
    Corinna

  • Ich sehe das genau so wie Corinna!

    Wir hatten bereits 2x die gleiche Konstellation zu Hause. Unsere eigenen (zwei bzw. drei adulte Hunde, sehr klein) plus Pflegi dazu:
    Einmal für vier Monate die ältere Galga einer Freundin, alleinsein und klitzekleine Hunde gewöhnt, einmal 6 Wochen lang einen rumänischen Welpen, 12 Wochen, konnte und kannte natürlich gar nix.

    Wäre die Situation damals schon so gewesen wie jetzt, ich mit Teilzeitstelle, "Herrchen" mit Vollzeitstelle, wären wir NIE auf den Trichter gekommen, uns als Pflegestelle anzubieten.
    Der Verein, über den unser kleiner Bambam kam, sucht im Moment verzweifelt eine PS für eine Hündin, der ihre bisherige durch eine Trennung weggebrochen ist. Auch sie hat Probleme mit dem Alleinsein.

    Obwohl sonst eigentlich alles gut passen würde, geht es so einfach nicht. Wir würden dem Hund keinen Gefallen tun und den bereits im Haus wohnenden Tieren ebenfalls nicht.
    Man sollte dann dem Hund zuliebe einfach verzichten und ihm die Chance auf eine bessere PS lassen.
    LG von Julie

  • Zitat

    ...es lassen. Wenn man einen solchen Pflegehund aufnehmen möchte, muss man alles abdecken können. Dazu zählt auch eine 24-Stunden-Betreuung, wenn der Hund das benötigt.

    Viele Grüße
    Corinna

    dafür müsste ja aber das Frauchen arbeitslos sein und dann würde eh das nötige Kleingeld fehlen um einen Pflegehund aufzunehmen. Teufelskreis! ;)

  • Zitat

    Ich sehe das genau so wie Corinna!

    Wir hatten bereits 2x die gleiche Konstellation zu Hause. Unsere eigenen (zwei bzw. drei adulte Hunde, sehr klein) plus Pflegi dazu:
    Einmal für vier Monate die ältere Galga einer Freundin, alleinsein und klitzekleine Hunde gewöhnt, einmal 6 Wochen lang einen rumänischen Welpen, 12 Wochen, konnte und kannte natürlich gar nix.

    Wäre die Situation damals schon so gewesen wie jetzt, ich mit Teilzeitstelle, "Herrchen" mit Vollzeitstelle, wären wir NIE auf den Trichter gekommen, uns als Pflegestelle anzubieten.
    Der Verein, über den unser kleiner Bambam kam, sucht im Moment verzweifelt eine PS für eine Hündin, der ihre bisherige durch eine Trennung weggebrochen ist. Auch sie hat Probleme mit dem Alleinsein.

    Obwohl sonst eigentlich alles gut passen würde, geht es so einfach nicht. Wir würden dem Hund keinen Gefallen tun und den bereits im Haus wohnenden Tieren ebenfalls nicht.
    Man sollte dann dem Hund zuliebe einfach verzichten und ihm die Chance auf eine bessere PS lassen.
    LG von Julie

    Ich kenn soviele die im Tierschutz sehr aktiv sind,vorallem was die Pflegestellen angeht. und keiner von denen ist Arbeitslos. Wenn man eine Teilzeitstelle hat,ist man ja auch nur 3mal die Woche für 5std auf Arbeit. Man kann unmöglich den Leuten,die gerne eine Pflegestelle sein wollen, sagen,dass sie erst Arbeitslos sein müssen,damit sie sich voll und ganz dem Hund zuwenden können. DANN GEBE ES KEINE PFLEGESTELLEN!!

  • Zitat

    Ich kenn soviele die im Tierschutz sehr aktiv sind,vorallem was die Pflegestellen angeht. und keiner von denen ist Arbeitslos. Wenn man eine Teilzeitstelle hat,ist man ja auch nur 3mal die Woche für 5std auf Arbeit. Man kann unmöglich den Leuten,die gerne eine Pflegestelle sein wollen, sagen,dass sie erst Arbeitslos sein müssen,damit sie sich voll und ganz dem Hund zuwenden können. DANN GEBE ES KEINE PFLEGESTELLEN!!

    Lieber gar keine Pflegestelle, als eine Pflegestelle die den Hunden nicht gerecht werden kann. Groß aufschreien hilft da wenig. Du kannst ja PS sein, wenn du es geregelt bekommst, das der Hund betreut ist auch wenn er noch nicht gleich alleine sein kann.

    Andere gehen vielleicht arbeiten und haben ein großes Netzwerk auf das sie zurückgreifen können und was die PS-Arbeit unterstützt. Weiß man nicht.

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