Ist mein Hund richtig ausgelastet?
-
-
Zitat
Warum muss Auslastung zwingend was mit totaler Erschöpfung zu tun haben ???
Besser kann man es nicht formulieren

- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
Meine sind nach 2-3 Stunden Spaziergang auch nicht wirklich platt, v.a. das Terriertier, das ist doch ganz normal. Aber wenn ich dem Bossi 2 kleine Trails lege mit je 300 Metern und 1-2 Schwierigkeiten, und komme dann heim - dann isser platt.... *gg Dann geht´s ab ins Körbchen, und nur Futter kann ihn dann noch davon abhalten, gleich zu schlafen ;-)
Ich würde auch nicht die Spaziergänge noch verlängern. Das führt nur dazu, daß Du denselben Text in nem Jahr nochmal schreibst, mit geänderten Gassizeiten: "ich gehe jeden Tag 7 Stunden mit dem Hund gassi, und der will immer mehr"..... ;-) Je mehr du nämlich mit denen gehst, desto mehr Ausdauer kriegen sie. und als geborene Läufer können die IMMER länger als Du..... ;-)
Futtersuchspiele sind schonmal gut - aber anscheinend noch nicht DIE Herausforderung für den Hund. Hast es schonmal versucht, das Futter in nen Dummy zu legen, und diesen dann an den unmöglichsten Stellen zu verstecken? Im Gebüsch (also ertwas erhöht), auf nem Baumstumpf, im Gras, unter nem Laubhaufen etc....
Oder versuch, sie mit Fährten zu beschäftigen, da kannst Du immer neue und andere Schwierigkeiten einbauen: Gegenstände auf der Fährte suchen, schwierige Fährte (Geländewechsel, viele Richtungsänderungen, Spuren von anderen, die die Fährte überqueren, mal ne lange einfach, mal ne kurze mit ner Sonderaufgabe.
Aber wie gesagt, ich finde es völlig normal, daß die Hunde dann nach dem Spaziergang nicht gleich ins Koma fallen, das sind nur Ideen, falls Du mal was Anderes ausprobieren möchtest, oder Dir die Futterspiele zu langweilig sind auf Dauer. Ich finds nämlich immer interessant, mal was Neues auszutesten und zu sehen, wie schnell der Hund kapiert, was er tun soll, und dann zu sehen, wie er lernt, die Nase am effektivsten einzusetzen.
Am schönsten ist dann das glückliche "Grinsen" bis über beide Ohren, wenn eine neue Aufgabe erfolgreich gemeistert wurde ;-) -
Hallo
Danke für eure Antworten :)
Also wenn wir zu Hause sind legt sie sich schon auf ihren Platz, aber für mich sieht das mehr nach "och manno, jetzt ist nichts mehr los, was bleibt mir anderes übrig als mich hinzulegen" aus, und kein zufriedenes "ok, genug getan, ich leg mich hin". Sobald irgendwas passiert, das spannend sein könnte steht sie auch sofort wieder auf.ZitatSchnuppert sie denn überhaupt, wenn sie zieht?
Oh ja, jede Menge
ZitatWie lange clickerst du?
Boa, mindestens seit 'nem halben Jahr, wenn nicht noch länger. Aber an dem Punkt wo wir grade sind hängen wir fest ^^
Aber wie gesagt, grade ihr Bellen hat meist damit zu tun, dass sie einfach so aufgedreht ist. Der lange Mittagsspaziergang ist immer ganz entspannt, sie läuft viel durch die Gegend aber da ist alles gut. In gewissen Situationen dreht sie manchmal schon auf und bellt viel, aber da hole ich sie dann raus bzw beende diese Situation. Der Abendspaziergang ist auch in Ordnung, da zieht sie zwar auch an der Leine aber nicht durchgehend und bei weitem nicht so doll. Aber morgens ist das es wirklich nicht entspannend, weder für mich noch für meinen Hund. Sobald sie von der Leine kommt und im Wald laufen darf geht es. Aber auf dem Weg dahin ist es mehr ein "Oh, was ist das? Da ist noch was! Ich will dahinten hin und jetzt schnell nach da! ooooh und da ist jemand - wauwauwau!"
Weiß aber auch nicht was ich dagegen tun soll. Wie gesagt, sobald sie dann los rennen kann ist es gut. Habe schon ausprobiert wie vorher im Garten laufen zu lassen, dass sie da schonmal 'n bisschen Power abbauen kann - bringt aber nix.ZitatWarum muss Auslastung zwingend was mit totaler Erschöpfung zu tun haben ???
Muss es nicht, das habe ich nie gesagt. Ich habe sie einfach nur mit anderen Hunden verglichen. Sie muss nicht total erschöpft sein, aber zufrieden. Und grade beim morgendlichen Spaziergang wirklich sie nicht sehr ausgeglichen
-
Kann meinen Beitrag leider nicht mehr bearbeiten, sorry.
Ich denke ihr fehlt es an einer Aufgabe. Sie braucht Kopfarbeit. Das Problem ist aber, dass sie bei sowas immer sofort aufdreht und mir dann gar nicht mehr zu hört. Oder sie hat kein Interesse dran.Mit Dummytraining habe ich es schonmal probiert. Apportieren klappt eigentlich einigermaßen gut, es sitzt nicht 100% aber ich habe gehofft, dass das mit dem Dummy besser klappt. Aber Fehlanzeige. Die wollte mir den Dummy gar nicht bringen und lieber irgendwie alleine an die Leckerchen kommen. Ich schätze mal, sie wusste ganz genau, dass sie auch alle Leckerchen aufeinmal haben wenn, sobald sie von alleine dran kommt. Warum sollte sie sich dann die Arbeit machen und den Dummy erst ständig zu mir bringen?
Vielleicht müsste ich da 'n Dummy nehmen, der nicht mit Leckerchen gefüllt ist. -
Macht dein Hund zu Hause nur noch blödsinn? Rennt er dich direkt über den Haufen, sobald du zur Tür reinkommst, wohlmöglich schon mit der Leine im Maul? Weicht er dir nicht mehr von der Seite, klebt er an deinen Fersen? Stubst dich dein Hund unentwegt an, ganz nach dem Motto: LOS beschäftige dich gefälligst mit MIR!!!???
Nein? Dann ist dein Hund ausgelastet und zufrieden.
Scherz beiseite. Ich bin mit unserer Hündin zwischen 3 und 4 Stunden pro Tag unterwegs. Jody ist eine Dalmatinerhündin und sie liebt Bewegung über alles. Wenn ich morgens 1 Stunde mit ihr unterwegs bin, nachmittags 2 Stunden und abends auch noch einmal eine Stunde ... dann ist das nicht nur reines Laufen. Ich richte mich schon nach ihrer Tagesform. Manchmal sind wir auch nur insgesamt 2 Stunden unterwegs.
An hellen oder sonnigen Tagen ist sie richtig aufgedreht. Dann will sie spielen, toben. Wir spielen fangen, wir spielen verstecken. Aber beispielsweise Gehorsamtraining kann ich dann knicken.
An anderen Tagen, die meinetwegen dunkel und trüb sind, arbeitet sie lieber mit der Nase. Auch die Konzentration für Gehorsamtraining oder zum Erlernen von neuen Befehlen ist dann besser. Nasenarbeit lasse ich sie nicht ganze 2 Stunden machen. Da ist sie bereits nach einer halben Stunde schon gut müde.
An anderen Tagen ist die Maus zu gar nix zu gebrauchen, weil sie so richtig flippig ist, als hätte sie eine Ladung Koffein im Wassernapf gehabt. Dann unterlasse ich alles, was sie noch mehr hochpuschen würde. Dann laufen wir in der Tat nur ruhig nebeneinander her.
Letztens war es bei uns sehr turbulent. Die Touren waren entsprechend kürzer. Es gefiel ihr nicht wirklich, aber die ersten 3 Tage hat sie es hingenommen, wie es halt war. Danach jedoch zeigte sie mir deutlich, dass sie unzufrieden war. So wie oben beschrieben.
Nun ist wieder alles im Lot.
-
-
Hallo
Diese unterschiedlichen Tage gibt's bei uns auch. Also Tage an denen sie mal keine Lust hat, die gibt's nicht
Aber an einigen ist sie auch so aufgedreht, dass sie nicht sehr gehorsam ist (normalerweise hört sie auf's Wort, vorallem draußen).
An anderen Tagen ist sie ruhiger und ausgeglichener, läuft zwar trotzdem viel durch die Gegend aber längst nicht so aufgedreht. Grade, wenn man auf andere Hunde oder auch Menschen trifft lässt sich sehr gut feststellen wie Scarlett denn heute drauf ist. An ruhigeren Tagen bellt sie halt auch weniger.Aber wenn ich an diesen Tagen, wo sie so aufgedreht ist, nicht lang genug mit ihr spazieren gehe, damit sie das abbauen kann, dann fängt die an mir zu Hause auf der Nase herum zu tanzen. Sie klaut dann alle möglichen Dinge und hüpft mit ihnen durch die Wohnung, kaut an irgendwelchem Zeug herum, fiept, tabst mir immer hinterher, stupst mich an usw usw. Hauptsache man erregt iiiirgendwie meine Aufmerksamkeit. An solchen Tagen absichtlich weniger mit ihr zu gehen kann ich vergessen. Die muss dann ordentlich rennen und danach geht's dann auch.
Einen ruhigen Spaziergang gibt's bei uns halt leider gar nicht, weil's mit der Leinenführigkeit nicht klappen will. Sie läuft also nie einfach ruhig nehmen mir her sondern ist immer voll in Aktion. Ich habe auch schon wirklich sehr ausdauernd und konsequent an der Leinenführigkeit trainiert aber.. nix. Keine Verbesserung. Sie weiß halt auch genau wie's funktioniert. Wenn sie irgendwo schnuppern will geht sie erst ganz normal so weit, bis sie weiß, dass sie jetzt dran kommen würde, wenn ich einen Schritt mit gehe. Sie weiß aber, dass wenn sie jetzt einfach zur Seite zieht ich stehen bleibe (komischerweise weiß sie das nur zur Seite hin, nach vorne zieht sie trotzdem -.-) also nimmt sie erstmal Anlauf und rennt dann voll in die Leine. Ich mache dann natürlich automatisch 'n Schritt und dann ist sie auch schon da angekommen, wo sie hin wollte. Blöder, cleverer Hund
-
ZitatAlles anzeigen
Hallo
Danke für eure Antworten :)
Also wenn wir zu Hause sind legt sie sich schon auf ihren Platz, aber für mich sieht das mehr nach "och manno, jetzt ist nichts mehr los, was bleibt mir anderes übrig als mich hinzulegen" aus, und kein zufriedenes "ok, genug getan, ich leg mich hin". Sobald irgendwas passiert, das spannend sein könnte steht sie auch sofort wieder auf.
Oh ja, jede Menge
Boa, mindestens seit 'nem halben Jahr, wenn nicht noch länger. Aber an dem Punkt wo wir grade sind hängen wir fest ^^
Aber wie gesagt, grade ihr Bellen hat meist damit zu tun, dass sie einfach so aufgedreht ist. Der lange Mittagsspaziergang ist immer ganz entspannt, sie läuft viel durch die Gegend aber da ist alles gut. In gewissen Situationen dreht sie manchmal schon auf und bellt viel, aber da hole ich sie dann raus bzw beende diese Situation. Der Abendspaziergang ist auch in Ordnung, da zieht sie zwar auch an der Leine aber nicht durchgehend und bei weitem nicht so doll. Aber morgens ist das es wirklich nicht entspannend, weder für mich noch für meinen Hund. Sobald sie von der Leine kommt und im Wald laufen darf geht es. Aber auf dem Weg dahin ist es mehr ein "Oh, was ist das? Da ist noch was! Ich will dahinten hin und jetzt schnell nach da! ooooh und da ist jemand - wauwauwau!"
Weiß aber auch nicht was ich dagegen tun soll. Wie gesagt, sobald sie dann los rennen kann ist es gut. Habe schon ausprobiert wie vorher im Garten laufen zu lassen, dass sie da schonmal 'n bisschen Power abbauen kann - bringt aber nix.
Muss es nicht, das habe ich nie gesagt. Ich habe sie einfach nur mit anderen Hunden verglichen. Sie muss nicht total erschöpft sein, aber zufrieden. Und grade beim morgendlichen Spaziergang wirklich sie nicht sehr ausgeglichen
Okay, das hört sich schon ganz anders an, als das Bild welches ich im Kopf hatte

Hast du schon mal morgens direkt vor der Haustür das Ziehen mit Richtungswechsel gestoppt?
Viele Hunde sind morgend voller Energie und aufgeregt und neigen dann schon mal zum zZehen, ein paar Wechsel oder Stopps und dann sind viele ansprechbarer.
-
Zitat
Hast du schon mal morgens direkt vor der Haustür das Ziehen mit Richtungswechsel gestoppt?
4 Wochen lang, absolut konsequent. Da das aber zu gaar keiner Verbesserung geführt hat, nervig und mit sehr viel Zeitaufwand verbunden war (bin dann zum richtigen spazierengehen immer mit'm Auto wo hin gefahren, wo ich sie direkt von der Leine lassen konnte) habe ich's nach 4 Wochen dann aufgegeben. Das hat echt zu nix geführt. War der vollkommen egal, wenn wir da ewig von links nach rechts gegangen sind. Irgendwann wurde sie zwar langsamer und hat demnach auch weniger gezogen, aber nur, weil's ihr iiirgendwann zu blöd wurde (wann's mir schon zu blöd war lassen wir mal außen vor :D), nach 'ner Zeit ging das Spiel aber wieder von vorne los und jeden morgen war das sowieso der absolute Horror für meine Nerven.
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!