Hilfe mein Hund hat gejagt.
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Hallo
heute früh hat meine Bonny beim Freilauf auf dem Acker einen Hasen gesehen und ist hinter dem Hasen hergerannt. Ich habe den Hasen erst gesehen als sie hinterher ist.
Sie hat ihn verfolgt. Mein ganzes Rufen hat nicht´s gebracht, sie war plötzlich weg.
Was macht man in so einer Situation??
Ich habe weiter gerufen und plötzlich war sie wieder da, und ist zu mir gekommen.
Strafmassnahme Freilauf abgebrochen und wieder an die Leine GsD auf dem Rückweg habe ich dann 3 Rehe gesehen Bonny auch.
Wie kann man das jagen verhindern?
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Hilfe mein Hund hat gejagt. schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Schleppleine dran, Anti-Jagdtraining beginnen. Dazu werden dir hier wahrscheinlich noch mehr Leute Infos geben können, die das Anti-Jagd-Training intensiv betreiben oder betrieben haben.
Sei froh, dass sie den Hasen nicht erwischt hat. Unser Retriever hat es nämlich mal und der war danach stolz wie Oscar und brachte mir den Hasen.
Was hast du denn für eine Rasse? -
Verhalten genau in dieser Situation
als erstes Rufen braucht man im Regelfall nicht mehr wenn der Hund im Jagdmodus ist, oder man bekommt ihn sicher abgerufen. Alles andere ist kontraproduktiv. Und die Strafmassnahme sieht eventuell jeder anders. Sie kommt zurück und bekommt den Ärger, ergo beim nächsten Mal bleib (ich als Hund)) lieber länger weg. Meine hat sich auch schon verkrümelt aber als sie zurück kam gab es ein großes Lob für das Zurückkommen keine Strafe fürs Abhauen.
aber das bezieht sich jetzt wirklich nur auf den Moment -
ui ui ui...da hat der hase nochmal glück gehabt.
ich würde, wie auch schon mein vorschreiber, euch dringend raten ein antijagdtraining zu starten.
ich habe selber so ne jagdsocke zu hause sitzen...aber mittlerweile ist es kontrollierbar.
ich kann ihn aus dem lauf abrufen, ABER in wildreichen gebieten kommt er trotzden noch an die schlepp...wir haben mit dem antijagdtraining vor etwa einen halben jahr gestartet...mein ziel ist es jeglichen jagen zu unterbinden und jagdersatzmöglichkeiten bzw. alternativverhalten anzubieten. mittlerweile ist es auch schon eine belohnung die tiere zu beobachten, meiner ist schon so weit das er das tier anzeigt und sofort zu mir kommt und auf ne dicke belohnung wartet ( ein spieli, leckerli etc), ausser bei mäusen das ist noch eine baustelle mit der ich aber vorerst leben kann..ausreichende literatur findest du überall im netz, u.a. von pia gröning...und hier im forum gibts diverse threads dazu...erfahrungsberichte von anderen jagdsocken haltern...
also keine sorge mit gezielten training und diziplin ist das bestimmt in einen gewissen maße händelbar...wobei jeder hund ein individium ist

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Das Jagen ist ein natürliches Verhalten - je nach Rasse nennen es manchmal Trieb, ich nenne es Jagdprägung.
Also üben kann man das mit der Schleppleine und dem Rückruftraining. Aber ganz verhinden kann man es manchmal nicht. Am besten ist wenn der Mensch das Wild schon vor dem Hund sieht und dann gezielt ablenkt, mit Stöckchen etc. Man vermittelt dem Hund einfach das es gerad bei meinem Menschen viel spannender ist.
Ich habe einen Jack Russell und kenne das Thema zu Gut. Unsere jagt Katzen und Enten, wobei letztere im Wasser am sichersten sind, da unsere bis jetzt NOCH nicht ins Wasser geht

Ich akzeptiere das jagen, wobei Sie sich auch immer abrufen lässt, zwar muss mann mehrmals pfeifen (max. 2-3 mal) aber Sie kommt und dann gibt es richtig Party und Belohnung. Ich bestrafe Sie nicht indem ich Sie an die Leine mache, denn sie hat ja gehört und das ist was ich wollte.Ich kann mit dem Jagdverhalten meines Hundes sehr gut leben.
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Waidmannheil
und der Hase hat wirklich Glück gehabt, denn kein Tier hat es verdient, gejagt zu werdenEs gibt nur eine MÖglichkeit, das Jagen zu verhindern und zwar ein gezieltes Antijagdtraining.
Das ist sehr zeitintensiv , aber es lohnt sich.Ich habe nach dem Buch von Pia Gröning gearbeitet und Attis Jagdinstinkt damit gut in den Griff bekommen.
1 Jahr Schleppleinentraining, Impulskontrolle und ganz wichtig, der Rückruf.Außerdem eine adäquate Beschäftigung für den Jägermeister, damit er gut ausgelastet ist.
Eine artgerechte Auslastung ist die halbe Miete. -
Ja, willkommen im Club ;). Das Buch zum Antijagdtraining hab ich auch durchgelesen, nachdem unser Hund 2 mal hinter nem Reh hergelaufen und für längere Zeit verschwunden war. Bis auf diese Ausnahmen klappt der Rückruf einwandfrei. Nur da half er nichts und seit dem rufe ich gar nicht mehr, wenn er schon Jagd.
Grundsätzlich gilt, denke ich, sich mehr mit dem Hund zu beschäftigen, damit keine Langeweile aufkommt. Und natürlich muss Frauchens/Herrchens Kopf unentwegt routieren
Die Schleppleinenvariante habe ich nicht gewählt, da für unseren Windhundmix der Freilauf sicher wichtig und der Jagdtrieb auch nur mäßig ist. Er jagd nur auf Sicht und da muss ich einfach schneller sein, als er. Ich hatte es inzwischen schon einige Male, dass ich ihn als Alternative noch ins "Sitz" rufen, belohnen und anleinen konnte, als mehre (!) Rehe nur wenige Meter vor uns standen. Das war vor einem halben Jahr noch nicht denkbar.Also wichtig: Immer aufmerksam sein und auch Beschäftigung anbieten. Bei uns ist Futter werfen sehr beliebt, da er ansonsten kein Ballspieler o.ä. ist.
Viel Erfolg.
P.S.: Bezüglich Reaktion beim Zurückkommen (ach so: unser kam damals von alleine an die Stelle, wo wir uns verloren haben, zurück - RUFEN HILFT GAR NICHTS) bin ich auch immer noch unsicher. Hab beide Varianten ausprobieren (Strafe/Lob) und natürlich kommt letzteres besser an. Sonst muss man ja den Rückruf wieder neu aufbauen, wenn er plötzlich Angst hat, zurückzukommen.
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Hallo,
mein Hund ist ein Groenendael, Belg. Schäferhund, und 15 Monate alt.
Wir waren auf unserem Feldweg und beim schnüffeln auf dem Acker hat sie den Hasen aufgescheucht und verfolgt.
GsD hat sie ihn nicht erwischt. Es war das 1mal, dass sie einem Hasen nachgelaufen ist.
Jetzt geht es nur noch an der Schleppleine wenn wir diesen Weg laufen.Danke für Eure Hinweise und Tipps.
Leider haben wir keine gescheite HS. mit der man das üben könnte, das sind entweder lauter alte Methoden,
oder mit Gewalt und das will ich auch nicht.
Gruß
Schneegirlfweg und sie war im Freilauf, und sie hat beim Schnüffeln den Hasen aufgescheucht.
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