Hund ohne "Hilfsmittel" belohnen
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Huhu,
zum Einen kann man nicht sofort Erfolge erwarten, wenn man mal was anderes testet, da der Hund zu sehr im alten Muster steckt.
Und zweitens verstehe ich nicht, warum man ihn rennen lässt, da dies selbstbelohnend ist.
Ich würde an relativ kurzer Leine anfangen, dem Hund zu erklären, dass er mir zu folgen hat und ich den Weg bestimme
wer nicht auf mich achtet, bekommt eine kurze klare Ansage, wer auf mich achtet, wird beachtetDann mit längerer Leine etc. und immer länger werden lassen.
Natürlich würde dazu gehören, den Hund im Haus etc. nicht dauernd zu beachten und zuzutexten
denn dann ist er ja eher froh, mal für sich zu sein
Beachtung ist ein Privileg, was der Hund sich verdienen kann für gutes benehmen
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Man kann mit allem belohnen, wonach der Hund Bedürfnisse verspürt und was nicht gerade völlig ausreichend bedient wurde.
Da kann man eigentlich die Funktionskreise abklappern und abchecken, ob man die Bedürfnisbefriedigung kontrolliert zur Verfügung stellen kann und, ob es überhaupt praktikabel ist.
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Huhu,
zum Einen kann man nicht sofort Erfolge erwarten, wenn man mal was anderes testet, da der Hund zu sehr im alten Muster steckt.
Und zweitens verstehe ich nicht, warum man ihn rennen lässt, da dies selbstbelohnend ist.
Ich würde an relativ kurzer Leine anfangen, dem Hund zu erklären, dass er mir zu folgen hat und ich den Weg bestimme
wer nicht auf mich achtet, bekommt eine kurze klare Ansage, wer auf mich achtet, wird beachtetDann mit längerer Leine etc. und immer länger werden lassen.
Natürlich würde dazu gehören, den Hund im Haus etc. nicht dauernd zu beachten und zuzutexten
denn dann ist er ja eher froh, mal für sich zu sein
Beachtung ist ein Privileg, was der Hund sich verdienen kann für gutes benehmen
Ich erwarte nicht sofort Erfolg, ich sehe nur das es stetig berg ab geht... Ja ich hab sie jetzt einmal laufen lassen, einfach um zu sehen wie sie wirklich reagiert.
Das mit der Beachtung ist schön und gut, kann man bestimmt immer sehr gut steuern und kontrollieren wenn man alleine mit dem Hund ist.
Meine Süße ist aber Tagsüber bei Mama und Oma und abends mit unseren 2 anderen Hunden und mir in der Wohnung.
Da fällt das Training in dieser Richtung deutlich schwerer als wenn ich alleine wäre. -
Zitat
Ist es nicht genau das, diese tiefe Verbundenheit, dieses wortlose WIR
Ja genau.
Das klingt jetzt zwar etwas bescheuert, aber folgende Situation:
Mein aeltester Ruede war was andere Rueden angeht sehr aggro drauf und haette am liebsten alle "auseinandergenommen". Wir haben sehr lange zusammen arbeiten muessen.
Aber am Ende sah das dann so aus: HH mit Schaefi (extremer Leinenpoebler) kommt uns entgegen. Ich gebe meinem Hund das Kommando "Fuss", er schaut mich an. Wir gehen an dem HH mit Hund vorbei, ich fluester "der interessiert uns nicht, der tut sich nur wichtig. Wir sind entspannt und ignorieren". Natuerlich war ich entspannt und ziemlich sicher, dass auch mein Hund entspannt bleibt. Das uebertraegt sich ja auch! -
Kommt immer drauf an, was der Hund als Belohnung sieht. Wenn ich meinen Hund belohnen will, muss ich herausfinden, was ihn antreibt. Bei unserem Goldie ist es das buddeln und der Körperkontakt, bei unserem Herdi ist es Futter.
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Ich schau einfach Anfangs was für den Hund die grösste Motivation ist und nutze das für mich
Isset Keks bekommt er Keks
Bei meinen reicht, je nach Gemütslage der Burschen, ein angrinsen oder ein "Mein GOTT DUUUUUUU bist ja der beste Hund auffa Weeeeeeeeelt"
Wobei das eine das andere nicht ausschliesst ich hab auch schonmal ne Dogwurst inner Tasche oder ein SpielieIch find Emotionen im Belohnungssystem extrem wichtig ( Und im Strafsystem :evilwitch: )
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Zitat
Ich find Emotionen im Belohnungssystem extrem wichtig ( Und im Strafsystem :evilwitch: )
Ohne Auslösen von Emotionen wäre es auch weder das eine, noch das andere

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Zitat
Man kann mit allem belohnen, wonach der Hund Bedürfnisse verspürt und was nicht gerade völlig ausreichend bedient wurde.
Da kann man eigentlich die Funktionskreise abklappern und abchecken, ob man die Bedürfnisbefriedigung kontrolliert zur Verfügung stellen kann und, ob es überhaupt praktikabel ist.
Viel treffender und kompakter kann man es eigentlich nicht beschreiben

Ich belohne Lotte häufig mit:
kuscheln,
Futter, (und nein: ich lasse meinen Hund dafür vorher nicht hungern)
Beutespielen,
Freilauf,
Buddeln,
Trinken (und nein: ich lasse meinen Hund dafür vorher nicht dursten)
Papier schreddern dürfen
neuerdings heiß beliebt: Ins Zugstop-Halsband schlüpfen dürfen
Distanz zu "blöden" Fremdhunden
Kontakt zu "tollen" Fremdhundenund vielem mehr
Das meiste davon kündige ich vorher verbal an, oft in Kombination mit vorherigem Markersignal -
das ist recht unterschiedlich.
ist die dicke allein interessiert sie oft nicht wie und ob ich sie lobe...da laufen wir einfach nebeneinander und sie hat dabei ihre größte belohnung irgendwie. ist irgendwie schwer zu beschreiben.der wurm kriegt immo eher kekse. auf verbales lob oder schulterklopfen etc. reagiert der eher gegenteilig, er dreht dann auf, hüpft rum und hackt mir auch mal in die hand.
er kriegt auch zwar dieses lob, aber eher selten und dann eben situationsabhängig und weniger als kekse.
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