Anstieg der Lebererkrankungen ?!
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Immer wieder lese ich hier, und höre auch im Bekanntenkreis, das Hunde Probleme mit der Leber/Niere haben.
In den letzten Jahre hat das mMn extrem zugenommen.
Was kann der Grund sein ?
Ich denke das die (über)Versorgung mit (künstlichen)Vitaminen eine große Mitschuld hat.
Leider gibt es keine Studien dazu. (Wenn jemand eine findet, bitte hier verlinken)
Wer will die auch finanzieren, die Futterindustrie bestimmt nicht.
Die wollen die Abfälle aus der Lebensmittelproduktion ja mit Gewinn an uns Tierhalter verkaufen.
Schöne bunte Packung entworfen, mit chicen Bildern drauf, viele Vitamine drauf gesprüht und uns den Müll als Hundekomplettmahlzeit verkauft.
Es ist mMn auch völlig egal um welches Fertigfutter es geht, ob Teuer oder günstig.Uns Menschen wird abgeraten Vitamine einzunehmen, aber unsere Tiere stopfen wir ihr ganzes Leben damit voll. Das kann nicht gesund sein.
Google Ergebnisse zum Thema:
https://www.google.de/#q=k%C3%BCnstl…iw=1366&bih=595Wie ist eure Meinung dazu ?
Einen ähnlichen Thread gefunden:
https://www.dogforum.de/vorsicht-vor-k…nen-t25708.html - Vor einem Moment
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Hi,
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Hallo,
als Nichtmediziner kenne ich natürlich die Ursachen der Leber- und Nierenerkrankungen bei Hunden nicht, doch denke ich, dass eine hochdosierte Vitaminzufuhr ein Grund mit sein könnte.
Auch können Umweltgifte wie Pflanzenschutzmittel eine Rolle spielen.Ob jetzt allein die Vitaminzufuhr über die Fertignahrung krankmachend ist, kann ich nicht beurteilen, gebe unseren Hunden aber keine chem hergestellten Vitamine.
Sicherlich kommen auch Medikamente in Frage, die der Hund aufgrund irgendwelcher Erkrankungen nimmt, denn fast alle Medikamente werden über die Leber verstoffwechselt.
Ich bin sehr gespannt auf das, was unsere Fachleute hier schreiben werden
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Zitat
Ich bin sehr gespannt auf das, was unsere Fachleute hier schreiben werdenIch auch, aber scheinbar hat niemand 'ne Meinung dazu. :/
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Ich hol diesen Thread noch mal nach oben.

Vielleicht gibt's ja noch Meinungen dazu. -
Nun meine Bonny hatte vor Jahren ein Leberproblem - das lag am Chusing.
Queeny hatte ein Leberproblem - Neubildungen - die sich jedoch nach Mariendistel nicht vermehrten oder veränderten oder aber auch nicht weg gingen.
Beide waren zur Zeit der Feststellung über 12 Jahre alt. Beide bekamen selbst gekochtes Hundefutter - nachdem Bonny extrem auf Dosenfutter reagierte (Massenprodukt). Beide Hunde haben Tschernobyl erlebt.
Bei Buffy wurden vor einigen Wochen überhöhte Leberwerte festgestellt - ich muss noch etwas warten -bis ich neue Werte ziehen kann (lt. TA). Sie bekommt Rohfutter - seit sie ca. 10 - 12 Monate alt war. Heute ist sie 11 J.
Ob es am Futter fest zu machen ist, oder an Vitaminen oder Mineralien, an der Umwelt, am Wohnort, an den Abgasen - ich weis es nicht. Buffy ist auf keinen Fall übervitaminisiert oder übermineralisiert -auch keine Mängel. Habe die Wert auch über Blut schon kontrollieren lassen. Sie bekommt lediglich kurmässig etwas dazu.
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Die Frage ist doch - hat es tatsächlich zugenommen, oder wird es einfach nur frühzeitiger entdeckt, weil wir HH auch die Vorsorge (neben anderen gesundheitlichen Aspekten) immer ernster nehmen?
Viele Leber- und Nierenerkrankungen bleiben lange Zeit klinisch recht unauffällig, auch bei meinem Sid war der Leberschaden ein Zufallsbefund beim jährlichen Oldie-Check. Ich kann mir vorstellen, dass vieles vor einigen Jahren einfach noch als "typisch alter Hund" abgehakt worden ist, ohne dem bis ins kleinste Detail nachzugehen.
LG, Chris
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Für mich ist auch die Frage (neben dem was Chris schon schrieb), ob es wirklich etwas mit dem Futter zu tun hat oder nicht doch eher an den Umweltproblemen liegt. Wenn ich mir mal anschaue, wo die meisten Hunde leben, gehe ich rein subjektiv mal von der Stadt aus, dann fallen mir spontan Abgase, Feinstaub, saurer Regen und andere Dinge ein, wodurch der Hund Giftstoffe aufnimmt ohne dass es etwas mit Futter zu tun hätte.
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Für eine Lebererkrankung finden sich viele Faktoren. Angeborene oder erworbene Erkrankungen und genetische Ursachen. Manche Rassen sind für einige Lebererkrankungen anfälliger als andere.
Ursachen sind z.B.:
Eine chronische Hepatitis entwickeln sehr oft : Bedlington Terrier, Dobermann, Skye Terrier, Pudel, Cocker Spaniels, West Highland Terrier und Labrador Retriever. In vielen dieser Fälle wird Kupfer in großen Mengen in der Leber des Hundes gespeichert. Durch diese Kupfervergiftung kommt es zum Krankheitsbild der Leberzirrhose.
Ursache sind wohl zwei defekte Gene , die für die Erkrankung verantwortlich sind. Genaues weiß man leider nicht. Bei Dobermannpinschern ist diese Form der chronischen Hepatitis sehr aggressiv und betrifft fast ausschl. nur weibliche Hunde.Fettleber: vor allem bei kohlenhydratreicher Fütterung (Mast)!
Infektionen durch Parasiten. ( Babesien, Leishmanien ,Bandwurmfinnen)
Leberschädigende Chemikalien mit denen der Hund täglich in Berührung kommt.
Hämochromatose (gesteigerte Ablagerung von Eisen) ähnlich gelagert wie Kupfer
Häufige Magen-und Darmstörungen können dazu führen
Ein weiterer Faktor wäre ein mit Schimmelpilzen verunreinigtes Trockenfutter. Mykotoxine sind in der Lage Leberzellen anzugreifen und dauerhaft zu zerstören. Sie können sogar bösartige Tumore induzieren. Selbst eine toxische Leberverfettung kann durch die vermehrte Aufnahme eines verdorbenem Fertigfutters hervorgerufen werden.
Im Heimtierfutter für Hunde und Katzen sind keine Grenzwerte für Schimmelpilzgifte
per Gesetzgeber festgelegt. Hierzu existieren lediglich nur „Empfehlungen „ vom Bundesinstitut für Risikobewertung.
Aktuelle Nachricht vom 14.12
http://www.animal-health-online.de/gross/2012/12/…rnermais/23378/
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