10 Regeln zur Hundehaltung

  • Zitat

    Folgende 10 Regeln zur Hundehaltung habe ich auf einer HP eines Hundemagazienes gefunden:

    Edit by Mod - Texte bitte nur auszugsweise zitieren und vor allem die Quellen-Angabe nicht vergessen.
    Hier der Link zu den "Regeln":

    http://www.partner-hund.de/info-rat/hunde…-erziehung.html

    Also wenn ich ehrlich bin, halte ich maximal 1 im besten Fall 2 dieser Regeln ein. Und wenn ich die so lese, hat das auch nichts mehr damit zu tun was mein Trainer mir erzählt.

    Was haltet ihr von den Regeln?

    LG


    Uiuiui - was für ein antiquiertes Verständnis der Mensch-Hund-Beziehung! Sollte sich eine gute Fachzeitschrift echt nicht mehr leisten!

    Die eine oder andere Regel gilt auch bei mir, aber nicht aus den im Artikel aufgeführten Gründen! Ich mag auch keine Hunde in der Küche haben, oder Bettelei bei Tisch. Aber mit Unterdrückung von Weltherrschaftsambitionen hat das gar nix zu tun. Leider geht bei solchen Auflistungen das Wesentliche völlig unter: dass es überhaupt Regeln gibt im Zusammenleben zwischen Mensch und Hund! Wie sie aussehen, kann Mensch willkürlich bestimmen, was ihm in den Kram passt. Kein Hund kriegt Alpha-Gedanken, weil er vor Frauchen frisst oder vor ihr durch die Tür geht. Aber es sollte gewisse Bereiche geben, in denen Regeln konsequent eingehalten werden.

  • Nr.1: Nein, wieso auch?!
    Nr.2: Nein
    Nr.3: Nein, mal geht sie mal geh ich, ist mir auch ziemlich egal
    Nr.4: Nein, sie bekommt zu ganz anderen Zeiten essen als wir essen
    Nr.5: Ja, sie bekommt nie was vom Tisch und hat auch noch nie was bekommen, darum bettelt sie auch nicht. war mir wichtig weil ich nicht essen kann wenn mich ständig traurige Hundeaugen anschauen :D
    Nr.6: Nein
    Nr.7: Nein, mal von mir mal von ihr
    Nr.8: Ja, wird genau eingehalten
    Nr.9: Nein, Spielzeug kommt in ne Kiste wo sie sich aber auch selber bedienen kann
    Nr.10: Nein, gibt nen Anpfiff und dann ist wieder gut

  • Ich glaube schon, dass es wichtig ist Regeln zu haben, aber die können auch innerhalb von Gruppen völlig verschieden sein. Und sie können sich auch ändern (wie Zinskonditionen, internationale Vertäge etc.)

    Bei Gruppen von Menschen und Hunden braucht ein Schmuse-und Begleithund andere Regeln als ein Lawinensuchhund. Das muss man mit sich selber ausmachen, welchen Hund man haben will und wozu man ihn befähigen möchte, alles im Rahmen der Möglichkeiten des H und des HH.

    Wenn ich nur Freunde und Gäste habe, die sich von meinem Hund beknabbern und die Ohren und Zehen schlecken lassen...dann ist das für alle O.K.- wozu was dran ändern?

    Wenn ich einen Herdenschutzhund beschäftige, weil ich Schäfer bin, und der sich anders verhält, auf die Herde aufpasst und und sie schützt, ist das genauso O.K.- wozu was dran ändern. Der muss doch nicht Gästen die Ohren lecken...

    Das einzig wichtige scheint mir zu sein, dass HH und H ein gutes Team sind, und man sich gegenseitig aufeinander verlassen kann.

    Ich möchte mit meinem Cookie z.B. weiterhin auf Ausstellungen gehen- der braucht dann ein Ringtraining, wo er zwar Fuss geht, aber stolz erhobenen und nach vorne gerichteten Hauptes neben mir her läuft ( und nicht ständig das Frauchen anstarrt). Der darf sich in der Situation nicht hinsetzen, wenn man die Leine hoch hält ( da soll er im Stand verharren) . Der soll Lärm, Leute; Licht und Langeweile ertragen können. Deshalb gehe ich oft mit ihm durch die Fußgängerzone und in Kaufhäuser.

    Ist was anderes wie Agility!

    Ausstellung ist aber nur 3-4x pro Jahr vorgesehen.

    Auslasten möchte ich ihn nach dem Grundkurs in der HuSchu mit Mantrailing, da werden wir mal sehen, was die Schnüffelnase so drauf hat oder auch nicht.

    Für mich ist das mit dem Hund ein Lernprojekt- er ist jetzt 7 Mo alt- und erst, wenn wir ein gemeinsam gelebtes Leben hinter uns haben ( also frühestens in 10-15 Jahren) kann berichtet werden, ob und was in seiner/ meiner Erziehung gut oder schlecht gelaufen ist.

    Sicher brauche ich mehr wie 10 Regeln, um ihn zu handeln, und sicher brauche ich mehr wie 10 Regeln, um mich zu handeln, und sicher werden das individuelle Regeln sein, für ihn und mich.....

    bin neugierig.

  • Zitat

    Ganz ehrlich...?
    Wenn ich einen Welpen (und auch wenn der Hund älter ist) bekomme, mache ich das mit den Knabbersachen des Hundes.
    Welpe liegt irgendwo rum und kaut auf seinem Rinderohr, ich setze mich zu ihm auf den Boden, nehme das Ohr und freu mich ganz doll. "Schnüffel" etwas dran und sage "Uiiiiiii...was ein feines Leckerli...Uiiiiii. :ops:
    Welpe freut sich wie Bolle das ich das Teil sooooooo Super finde. Dann gebe ich es ihm zurück und lass ihn in Ruhe auffressen. So habe ich es mit allen meinen Hunden gehandhabt. Ich hatte nie einen Futter verteidigenden Hund. Im Gegenteil, wenn die jetzige draußen was findet bringt sie es mir und ich entscheide ob sie 's behalten darf.

    Hi Emma,

    das was du da beschreibst macht wohl jeder HH mal in seinem Leben mit bzw. durch. Aber das steht ja in einem völlig anderem Kontext zu dem, was das Regelwerk damit bezweckt. Hier soll es ja als Mittel dienen um dem Hund das Alpha-Gehabe aufzudrücken: Schau auch ja hin - ICH esse zuerst und dann erst darfst du!

    Das was Du beschreibst dient doch nicht der Positionsstellung zwischen Hund und Mensch und ist daher nicht vergleichbar.

    Ich gehe auch hin und mache meinen Hund neugierig, indem ich irgendwo dran schnüffele oder besonderes Interesse vorgaukle - funktioniert zu 99% der Fälle - aber das ist als Spiel gedacht und nicht um meinem Hund zu erklären, dass ich über ihm stehe. ;-)

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