Gespenster der Nacht - Lösungsansätze gesucht

  • Es geht ja eben darum ein negatives Verhalten umzukonditionieren. Wenn ich ihn wegschiebe, dann zwinge ich ihn seine Umwelt aus den Augen zu lassen, nur auf mich zu achten. Ich bin nicht der Mittelpunkt seiner Welt & er darf sich für seine Umwelt interessieren.
    Außerdem regt ihn das zurückweisen nur noch mehr auf. Ich will ja Ruhe in ihn hineinbringen: Es ist ok, dass du den Hund ansiehst, deshalb spielen wir ein Spiel, das Zeigen & Benennen-Spiel.

    Hank sieht einen anderen Hund. Normalerweise steht er dann ewig da, lehnt sich in die Leine, reagiert auf nichts meinerseits - weil er will ja hin.
    Hank mit Zeigen & Benennen:
    Schritt 1: Er schaut einen Hund an & ich frage ihn: Wo ist der Hund? Hank schaut Hund an. Ich klicke. Er wendet sich a) nicht zu mir um - ich halte den Keks vor seine Nase & drehe seinen Kopf zu mir. b) er schaut mich an & bekommt den Keks.
    Wie geschrieben zeigt er teilweise schon das Verhalten aus Schritt 2: Wir begegnen einen Hund. Ich frage: Wo ist der Hund? Hank schaut den Hund an. Ich warte. Er schaut mich an (Wo bleibt mein Klick/Keks?) KLICK - Jackpot.

    Er darf den Hund anschauen & dafür wird er bestätigt. Es geht darum, dass er lernt sich von sich aus auf mich umzuorientieren. Aber vielleicht solltest du dir dazu in der Tat mal das richtige Thema dazu durchlesen: https://www.dogforum.de/zeigen-und-benennen-t128830.html Da steht das dann auch nochmal richtig drin, falls ich etwas falsch geschrieben/verstanden habe... ^^

  • Zitat

    Wäre es nicht besser, du würdest versuchen, die Aufmerksamkeit anders auf Dich zu lenken (ich gehe mit meiner Hündin immer so lange rückwärts bis sie sich mir zu wendet) um dann in dem Moment zu klicken wo er Dich anschaut, dann sofort Leckerlie? Das dann so lange bis er begriffen hat, er muss Dich anschauen dann klickt es und ich kriege sofort ein Leckerlie.

    Das Z&B ist nur ein anderer Weg dahin. Das, was du beschreibst, funktioniert bei meinem beispielsweise nicht. Er kann nicht ruhig dem "Feind" den Rücken kehren und weitergehen. Den müsste ich mit Gewalt wegzerren und es gäbe keinen Lernerfolg. Wenn er aber beobachten (nicht fixieren) darf, fällt es ihm leichter, sich immer wieder zu mir zu orientieren und dabei auch ruhig zu bleiben. Für ihn ist es im Sitz generell leichter als in der Bewegung, das ist ja von Hund zu Hund anders.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!