Gespenster der Nacht - Lösungsansätze gesucht

  • Hey Maanu,

    na wie läuft das Training im Dunkeln?
    Wenn Du magst können Sam und ich für Euch mal Übungsgeist spielen :smile:
    Wir wohnen ja direkt um die Ecke und für uns wäre es auch ein gutes Training... :ops:

  • Totoro

    Nö, prinzipiell ist Satoo ein Hund, der unsicher ist, dem fremde Menschen sehr suspekt sind und der gelernt hat, dass Angriff die beste Art der Verteidigung ist. Dabei schaltet er sehr schnell bei fremden Menschen zwischen "okay" und "furchtbar" um. Warum?

  • Zitat

    Totoro

    Nö, prinzipiell ist Satoo ein Hund, der unsicher ist, dem fremde Menschen sehr suspekt sind und der gelernt hat, dass Angriff die beste Art der Verteidigung ist. Dabei schaltet er sehr schnell bei fremden Menschen zwischen "okay" und "furchtbar" um. Warum?


    Wir haben ein "ähnliches" Problem mit Hank (was wahrscheinlich an seinen Herdenschutzhundgenen liegt)...
    Er fixiert prinzipiell auch immer erstmal alles & starrt dann ewig... Wobei ich (wir haben ihn noch nicht so lange) denke, dass es prinzipiell Neugier ist...
    Wir arbeiten mit Zeigen & Benennen, was aber derzeit nicht so das gewünschte Ergebnis hat.

    Nachts/Dämmerung ist es bei ihm halt nochmal intensiver... Daher dacht ich, dass deine Methode uns vielleicht auch helfen könnte... :/

  • Ist halt ne Frage, inwieweit ein gewisses Maß an Schutz/Bewachen für euch okay ist und wo für euch das Fehlverhalten schon anfängt.
    In Satoo stecken höchstwahrscheinlich Appenzeller und Leonberger drin, wobei auch Aussie auf grund der Stummelrute möglich wäre, also auch Rassen, die zum Bewachen/Schützen gezüchtet werden und die Fremden eher skeptisch gegenüber stehen. Ich persönlich halte nix davon, so eine Veranlagung komplett zu stoppen und somit eine Charaktereigenschaft komplett zu unterdrücken. Sondern mein Weg ist, dem Hund zu zeigen, bis hierher ist okay, aber das Verhalten ist völlig indiskutabel und somit das Verhalten auch lenkbar zu machen.
    Dieses Starren ist meiner Meinung nach ein Abschätzen, Freund oder Feind, um dann zu entscheiden welche Aktion zu folgen hat. Nehm ich Satoo jetzt dieses Starren, hat er ja keinerlei Grundlage mehr, worauf er eine Entscheidung treffen kann und er kann nicht mehr lernen, dass das Verhalten des Anderen völlig harmlos ist und überhaupt keine Aktion erfolgen muss.

    Was willst du denn für ein Ergebnis haben? Je nachdem dauert das halt auch seine Zeit, egal wie ich vorgehe.

    Nachts ist das Verhalten bei uns übrigens auch einen Ticken extremer.

  • Oh danke für deine Antwort, das scheint dann tatsächlich ein ähnliches Verhalten zu sein...

    Von mir aus, darf er auch schauen =) aber halt nicht Minutenlang! Ich wünsche mir dauerhaft eine Umorientierung zu mir, wie sie beim Zeigen & Benennen ja eigentlich folgen soll.

    Aber er orientiert sich auch nach dem Klick nur für den Keks kurz um & starrt dann weiter. Dabei ist er bisher wirklich allen Menschen gegenüber freundlich gewesen... Es ist sogar recht nervig, dass er ständig zu Fremden rüberzieht :muede:


    Ich kann dann halt absolut nicht zu ihm durchdringen, vor allem bei anderen Hunden, ab einem gewissen Radius: Wir sehen vom Weiten einen Hund. Ich: Wo ist der Hund? Hank schaut den Hund an *klick* Keks (dreht er den Kopf nicht von alleine zu mir bewege ich den Keks in meine Richtung)... Das funktioniert auch ne ganze Weile bis es ihm zu nah wird. Dann kann ich reden klicken tanzen - egal, als wenn er in einer anderen Welt ist...

    Wäre das dann die Situation wo du ihn zurückschieben würdest?


    Es wäre halt schon schön, wenn er mal ruhig(!) anderen Hunden begegnen würde & sich an mir orientiert: Gehen wir Hallo sagen - oder nicht?! ...

  • Soweit wie ich Zeigen und Benennen verstanden habe, seit ihr doch auf einem guten Weg. Da dein Ziel ja auch eine dauerhafte Umorientierung zu dir ist, würde ich die beiden Herangehensweisen nicht unbedingt mischen. Die Experten zum Z&B können dir bestimmt im Thread auch weiterhelfen, was die ausbleibende/zu geringen Erfolge angeht.

    Aber ja, ich würde mich beim Hund wieder aktiv in Erinnerung rufen, durch Anstupsen oder Zurückschieben, wenn mir das Fixieren zu lang würde und der Hund sonst wo ist. Fixieren ist gut und schön, aber ich muss auch noch wahr genommen werden.

  • :ops: sorry

    das hat man davon, wenns einem nicht gut geht
    man surft ewig im DF rum, aber übersieht die wichtigen Posts :ops:
    sorry dafür

    und erst mal Danke für eure Antworten

    ich les sie mir in Ruhe noch mal durch und antworte dann später

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