Beim Spaziergang nur eigenwillige Hundehalter treffen....

  • Zitat

    Ich glaube, viele Leute sind mit dem Vorsatz unterwegs, ihrem Hund Kontakt zu ermöglichen, weil der ja ach so freundlich ist und das ja wichtig für die Entwicklung ist.

    Ja, so ist es oft. Wir waren mal beim TA und mussten eine ganze Zeit bei schönem Wetter draussen warten. Dort war auch eine Dame mit ihrem 3 Monate alten Welpen, die ihren Hund fast auf unseren draufschmiss (der war zu der Zeit auch erst 4-5 Mon.) und uns überhaupt nicht mehr in Ruhe gelassen hat, sie müsse ihren Hund ja sozialisieren. Butch war total cool, aber selbst er war nach Dauersozialisierung total genervt. Wir haben uns immer wieder weggesetzt, aber es nahm kein Ende. Selbst in der Praxis beim TA drin, meinte sie, ach da ist er ja, das ist Struppis oder wie auch immer neuer Freund, die Beiden verstehen sich so super, ich muss den Struppi eben nochmal hinlassen.
    Ein bisschen ot, aber manche Leute übertreiben es mit Sozialisierung
    ;)

  • Sozialiserung ist zwar super wichtig,gar keine Frage aber da möchte ich dann doch selbst entscheiden mit welchem Hund meine zwei Kontakt haben dürfen und mit welchem eben nicht.
    Momentan hab ich halt eine Hündin die hin und wieder recht ungehalten reagiert und einen Welpen/Junghund der sich endlich dran gewöhnen soll das nicht jeder Hund der uns begegnet ein potenzieller Spielkamerad ist,daher nehm ich meine zwei auch recht kurz bei Hunde begegnungen.
    Meistens begegnen wir eh Haltern die ihre Hund eh nicht zu anderen lassen sondern stumm an einem vorbei laufen,von daher muss ich mich auch selten "rechtfertigen".
    Begegnen wir aber wen der das ganze lockerer angeht dann sagen wir schon weshalb wir so reagieren und je nach Symphatie und Ort kann man dann immernoch spontan entscheiden den Kontakt zu zulassen.

  • Zum Thema Hundekontakte kann ich von hier nur melden, dass es bei uns Kontakt mit fremden Hunden definitiv nur ohne Leine gibt, Tomi neigt an der Leine zum prollen und ich habe keine Lust darauf, dass dann fremde Hunde zu ihm kommen egal ob langsam, freundlich oder schnell oder wie auch immer...Wenn was passieren sollte ist das Geschrei groß und wir die doofen... Davon abgesehen laufen hier Leute rum die schon meinen ich hätte ja einen ach so aggressiven Hund weil meiner ihren verbellt und wegrempelt, deswegen gehe ich auch einfach weiter so lange Tomi angeleint ist, kommen dann trotzdem noch Hunde angelaufen und lassen sich nicht zurückrufen bzw. die Halter kümmert es nicht, blocke ich. :ka:

    Im Freilauf seh ich das schon anders, mein Hund ist dann wesentlich entspannter und darf auch Kontakt aufnehmen wenn der andere Hund ebenso entspannt wirkt. Wenn ich merke, das der andere Hund ängstlich wirkt oder der andere HH keinen Kontakt möchte lasse ich meinen Hund nicht hin. Im zweifel frag einfach ob die Hunde Kontakt aufnehmen können aber respektiere eben auch, wenn es Leute gibt die es nicht wollen, denn meistens hat das schon seinen Grund. ;)

    @ Jansens: Boah, grad beim TA kann ich das ja leiden...Hatten wir letztens auch, da ist der (wirklich sehr süße) Welpe auch kreuz und quer an der Flexi durchs Wartezimmer gewackelt, zum Glück standen wir weit genug weg... :muede:

  • Also ich für meinen Teil mache Logray lieber schon mit 4-5 Monaten klar, dass ich Grummeln an der Leine gegen andere Hunde absolut blöd finde und er das besser zu unterlassen hat, als dass ich ihn da nur ablenke und dann mit 2 Jahren anfange, ne ausgewachsene Leinenaggro wegzuarbeiten.
    Ansonsten ist es bei mir gemischt. Manchmal möchte ich liebend gerne Fremdhundekontakt haben, einfach um zu schauen wie die Jungs das so packen und manchmal hab ich kein Interesse daran.
    Ich frage aber immer, ob der andere verträglich ist. Das gibt so ne Grundeinschätzung, am Liebsten sind mir aber die Halter, die selber etwas kritischer sind, denn die heulen nicht gleich rum, wenn ein Hund dann doch mal ne Ansage macht oder abschnappt, weil der andere zu aufdringlich wurde.

  • Zitat

    Meine auch nicht, wenn auch mit anderen Auswirkungen als bei Buddy-Joy.

    Ich sehe das Thema Hundebegegnungen eher so wie bei mir mit fremden Menschen: denen schlabber ich ja auch nicht über das Gesicht, knutsch sie ab und renn sie zur Begrüssung um. Manche mag ich aus dem Bauch heraus, manche nicht. Manche mag ich erst mal vorsichtig kennen lernen. Warum sollte das unter Hunden anders sein?

    Bei uns ist es so: meiner Kleinen ist die Familie heilig, alles andere interessiert peripher. Wenn Hunde auf uns zugerannt kommen, gibt es einen Block von mir. Wenn sie sich langsam und auf Krawall gebürstet nähern, gibts meist einen Anpfiff und Block oder auch mal Ausweichen. Wenn die Mami ein gutes Gefühl von Halter und Hund hat, und der Hund sich höflich nähert, darf man sich auch mal n'Tach sagen. Aber wie gesagt, meine Kleine zählt zu den Hunden, die das nur peripher interessiert. Und sie ist zu klein, um von allen einfach so "begrüsst" :ugly: zu werden.

    Ich präsentiere euch jetzt mal meine Meinung: Ihr habt Recht, nicht jeder Hund versteht sich mit jedem anderen- das ist bei den Tieren, wie beim Menschen! Aber: Das mir ebenfalls wohlbekannte Kurzhalten und vllt sogar einen anderen Weg einschlagen, nur, weil einem ein anderer Hund entgegen kommt (wie ich es leider auch schon öfter erlebe) ist für das Sozialleben der Hunde völlig fehl am Platz, tut mir leid! Die Hunde werden aus Erfahrung nur angestrengter und angespannter, wenn sie dann doch mal einen anderen Hund treffen! Was sonst eigentlich ganz natürlich ist, nämlich auf Artgenossen zu treffen, egal, ob man sie zunächst mag oder nicht, wird zu etwas seltenem oder wird von den Herrchen/ Frauchen bereits von anfang an negativ belegt, obwohl es nichts schlimmes darstellt! Der Fehler liegt darin, diese Begegnungen aus menschlicher Sicht zu sehen. Viele nehmen die Hunde dann von den anderen weg, weil sie Angst vor Streitigkeiten oder Sonstigem haben, aber damit machen sie es von Begegnung zu Begegnung eigentlich nur schlimmer, weil die Hunde sich dann mit ihren Menschen in etwas reinsteigern, was erst aus der Ferne zu sehen ist!!! Die Hunde regeln ihr soziales Verhalten selbst auch, wenn sie Hunde schon im Vorfeld anknurren sollten,meistens sieht das anders aus, wenn man sie erstmal laufen lässt und ihnen den Raum bietet, den sie brauchen, um sich kennenzulernen oder dann einfach sich aus dem Weg zu gehen oder wie mein Hund das dann macht, den anderen zu ignorieren, wenn er ihr nicht passt! Zu richtigen Beißereien muss man es nicht kommen lassen, aber das ist ja auch nur ein Ausnahmefall, auch meine wurde schon mal geknappscht, weil sie einem älteren Hund auf die Nerven gegangen ist, aber daraus hat sie dann auch gelernt und es war alles halb so wild! Und zu dem Everybodys Darling: Natürlich jeder Hund hat seinen eigenen Kopf, aber zickiges und aggressives Verhalten gegenüber anderen kann auch antrainiert sein, dadurch, dass der Mensch den andern Hunden schon mit Stress begegnet, ohne das irgendwas passiert ist!!! -Ohne euch zu Nahe treten zu wollen- Und noch eine BITTE: Lasst eure Hunde sich kennenlernen, ich war mal zu Besuch in einem Park außerhalb von Kassel, da hat jeder seinen Hund einfach laufen lassen, ohne Probleme- hier und da mal ein wenig gebelle oder so, aber sonst alles entspannt, wie das seinen soll!!! Und der Wolf ist schließlich auch ein Rudeltier, also mögen Hunde auch gern mal gleichartige Gesellschaft !!!!

  • Ich wäre hier auch manchmal dankbar wenn andere HH einfach weitergehen würden. Aber nö, manchen machen ihren ab und fragen nicht mal vorher nach ob es in Ordnung ist. Lia würde auch jeden sofort überfreundlich begrüßen und mit ihm spielen, aber das will ich nicht.
    Lia soll auch lernen das nicht jeder Hund gleich ein perfekter Kumpel ist. Sie bekommt jede Menge Auslauf mit anderen Hunden und da will ich nicht, das ich irgendwann mal über die Straße gezerrt werde nur weil da ein Hund läuft.
    Ich entscheide selbst ob der Kontakt gewünscht ist oder nicht. Gut, dann bin ich so ein eigenartiger HH aber Lia muss lernen ohne Theater zu laufen.

  • Also in dem Wlad vor unserer Haustür möchte Lucky def. keinen Hundekontakt - den sieht er nämlich als sein Revier und da wird alles angemacht und versucht zu vertreiben. Und das darf er nicht und da werde ich böse. Nicht mit anderen Haltern, aber ich sehe auch keinen Grund, warum meine Hunde pöbeln dürfen.

  • Zitat

    Ja, so ist es oft. Wir waren mal beim TA und mussten eine ganze Zeit bei schönem Wetter draussen warten. Dort war auch eine Dame mit ihrem 3 Monate alten Welpen, die ihren Hund fast auf unseren draufschmiss (der war zu der Zeit auch erst 4-5 Mon.) und uns überhaupt nicht mehr in Ruhe gelassen hat, sie müsse ihren Hund ja sozialisieren. Butch war total cool, aber selbst er war nach Dauersozialisierung total genervt. Wir haben uns immer wieder weggesetzt, aber es nahm kein Ende. Selbst in der Praxis beim TA drin, meinte sie, ach da ist er ja, das ist Struppis oder wie auch immer neuer Freund, die Beiden verstehen sich so super, ich muss den Struppi eben nochmal hinlassen.
    Ein bisschen ot, aber manche Leute übertreiben es mit Sozialisierung
    ;)

    Ja das gesunde Mittelmaß macht es auch!!!!! *richtig*

  • Was bin ich froh, daß es bei mir im Wald (Hundeauslaufgebiet) doch sehr locker zu geht. Dort trifft man in den seltesten Fällen auf HH, die bei Begegnungen ihre Hunde anleinen und Grußlos an einem vorbei ziehen.

    Hier wird leinenlos gelaufen, die Hunde begegnen sich, die jüngeren toben miteinander, die alteren begrüßen oder ignorieren sich. Bis auf wenige Ausnahmen und die kennt man, sind sich eigentlich alle Hunde "grün". Neue Hunde und neue HH sind natürlich zunächst auch vorsichtiger, wir, die wir uns schon Jahre kennen, achten dann auch sehr auf unsere Hunde, rufen sie ggf. zurück.

    Eins muß ich aber noch loslassen zu den gerade dem Welpenalter entwachsenen "Hunde fressenden" Malinois.

    Ich begegne fast täglich einem Pärchen, Rüde und Hündin, einem Rüden, einem Malinois-DHS-Mix. Alle 4 sind erwachsen, alle 4 sind im Freilauf. Wenn sie uns, meine schweren Jungs und mich, aus der Ferne des Weges daher kommen sehen, sind sie verschwunden. Sie schlagen sich in einem großen Bogen durch die Büsche, um uns bloß nicht zu nahe zu kommen :D

    Die Kommentare der Besitzer zu ihren Hunden :mute: da sag ich jetzt mal nichts zu.

    Gaby und ihre schweren Jungs

  • Antrainiert? Ähm..nein.. Der Kleine ist allen fremden Hunden gegenüber ignorant. Selbst mit 8 Wochen waren sie ihm egal! Außer die haben ihn berüht, dann hat er klar gemacht, dass er das nicht will.
    Was soll ich den also zu fremden Hunden schicken? Und ja, es wäre ein schicken, denn er sieht keinen Grund darin, sich mit fremden Hunden abzugeben. Er hat seine Hunde, er hat mich und das scheint ihm zu reichen.

    Er pöbelt nicht, er fordert nicht zum spielen auf, er ignoriert (außer er wird eben berüht oder (und das ist neu) ein fremder Rüde möchte sein Mädchen). Das passiert aber im Freilauf ;)
    Wenn ich mit den Knallköpfen laufe, weiche ich auch nicht aus. Warum auch? Aber ich laße sicher nicht die Leinen lang ;) Und schon gar nicht, wenn uns ein Flexi-Hund entgegen kommt. Da nehme ich die Leine absichtlich kurz. Knallt der andere nämlich in meine angeleinte Gruppe, sind kurze Leinen bei meinen Hunden gesünder für den anderen |)

    Sind meine im Freilauf ist es mir mittlerweile einfach egal. Wer so dumm ist, seinen 'ich mach dich platt'-Hund in meine Gruppe knallen zu lassen, der darf dann eben rennen und sein Hundi wieder einsammeln :nixweiss: Ist der andere easy, passiert auch nichts (außer das ich Lee wohl zur Seite nehme, eben weil sie die Kleinen schützt :roll: )..

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!