Lahmen Vorderpfote
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Hallo,
meine 10 Monate alte Berner Sennenhündin lahmt ab und zu an der linken Vorderpfote. Es wurde bereits durch den Tierarzt festgestellt, dass sie eine Entzündung im Schultergelenk hat (Röntgen, Medikamentengabe Metacam).
Die Medikamente bekommt sie jetzt seit dem 21.09.2012. Es ist bereits eine Verbesserung eingetreten (jault nicht mehr beim Strecken durch den Tierarzt auf). Ansonsten ist sie fit wie immer. Das Lahmen ist auch nie lange. Meistens so zwischen 2-3 Minuten. Danach geht sie wieder normal. OCD Verdacht wurde bereits durch die Röntgenbilder ausgeschlossen.Ich habe jetzt das Gefühl, dass sie nur in bestimmten Situationen lahmt. Kurz eine Schilderung des Problems:
Monatg bis Freitag vorletzte Woche: kein Lahmen immer den gleichen Weg gegangen
Samstag anderen Weg gegegangen und lahmt
Sonntag alten Weg gegangen: keine LahmheitLetzte Woche Montag bis Freitag: kein Lahmen alten Weg gegangen
Samstag anderen Weg: gelahmt
Sonntag alter Weg: keine LahmheitMuss dazu sagen, dass wir laut Tierarzt nur 30 Minuten am Tag mit ihr gehen dürfen.
Ich habe jetzt den Verdacht, dass sie sich eventuell auf dem anderen Weg verletzt haben könnte. So genau wissen wir das nicht. Ansonsten ist die Bodenbeschaffung genau gleich. Unterschied nur zu dem anderen Weg ist, dass auf der anderen Seite ein Bach herläuft und gegenüber ein paar Autos fahren (Hinterstraße zur Nebenstraße).
Hat sie ihre Verletzung jetzt eventuell mit diesem Weg verknüpft und zeigt das? Ich kann mir das wirklich nicht anders erklären. Ist ihr dieser Weg eventuell nicht angenehm durch die Geräuschkulisse? Oder setzt sie die Lahmheit gezielt ein, weil sie da weg will?
Leider haben wir erst am 16.10. wieder einen Termin beim Tierarzt.
- Vor einem Moment
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Hallo,
sehr merkwürdiges Verhalten.
Mein erster Gedanke war, ob er nun richtig ist, sei dahingestellt, dass auf unbekannten Wegen die Gangart anders ist.
Es gibt viel Neues, also ist der Hund aufgeregter,angespannter, will die neue Gegend erkunden, was den Gang oder die Körperhaltung verändert
Auf altbekannten Wegen kennt der Hund die Umgebung und geht vielleicht entspannterNur so ein Gedanke.
Ich wünsche Deiner Hündin alles Gute
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Mein Gedanke wäre das es eventuell am Untergrund liegt.
Unsere Kleine läuft auf Wegen mit Schotter als ob sie über Glasscherben geht. Meine alte Dame mag keinen Kies und läuft da total unrund.
Gruß Terrortöle -
Zitat
Monatg bis Freitag vorletzte Woche: kein Lahmen immer den gleichen Weg gegangen
Samstag anderen Weg gegegangen und lahmt
Sonntag alten Weg gegangen: keine LahmheitLetzte Woche Montag bis Freitag: kein Lahmen alten Weg gegangen
Samstag anderen Weg: gelahmt
Sonntag alter Weg: keine LahmheitOder setzt sie die Lahmheit gezielt ein, weil sie da weg will?
Die Lahmheit gezielt einsetzen, das glaube ich nicht! Bist du sicher, dass es nicht doch am Belag des Weges liegt?!?
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Am Belag kann es eigentlich nicht liegen. Es sind beides asphaltierte Wege. Unbekannt ist ihr dieser Weg auch nicht, da wir diesen bereits mit ihr gehen, seit dem sie bei uns ist. Das komische an der ganzen Sachen ist einfach, dass sie die ganze Woche über nicht lahmt und auf diesem Weg immer.
Ich werde mal versuchen, die Woche über mit ihr auch diesen bestimmten Weg zu gehen. Mal schauen, ob sie da dann auch humpelt.
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Dann erst mal alles Gute für euch..., schade dass die Sorgen schon mit 10 Monaten los gehen, nicht wahr?!?
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Ich halte es für eine gute Idee, wenn Du den "Humpelweg" mal an unterschiedlichen Tagen testest. Dann hast Du zumindest einen Anhaltspunkt, ob es an dem Weg liegen könnte (Schmerzgedächtnis?). Für eine verallgemeinerte Aussage, wären mir allerdings zwei Wochen mit ähnlichem Schema zu wenig. Das könnte tatsächlich auch Zufall sein.
Sind ansonsten die Ellenbogen auf ED geröngt worden? Bei jugendlichen Hunden großer Rassen führt das zum Humpeln und da wär es schon ganz gut, es frühzeitig zu wissen, um geeignete Maßnahmen zu ergreifen und Spätfolgen zu mildern.
Manchmal hilft es aber auch, etwas länger Metacam und Co. anzuwenden. Habe ich erlebt, als Harry aus unklaren Gründen humpelte. Nach 14 Tagen, wie von der TÄ empfohlen hatte sich garnichts gebessert und nach vier Wochen war alles wieder gut. Zerrungen, Prellungen, Verstauchungen etc. brauchen halt ihre Zeit zum Ausheilen.
LG und gute Besserung
Appelschnut -
So bin heute Nachmittag mit ihr den Weg gegangen und siehe da sie hat wieder gehumpelt. Kaum sind wir von dem Weg weg humpelt sie nicht mehr. Das macht mich noch wahnsinnig.
ED und HD Röntgen wird doch eigentlich bei großen Rassen erst ab 12 Monaten gemacht. So hat es zumindest unser Züchter gesagt und das müssen wir dann sowieso machen lassen. Haben wir uns zu verpflichtet.
Ich denke mal, dass sie noch etwas länger Tabletten bekommen muss.
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Wenn ein Hund großer Rasse im "Teenageralter" ( 8 bis 12 Monate) vorne humpelt, dann kann das sehr wohl auf ED hindeuten und sollte frühest möglich geröngt werden. Umgekehrt wurde mir, als ich meinen mit 18 Monaten in Narkose auf HD und ED röntgen ließ, schon vorher gesagt, dass er mit Sicherheit keine ED hat, wenn er im o.g. Alter niemals vorne gehumpelt hat.
Ich würde röntgen lassen. So ein Vorröntgen muss nicht unbedingt in Narkose erfolgen, weil auch ohne unangenehmes Überstrecken der Gelenke eine Fehlstellung erkennbar sein kann. Besprich Dich doch mal mit einer guten Tierklinik, oder dem Züchter Eures Hundes oder dem Gutachter des Zuchtverbandes, aus dem Euer Hund kommt.
LG Appelschnut
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Sie humpelt, weil sie sich die Schulter verletzt hat (sehr agiler Berner und sie meint, sie wäre manchmal ein Känguruh)
. Wir waren vorher bei unserem ortsansässigen Tierarzt und dabei kam nur Mist heraus. Erst wurde Blut abgenommen. Entzündungswerte minimal erhöht. Er hat aber so ein Heidentheater gemacht und meinte Verdacht auf Borreliose (Test negativ), dann Verdacht auf Rheuma (Test negativ). Dann wusste er nicht mehr weiter und meinte OCD Verdacht.Wir sind dann mit unserer Maus in die Tierklinik Waltrop gefahren. Unserem anderen Tierarzt konnte ich nicht mehr vertrauen. Die Tierärztin hat verschiedene Bewegungen mit ihrer Pfote und dem Gelenk gemacht. Beim Strecken und Belasten der Schulter hat sie dann kurz aufgejault. Sie musste auch laufen, um zu zeigen, wie ihre Gangart ist. Laut Röntgenbilder wegen OCD Verdacht sind ihre Gelenke top in Ordnung. Die Wachstumsfuge ist noch nicht ganz geschlossen. Keine Absplitterungen, keine Gelenkmäuse.
Wie gesagt humpelt tut sie maximal 1x die Woche und zwar nur auf diesem Weg. Ich werde sie heute Nachmittag mal wieder zu diesem Weg mitnehmen und versuchen, sie auf der gesamten Strecke mit Leckerchen abzulenken. Mal schauen, ob sie dann auch noch humpelt.
- Vor einem Moment
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