Erziehung eines tauben Hundes
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So die ersten 24 Stunden nach der Gewissheit sind um und ich muss sagen, dass so ein paar Kleinigkeiten schon ganz schön was bewirken... zumindest in der Wohnung.
Unser gestriger Abendspaziergang war die Hölle. Eliot und ich sind zusammen gelaufen, als ob wir uns gar nicht kennen.
War sehr deprimierend, aber ich denke es lag daran, dass ich selbst noch so angespannt war und irgendwie alles richtig machen wollte, um es ihm leichter zu machen. Dabei war meine Körpersprache wohl zu verwirrend für ihn.
Also abgeschlossen und heute Morgen auf ein neues.Da lief es gleich viel besser, denn ich war entspannter und habe das übermäßige Denken sein gelassen.
Die Sichtzeichen für "sitz" und "Platz" sowie für "hier" klappen relatvi gut, zumindest in der Nähe, auf Entfernung kommt er erst gerannt und führt sie dann aus, aber das ist dann später die hohe Kunst
Heute Morgen hab ich dann sehr auf den Blickkontakt geachtet und jedes noch so kleine schauen wurde belohnt.
Auch in der Wohnung.
Anfangs fand Eliot das seltsam, aber am Ende wurde es leichter für uns beide. Er hat öfters geschaut und sich mitziehen lassen, ganz ohne Spielzeug. Nur durch Zeichen und Bewegung meinerseits.
Wir haben Such- und Bewegungsspiele gemacht, die uns beiden Spaß gemacht haben.Wir werden es jetzt erst mal ohne Hilfsmittel probieren und dann mal schauen, was unsere Trainer meinen.
Die werden eh überrascht sein, denn alle beide waren der Meinung, es kann nicht sein, dass er komplett taub ist. Denn auf dem Hundeplatz macht er alles super, aber dort hat er mich auch ständig im Auge. Das müssen wir jetzt auf die Spaziergänge übertragen.Danke für all eure lieben Beiträge und Tipps. Fragen werden sicher noch aufkommen, aber für den Moment ist es einfacher.
Lg
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Hi,
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Auch hier würde ich mich über weitere Tipps/Anregungen oder Meinungen freuen... deshalb zitiere ich mich einfach mal selbst:
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Huhu ihr Lieben...So dann gibt es mal wieder ein kleines Up Date.
Eliot und ich machen gute Fortschritte...Wir hatten gestern wieder einen Termin bei Tellington Touch und ich habe verdammt viel über meinen Hund gelernt...
Die Trainerin hat uns auch noch ein paar Hinweise gegeben.Eliot ist ja typisch Border und fixiert. Wir arbeiten daran, dass er es sein lässt und wenn ich im richtigen Moment seine Aufmerksamkeit bekomme, ist das alles kein Thema.
Gut mittlerweile weiß ich ja auch, warum er später nicht mehr reagiert. Immerhin bin ich ja neben ihm und er sieht es nicht mehr.
Unsere Trainerin meinte wir sollen ihm blinzeln beibringen, um ihn aus dieser Fixierung zu lösen. Denn er macht das weniger bei Hunden und mehr bei Menschen.
Durch das Blinzeln wird er aus der Fixierung geholt und entspannt sich sichtlich. Wir haben es gestern direkt ausprobiert und es war wirklich so. Er war entspannter bei der Begegnung mit ihr, einfach dadurch, dass der Blickkontakt unterbrochen wurde.
Das ist Punkt eins an dem wir arbeiten ;-)Dann hab ich mir klare Sichtzeichen für "Sitz", "Platz", "Warte", "Hier" und "Gut gemacht" überlegt und klar definiert.
Da Eliot mittags bei meiner Mama ist musste ich das mit ihr auch abklären, da sie ihm ja auch Zeichen geben muss.
Papa und meine Schwestern haben bis auf weiteres das Verbot mit Eliot zu arbeiten. Sie würden ihn nur verunsichern, da sie gerne mal was verwechseln
Beim Tellington Touch wurde uns jetzt noch ein Halti empfohlen. Da musste ich mir erst mal ernsthafte Gedanken gemacht, denn irgendwie hab ich bisher keine wirklich gute Meinung von dem Teil. Wenn ich seh, wie die Leute daran zerren und ihren Hund doch nicht im Griff haben, wird mir schlecht.
Hab ihr das dann auch gesagt und sie gab mir Recht. Meinte aber, das wir damit schon arbeiten könnten. Zumal wir es nicht dazu benutzen um ihm das ziehen abzugewöhnen (macht El eh eher selten), sondern um die Richtung anzugeben, ihn also zu korrigieren.
Im Endeffekt hab ich anfangs ihn am Geschirr/Halsband und eine extra Leine (Katzenleine) am Halti
Eliot soll lernen mich anzuschauen, sobald ich leicht an der Leine rüttel. Also ganz ohne Zug und Kraft, einfach eine schlechte Bewegung, damit er weiß was Sache ist.
Ich bin ehrlich gesagt skeptisch, werde es aber jetzt an einem Stoffhund probieren.
Und nur wenn ich mir dann sicher bin, werde ich es mit El probieren. Bleiben Zweifel, lass ich es sein.Wir haben ja zwei Trainer, eine im Verein und dann die Agitrainerin meiner Mama, die seit 15 Jahren Border Erfahrung hat. Mit der zweiten hab ich gestern gesprochen und sie hat mir noch jemand empfohlen der selbst einen fast tauben Border Collie ausgebildet hat. Diese Dame hat ein Vibrationshalsband verwendet.
Morgen spreche ich im Verein mit meiner Trainerin und je nachdem was die sagt, dann werde ich die andere Frau noch anschreiben.
Werde mir alles anschauen und dann für Eliot und mich den persönlich besten Weg wählen.
Ob das nun mit oder ohne Hilfsmittel sein wird, muss man sehen.Im Augenblick sind wir mit den Grundlagen noch zu genüge beschäftigt...
Über Anregungen oder/und weitere Tipps freu ich mich natürlich nach wie vor...
Lg
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Tips und Anregungen hab ich nicht, aber ein Lob :)
Ich finde es toll, dass du so flexibel, schnell, und trotzdem durchdacht reagierst, und dass du dir erfahrene Leute und Trainer an die Seite holst.
Wirklich ganz toll, Daumen hoch und weiter so! -
Das klingt alles ganz super. Toll macht ihr das. Bin gespannt was sich mit dem Halsband noch ergibt.
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lemming: Danke... für mich ist es jetzt selbstverständlich, dass ich das Beste für uns raussuche. Deine Worte tun trotzdem gut.
schara: Auch dir danke. Ich bin auch sehr gespannt, denn innerlich wehre ich mich noch gegen Hilfsmittel, aber ich muss mir erst mal alles anschauen ;-)
Werde euch auf dem Laufenden halten.
Lg
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e gibt da auch bücher:
(oder wurden die schon erwähnt, dann sorry)
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