bleibt nicht allein..die 2947..
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Hallo
ich bin ganz neu hier und habe mich in meiner Verzweiflung schon etwas in dieses Forum eingelesen.
Ich besitze eine Chihuahua-Jack Russel Hündin, 2 Jahre alt. Die Kleine ist seitdem sie 9 Wochen ist bei mir.
Bisher hatte ich immer genügend Zeit, so dass sie nur mal 20 Minuten allein bleiben musste, wenn ich Wäsche aufhing. Wenn ich das mache liegt sie meist auch schlafend in ihrem Bettchen. Es gibt aber auch Tage, an denen bellt sie. Sonst nehm ich sie immer überall mit hin. Bleibt mir auch nichts anderes übrig, da sie ja nach spätestens 20 Minuten anfängt zu bellen. Die 20 Minuten haben wir schon antrainiert, aber genau da stehen wir und kommen keinen Schritt weiter. So langsam sind auch alle anderen Mieter genervt, wenn wir üben und sie bellt und jault.
In 3 Wochen beginne ich eine Weiterbildung und werde von 7:30 bis ca. 15:00 nicht zu Hause sein. Da gibts auch nix dran zu rütteln und genau da ist das Problem. Ich komme mit dem Training nicht weiter.
Ich kann sie doch nicht einfach abgeben, obwohl ich so manche Momente habe, an denen ich das für das Beste halte.
Ich habe auch niemand in der Familie/Bekanntenkreis der sie in meiner Abwesenheit betreuen würde. Ich komme aus einer Kleinstadt, wo es auch nicht von Hundesittern/Pensionen wimmelt. Und als alleinerziehende Mutter kann ich mir das ehrlich gesagt auch nicht leisten.
Bevor hier jemand anfäng "ja sowas überlegt man sich vorher":
Als wir beschlossen haben, daß die Kleine bei uns einzieht, waren wir eine Familie und hatten keine Geldnot.
Vielleicht weiß ja jemand einen Rat
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Herzlich willkommen im Forum!
Du brauchst eine Lösung innerhalb von drei Wochen, die das auffängt, was in den vergangenen zwei Jahren nicht erfolgreich trainiert wurde. Ich will nicht sagen, dass das unmöglich ist, aber wenn Du eine reelle Chance haben willst, brauchst Du einen fähigen Trainer vor Ort, der sich anschaut, aus welcher Motivation heraus Deine Hündin aufdreht, wie Euer Alltag aussieht, wie ein Training sinnvollerweise in Deiner Situation aufgebaut werden kann, und im Idealfall hast Du sogar einen verhaltenstherapeutisch arbeitenden TA in der Hinterhand, der (je nach Ursache) evtl. zusätzlich unterstützt.
Ich würde mich an Deiner Stelle unbedingt auch um eine kurzfristige Betreuungsmöglichkeit kümmern (Sitter, Tagespension, usw.), denn es ist im Fall einer Abgabe nicht garantiert, dass Du innerhalb von drei Wochen einen neuen Platz findest, der eine Hündin mit Alleinbleibproblem aufnimmt. Und dem Hund zuliebe solltest Du bei einer möglichen Vermittlung mit offenen Karten spielen.
Ich drück Euch die Daumen, dass Ihr eine gute Lösung für Euch findet.
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da hat rotbuche völlig recht:
innerhalb der verbleibenden zeit seh ich auch leider keine möglichkeit, dass so zu forcieren, dass es bis zu deiner fortbildung sicher klappt.
also wäre mein rat: als notfallmaßnahme sofort mit der suche nach einem zuverlässigen sitter anfangen. vom schwarzen brett am supermarkt übers internet bis hin zu nachfragen bei tierärzten oder auch beim tierschutz. vielleicht findet sich ja ein tierlieber rentner, der gern mal für die zeit aushilft ?
und danach einen guten trainer, der sich die sache mal anschaut und der dir vielleicht auch neue impulse geben kann fürs "alleinbleibtraining".
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Wir haben auch einen Jacky mit der Problematik. Allerdings sind es bei ihr noch nicht mal 10 Minuten. Sobald wir weg sind heult sie. Aber sie ist auch erst 9 monate. Aber wir haben bis es mal länger klappt die schwiegereltern als sitter. Wir geben nicht auf und trainieren weiter!
Also von heute auf morgen wird es nicht gehen! Eine Frage wie habt ihr das 2 Jahre lang hinbekommen sie überall mit hinzunehmen?! So Hundefreundlich ist Deutschland ja nun auch nicht. Kino? Schwimmbad? ...
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Hab eine Hundesitterin über Ebay Kleinanzeigen gefunden. Gibt dann auch noch Betreut.de da muss man dann aber 25Euro im Monat Bezahlen um dort Kontakt aufzunehmen.
Normal nehmen Hundesitter so 10Euro am Tag. Mit manchen kann man über den Preis verhandeln, wenn dein Hund verträglich ist und lieb, dann findest auch was unter 10Euro. Ausserdem selbst eine Announce in die Zeitung setzen. Vielleicht liest ja eine nette Oma die Announce die selbst mal nen nen Chi oder nen Jacky hatte und meldet sich. Oder ein Frührentner.Hab über Ebay Kleinanzeigen sogar für meinen mit anderen Hunden unverträglichen Rüden einen Sitter gefunden. Über den Tierschutz kann man auch jemanden finden, nachfragen lohnt sich aufjedenfall.
Hab sogar in meiner nähe eine Pension wo mein Rüde normalerweise immer hingekommen ist und jenachdem wielang zum Preis von 2-5 Euro. Ist Tierschutzverein/Tierheim/Pension in einem. Im nachbar Dorf gibts sogar was ähnliches, also beim Tierschutzverein nachzufragen lohnt sich.Und wenn du schon überall nachfragt, dann frag auch direkt jeden ob die dir einen Hundetrainer Empfehlen können.
In 3 Wochen wird ein Hund zwar nicht allein bleiben lernen, aber vielleicht in 2-4 Monaten und das finde ich, ist es wert sich da im Notfall auch Geld von jemanden zu Leihen um Sitter und Trainer bezahlen zu können.
Hab über den Tierschutzverein/Pension auch eine Trainerin gefunden und bereu es da nicht früher nachgefragt zu haben und früher den kontakt aufgenommen zu haben. Weil mein 10Jähriger macht seitdem richtig Fortschritte. War schon 15minuten allein und hat nur gefiept und nicht mehr das Haus zusammengeschrien. Ist gesamt viel entspannter auf seinem Platz(kein dauerfiepen mehr) und läuft mir nicht mehr ständig hinterher.
Halt dich ran und ruf im Notfall aber auch Chi und Jacky Vereine an. Oder andere Vereine die dir Seriös vorkommen um im Notfall bei der vermittlung zu helfen.
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