Hilfe mein Hund hütet !?

  • Hallo zusammen,

    Muss einfach mal meinen Frust loswerden.
    Nachdem wir unsere anfänglichen Probleme nunmehr in den Griff bekommen haben (er bellt nicht mehr jeden an und will zu jeden hin), ist ein Problem wieder aufgetreten :headbash: . Gizzmo (weißer Schäferhund,6 Monate)will seine Familie ständig zusammenhalten. Übung macht den Meister "oder wie war das"! Wir hatten dieses Problem vor den Ferien fast abgestellt.

    Ich bringe morgens meine Kinder zur Schule und er schnappt nach ihnen um sie hinten zu halten (Jackenärmel, Hose)oder springt ihnen vor die Füße um sie anzuhalten. Wenn wir dann getrenter Wege gehen bellt er wie bekloppt und will hinterher. Vor den Ferien hatte ich ihn soweit das wir uns trennen konnten ohne das ganze Theater. Ich bin jeden Morgen trotz Theater mitgegangen und dann in eine andere Richtung. Jetzt sind die Ferien vorbei und der ganze Schei..... geht wieder von vorne los.

    Die Leute schauen uns blöd an und glauben er ist total unerzogen. Ist mir ehrlich gesagt egal aber ich will nicht das jemand glaubt er würde Kinder beissen. Nun werden wir den ganzen Kram wieder von vorne anfangen. Auf in den Kampf (auch wenns schwer fällt aber diesen Gedanken muss ich abschütteln, Kopf hoch, Brust raus und nicht an den Stress denken) :ugly: .

    Hatte jemand schon mal son Problem und wie habt ihr das in den Griff bekommen.

    Gruss Nicole!

  • Hallo Nicole,

    man kann auch deinem Fred leider nicht viel entnehmen. Seit wann hast du den Hund? Was unternimmst du mit ihm? Wie lastest du ihn aus?

    Für mich lesen sich die spärlichen Infos so, als wäre der Hund nicht ausgelastet, daher meine Frage dahingehend.

    Das "in die Hacken kneifen" ist eine typische Aktion eines Hütehundes und sollte absolut unterbunden werden. Selbst wenn man vielleicht noch behaupten kann, dass der Hund nicht wirklich beissen möchte, so gebe ich zu Bedenken, dass es auch hierbei zu Verletzungen kommen kann, die entweder unmittelbar durch das Kneifen kommen oder durch einen daraus resultierenden Sturz.

    Zitat

    Die Leute schauen uns blöd an und glauben er ist total unerzogen.

    Ganz ehrlich? Würd ich wahrscheinlich auch denken, allerdings sehe ich da eher einen gewissen Kontrollverlust aufkommen, mit dem der Hund nicht zurechtkommt und was dann zu diesem Verhalten führt.

    Was also tun? Wie gesagt, du hast leider sehr wenige Infos hinterlassen bzgl. der Beschäftigung/Auslastung. Hier würde ich gerne etwas mehr erfahren.

    LG
    Windi

  • Zitat

    man kann auch deinem Fred leider nicht viel entnehmen. Seit wann hast du den Hund? Was unternimmst du mit ihm? Wie lastest du ihn aus?


    Der Hund ist sechs Monate alt. Da braucht man neben Gassi gehen und Erziehen nicht sonderlich viel auslasten.

  • Hallo Windi,

    wir haben den Hund seit Anfang Juni also jetzt ca. 3 Monate und gehen 3 x täglich mit Ihm raus (erst langsames Spazierengehen und anschließend Hundewiese ca. 30-45 Min. pro Spaziergang Vormittags, Abends ca. ne Stunde) . Haben unsere Spaziergänge verlängert obwohl man mit einem noch nicht ausgewachsenen Hund, ja eigentlich noch nicht so lange Gänge machen soll.

    Natürlich wird auch gespielt, sind ein vier Personenhaushalt da findet jeder die Zeit sich zwischendurch mit Ihm zu beschäftigen. Aber ne 24 Stundenbeschäftigung haben wir natürlich nicht. ;)

    Wenn wir alleine gehen besteht das Problem nicht, nur wenn ich mit den Kindern unterwegs bin. Er tut mir dann richtig leid, da ihm diese Situation natürlich auch streßt. Er hat das von Anfang an gemacht und zwischedurch war es ja auch schon behoben. Wie beschrieben ist es ein Rückfall.

    Gruss Nicole

  • Zitat

    Der Hund ist sechs Monate alt. Da braucht man neben Gassi gehen und Erziehen nicht sonderlich viel auslasten.

    Jupp....genau wie man die ersten Wochen und Monate den Hund erstmal "ankommen" lassen sollte. Damit sich die aufkommenden Probleme erst so richtig schön festigen können und man alle Hände voll zu tun hat, dem Hund das wieder auszutreiben. :headbash:

  • Das hast du gesagt...

    Wir wissen doch alle dass eine konsequente Erziehung unter anderem auch für den Hund sehr anstrengend sein kann und auch Auslastung ist! Der Hund geht gassi, spielt und lebt in einer Familie mit Kindern. Ganz ehrlich? Der Hund ist mit großer Wahrscheinlichkeit nicht unterfordert...

    Und mal ganz abgesehen davon: Ich bin der Meinung ein Hund darf sich direkt von Anfang an an die Umstände in seinem neuen zu Hause gewöhnen und diverse Regeln befolgen ;)

  • na, dann ist doch alles geklärt ;-)

    Ich finde nämlich auch, dass ein Hund vom 1. Tag an gewisse "Basics" einzuhalten hat, egal ob er schon angekommen ist oder nicht ;-)

    Was natürlich ebenfalls sein könnte.....eben WENN sich quasi den ganzen Tag alles um den Hund dreht, dann kann es auch gut sein, dass er einfach nicht zur Ruhe kommt.

    Ich finde, dass die Zeiten, die mit dem 6-monatigem Hund einhergehen, zuviel sind. 2 x 45 Minuten vormittags und dann noch 1 Stunde Abends = too much!!

    Ich würde eher dahingehend mit dem Hund arbeiten, dass ich ihm Kopfarbeit serviere. Er soll seinen "Hohlraum" zwischen den Ohren mit Dingen füllen, die ihn zufrieden stellen und dazu gehört ganz klar auch Kopfarbeit. Also die körperlichen Aktivitäten würde ich reduzieren und stattdessen mehr Grips fordern ;-)

    Kopfarbeit macht Hunde seeeeeeeeeeeeeeehr müde ;-)

    Aber wichtig wäre für mich auch, dass er seine festen und vor allem ungestörten Ruhephasen bekäme, wo einfach gar nix passiert. Kommt ein Hund nicht zur Ruhe, überdrehen sie sehr leicht.

    LG
    Windi

  • Zitat

    wir haben den Hund seit Anfang Juni also jetzt ca. 3 Monate und gehen 3 x täglich mit Ihm raus (erst langsames Spazierengehen und anschließend Hundewiese ca. 30-45 Min. pro Spaziergang Vormittags, Abends ca. ne Stunde) . Haben unsere Spaziergänge verlängert obwohl man mit einem noch nicht ausgewachsenen Hund, ja eigentlich noch nicht so lange Gänge machen soll.

    Für mein Empfinden viel zu viel für den Knopf. Konzentriert euch auf das Wesentliche ! Orientierung am Menschen, sich zurücknehmen sprich Impulskontrolle üben, Leinenführigkeit.
    Mit Kindern habt ihr das perfekte Übungsfeld.

    Damit solltet ihr und der Kleine genügend beschäftigt sein.

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