Riesengroßes Jagdproblem!
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Hast du es mal mit Impulskontrolle probiet. Praktisch: Du hast den Hund an der Schlepp. Er läuft vor dir und du schmeißt seinen Dummy / Ball/Stock etc mal an ihm vorbei, ins Feld/ins Gebüsch/ in den Wald (Der Hund soll NICHT vorbereitet sein) Sobald der Hund nur die Ohren spitzt oder sein typisches: Ich-hau-gleich-ab-Verhalten zeigt, befehlst du ihn ins Sitz/Platzoder Steh. Das was du willst. Erst dann darf er seinen Spielzeug holen. Und das laufend üben. Immer weider. Mal darf er das Spielzeug holen, manchmal kreigt er es nicht, dafür Futter von dir. Sobald es im Gebüsch raschelt (Tier?) sofort das Kommando was er auch befolgen soll, wenn du was wirfst. Wenn er es ausführt, loben und einfach weiter gehen. So habe ich es mit Laila geübt, die auch schon oft im wald verschwunden war. Mit ner wEiel sind wir soweit, das sie von sich aus mich anguckt, wenn was raschelt. dann kann ich "Sitz" sagen und sie führt es zu 97% aus. :) Aber es dauert. Bis dahin würde ich es immer üben beim Gassi. So das es fast alltäglich wird. Wenn es irgendwo raschelt, muss er seinen Befehl ausführen. Wenn er schnüffelt und gar nicht mehr runterfährt, würde ich ihn an der kurzen Leine lassen. Dann gibts eben keinen "Freilauf" an der Schlepp mehr.
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Hallo,
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Zitat
und ich gehör auch leider zu denen, die angst haben, dass er gleich was tut...gleich durchstartet....usw.
und mir hats schon oft genug so weh getan, wenn er an der Schlepp losgerannt ist, dass ich total schiss davor hab
Hi,
roll die Schleppleine einfach immer wieder auf, so dass stets nur ein kleines Stück schleift, dann hat sie nicht so viel Schwung, wenn sie doch mal reinrast.
Ich hatte auch immer Angst, dass meine abhaut und schlimmstenfalls über eine Straße läuft und so einen Unfall provoziert. Aber diese Angst war irgendwann so dominierend, dass ich überall potenzielle Schiefgeh- Situationen sah. Selbst in Gebieten wo mir versichert wurde, dass sich dort kein Wild befindet. Resultat war, dass Liska auf gut Glück gejagd hat, weil sie mein Verhalten als Jagdsignal gedeutet hat.
Inzwischen checkt sie nichtmal, dass neben ihr ein Hase steht, weil ich nicht mehr so hektisch und nervös bin.Ganz hilfreich war mir meine Mutter, die mich damals mal gepackt hatte und mit uns in die Pampa fuhr. dort war das Gelände so übersichtlich und weit, dass Liska im Grunde eine Stunde einem Hasen hinterherjagen konnte, ohne dass ich sie aus der Sicht verlieren konnte. Nach einigem eindringlichem Reden meiner Mutter entspannte ich mich und lies sie kommentarlos frei neben uns laufen. Ergebnis: nicht ein Jagdversuch. Regelmäßiger Blickkontakt. Sie war einfach nur Hund. Der erste so richtig entspannte Spaziergang seit langem.
Was meine Mutter zu mir sagte: "Wenn sie jetzt so blöd ist wegzulaufen, dann soll sie doch..."
Diese passt-schon Stimmung hat echt geholfen.Grüße
Dawn -
Ist manchmal nicht so einfach. Als ich mit Rosie vor ein paar Monaten die Rehgeschichte hatte, wo sie auch einem Reh nach ist (allerdings mit einer ganzen Meute... armes Reh) hat es auch eine Weile gedauert sie wieder ansprechbar zu bekommen draußen. Auch jetzt, Monate später, kann ich mit Rosie einfach nicht so entspannen wie mit meinem nicht jagenden Rüden. Jedenfalls nicht, wenn Rosie ohne Leine ist. Ich MUSS einfach die sein, die jagdbare Objekte vor ihr sieht, ansonsten kann ich es knicken. :) Es ist halt so: Einmal Jäger, immer Jäger. Man kann nur versuchen den Instinkt umzuleiten, so das es besser passt. Aber das Umleiten fällt mir bei Rosie sehr schwer, weil ich nicht genau weiß auf was ich sie umleiten könnte.

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Ich würde mir die SL nicht um den Bauch hängen, da sind zu viele unkalkulierbare Gesundheitliche Gefahren mit verbunden, ich denke das sollte man auch nicht machen.
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Zitat
Hast du es mal mit Impulskontrolle probiet. Praktisch: Du hast den Hund an der Schlepp. Er läuft vor dir und du schmeißt seinen Dummy / Ball/Stock etc mal an ihm vorbei, ins Feld/ins Gebüsch/ in den Wald (Der Hund soll NICHT vorbereitet sein) Sobald der Hund nur die Ohren spitzt oder sein typisches: Ich-hau-gleich-ab-Verhalten zeigt, befehlst du ihn ins Sitz/Platzoder Steh. Das was du willst. Erst dann darf er seinen Spielzeug holen. Und das laufend üben. Immer weider. Mal darf er das Spielzeug holen, manchmal kreigt er es nicht, dafür Futter von dir. Sobald es im Gebüsch raschelt (Tier?) sofort das Kommando was er auch befolgen soll, wenn du was wirfst. Wenn er es ausführt, loben und einfach weiter gehen. So habe ich es mit Laila geübt, die auch schon oft im wald verschwunden war. Mit ner wEiel sind wir soweit, das sie von sich aus mich anguckt, wenn was raschelt. dann kann ich "Sitz" sagen und sie führt es zu 97% aus. :) Aber es dauert. Bis dahin würde ich es immer üben beim Gassi. So das es fast alltäglich wird. Wenn es irgendwo raschelt, muss er seinen Befehl ausführen. Wenn er schnüffelt und gar nicht mehr runterfährt, würde ich ihn an der kurzen Leine lassen. Dann gibts eben keinen "Freilauf" an der Schlepp mehr.
Toller Ansatz, darauf bin ich noch nie gekommen, das werde ich mal ausprobieren
Zitatroll die Schleppleine einfach immer wieder auf, so dass stets nur ein kleines Stück schleift, dann hat sie nicht so viel Schwung, wenn sie doch mal reinrast.
Das würde ich nicht machen. Ich hatte mal schwere Brandverletzungen weil ich die Schleppleine noch versucht habe nachzufassen. Wenn der Gurtbandteil durch die Hände rutscht ist das ziemlich gefährlich. Deshalb immer nur die Schlaufe halten und sich dann im Notfall eben fallen lassen. Um den Bauch würde ich sie auch nicht nehmen.
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Zitat
Ist manchmal nicht so einfach. Als ich mit Rosie vor ein paar Monaten die Rehgeschichte hatte, wo sie auch einem Reh nach ist (allerdings mit einer ganzen Meute... armes Reh) hat es auch eine Weile gedauert sie wieder ansprechbar zu bekommen draußen. Auch jetzt, Monate später, kann ich mit Rosie einfach nicht so entspannen wie mit meinem nicht jagenden Rüden. Jedenfalls nicht, wenn Rosie ohne Leine ist. Ich MUSS einfach die sein, die jagdbare Objekte vor ihr sieht, ansonsten kann ich es knicken. :) Es ist halt so: Einmal Jäger, immer Jäger. Man kann nur versuchen den Instinkt umzuleiten, so das es besser passt. Aber das Umleiten fällt mir bei Rosie sehr schwer, weil ich nicht genau weiß auf was ich sie umleiten könnte.

Ich würde den Hund dann "Anzeigen" lassen. Entweder mit Vorsitzen/Vorleigen/Vorstehen oder Vorbellen. Das was ihr eben liegt. Ich habe das eben durch die Impulskontrolle hinbekommen. Aber das dauert teilweise ewig. Klar, ich mus sauch immer den Wald oder die Büsche vor Laila abscannen, aber ich fühle mich schon sicherer, weil ich weiß was für Fortschritte wir gemacht haben (Sitzt vor einer Katze und wartet auf das Aufhebkommando oder Leckerlie und wahrscheinlich auf ein Kommando um die dumme Mieze zu holen
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Zitat
Hast du es mal mit Impulskontrolle probiet. Praktisch: Du hast den Hund an der Schlepp. Er läuft vor dir und du schmeißt seinen Dummy / Ball/Stock etc mal an ihm vorbei, ins Feld/ins Gebüsch/ in den Wald (Der Hund soll NICHT vorbereitet sein) Sobald der Hund nur die Ohren spitzt oder sein typisches: Ich-hau-gleich-ab-Verhalten zeigt, befehlst du ihn ins Sitz/Platzoder Steh. Das was du willst. Erst dann darf er seinen Spielzeug holen. Und das laufend üben. Immer weider. Mal darf er das Spielzeug holen, manchmal kreigt er es nicht, dafür Futter von dir. Sobald es im Gebüsch raschelt (Tier?) sofort das Kommando was er auch befolgen soll, wenn du was wirfst. Wenn er es ausführt, loben und einfach weiter gehen. So habe ich es mit Laila geübt, die auch schon oft im wald verschwunden war. Mit ner wEiel sind wir soweit, das sie von sich aus mich anguckt, wenn was raschelt. dann kann ich "Sitz" sagen und sie führt es zu 97% aus. :) Aber es dauert. Bis dahin würde ich es immer üben beim Gassi. So das es fast alltäglich wird. Wenn es irgendwo raschelt, muss er seinen Befehl ausführen. Wenn er schnüffelt und gar nicht mehr runterfährt, würde ich ihn an der kurzen Leine lassen. Dann gibts eben keinen "Freilauf" an der Schlepp mehr.
So ein toller Tipp, Mensch. Mist das es mit Rosie nicht funktioniert.
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AnnaAimee: Gern geschehen. Den Tipp habe ich von jmd hier aus dem Forum bekommen :) Habe zuerst in kleinen Schritten gearbeitet. Wir sind auf eine Wiese gegangen und habe nur den Ball geworfen. Laila war an der kurzen Leine (da hört sie besser und ein Misserfolg schleicht sich gar nicht erst ein). Sobald der Ball folg, kam ein "Sitz"von mir. Erst als das geklappt hat (am selben Tag) habe ich das ganze an der Schlepp probiert und ohne Vorbereitung. Kleiner Tipp: Fahrradhandschuhe wirken Wunder. Laila ist mir teilweise ordentlich in die Leine gebrettert, wenn ich nicht schnell genug mit dem "Sitz" war.
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ich versteh den Thread nicht
da gibts doch kein Problem
ist doch ein Dobermann und die sind halt so und brauchen Dauerbespaßung, da sie sonst durchticken (wobei, so ja anscheinend auch
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Zitat
ich versteh den Thread nicht
da gibts doch kein Problem
ist doch ein Dobermann und die sind halt so und brauchen Dauerbespaßung, da sie sonst durchticken (wobei, so ja anscheinend auch
)Genau so sehe ich das auch

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