Ersthund nervös wg Welpe

  • Hallo Leute, ich habe folgendes "Problem"
    ich habe eine Deutsche Schäferhündin sie ist 1 jahr und 3 Monate alt und ist ein sehr braver und absolut nicht aggressiver Hund, auch andere Hunde ist sie gewöhnt da Freundinnen oft mit deren Hunden zum spielen kommen auch kleine Hunde (Zwergpudel, Malteser, Jackrussel MIX). Sie hatte noch nie eine außerandersetzung mit einem Hund und hat noch nie einen HUnd angeknurrt. Auch der Malteser meines Bruder bleibt oft übers Wochenende und alles läuft super.

    Seit gestern allerdings haben wir einen neuzuwachs, einen 8 Wochen alten Zwergpinscher Rüden,
    der kleine Gnom grad mal bisschen mehr als eine Hand voll schläft noch sehr viel und Mautzt noch etwas in der gegend rum.

    Meine Hündin hat erstmals nicht recht gewusst was sie mit ihm anfangen soll. nach ein weilchen ging sie zu ihm hin und seither putzt sie ihm ständig als wär sie die mama und stupst ihm mit der schnauze so an als würde sie ihm auf den Rücken drehen wollen. der kleine lässt sich das gefallen und sieht das als spielen und brazelt mit der Pfote an ihre schnauze. ich habe allerdings angst das sie zu grob sein könnte wenn sie den kleinen da so rumschupst da er ja im gegensatz zu ihr wirklich klein ist.

    des weiteren ist sie sehr nervös seit der kleine da ist und will immer hin zu ihm. und wenn er am boden läuft ist sie auch immer gleich bei ihm und schleckt ihm ab und wenn man nicht aufpasst streift sie ihn meist mit der Pfote.

    die nacht haben wir so verbracht das ich mit der Hündin im Schlafzimmer (sie ist es gewohnt im schlafzimmer zu schlafen) geschlafen habe und mein Freund mit dem welpen im Wohnzimmer weil wir nicht recht wussten ob sie ihm nicht erdrücken würde in der nacht und er ja auch noch sehr unsere nähe suchte. Aber die nacht war der Horror, die Hündin konnte keine ruhe finden und war nur am winseln weil sie zu dem kleinen wollte.
    und wenn sie dann bei ihm war das selbe spiel von vorne putzen und rumwuzeln...


    ich habe einfach angst das sie den kleinen verletzt durch ihr unabsichtliches "grobes" verhalten da er einfach noch sehr winzig ist.
    des weiteren habe ich um meine Hündin angst da sie seit der kleine da ist so nervös ist, was sie normal absolut nicht ist aber sie frisst ganz normal.

    Könnt ihr mir vl Tipps geben was ich machen soll ???

    lg Sandra

  • Da habt ihr euch aber wirklich eine äußerst unglückliche Kombi angeschafft.

    Die Gefahr, dass die Schäferhündin den Welpen auf Grund seiner Größe unbeabsichtigt verletzt ist nun einmal gegeben. Da reicht ein patschen mit der Pfote.

    Wüßte echt nicht, was man dir da raten soll

  • Es wäre erstmals schon ne Hilfe wenn mir jemand sagen könnte wie ich meine Hündin beruhigen kann, den eigentlich ist sie von Ihrem sonstigen wesen her ein ruhiger hund ist.

    und wenn ich ihr die Nervosität nehmen könnte wär sie auch nicht so unvorsichtig.

    lg

  • Wir haben hier momentan auch so eine Kombi. Ich kann bei meiner Huendin(Dogge) keine Nervositaet feststellen. Wir machen alles so wie immer, bloss, dass jetzt halt auch ein kleiner Fratz(JRT) mitlaeuft ;)
    Klar, koennte sie ausversehen mit der Pfote auf ihn Treten. Ist auch passiert. Aber wir machen uns da nicht weiter verrueckt!
    Wir schlafen ganz normal. Oxana in ihrer Kudde, wir im Bett und der Welpe in der Naehe vom Bett.

    Ich denke ihr macht Eure Huendin durch Eure gut gemeinte vorsicht dem Welpen gegenueber nervoes.

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  • Das ist wirklich ein hochgradig gefährliche Kombi, die ihr euch da ausgesucht habt, jedenfalls für die nächsten Monate. Es leider kein Stück, daß die Große so freundlich ist. Eher im Gegenteil: Nettigkeit ist für den Zwerg genauso lebensgefährlich wie Aggression: Ein Welpe braucht sechs Monate, bis seine Hüften verknöchert sind. Im Moment ist da alles noch knorpelig weich, und ein spielerischer Pfotenschlag der Großen, ein tapsiges Drauftreten würden reichen, um einem solchen Winzling diese weichen Knochen zu brechen. Mein Terrier war in dem Alter schon ein Stück kräftiger, trotzdem hat mich die Züchterin für dieses erste halbe Jahr sehr eindringlich vor Gekasper mit tapsigen Großen gewarnt.

    Und deine Große ist selbst ist ja erst halberwachsen, von der kannst du wohl kaum rund um die Uhr perfekte Sebestbeherrschung verlangen. Daß sie jetzt über den Neuzugang im einenen Revier furchbar aufgeregt ist, ist ganz normal, und als Lösung dieses Dilemmas fiele mir gerade nur Beaufsichtigen rund um die Uhr ein. Auch wenn ich mir weder vorstellen kann, wie sowas praktisch machbar sein sollte.
    Selbst das würde aber keine absolute Sicherheit bieten: Ein freundliches Überrempeln, wenn die Große doch mal altersgemäß schnell aufdreht, und schlimmstenfalls ist so ein Winzwelpe Geschichte.

  • das habe ich mir auch schon gedacht da ich ja von unserer Schäferhundezucht meiner Eltern kenne wie die Mutter die kleinen putzt denn genauso macht sies sie tapst nicht hin mit der pfote sie stupst ihn nur mit der schnauze und leckt ihn ab. als würde sie ihn putzen. sie war das letzte mal vor 1 monat heiß. ich merke einfach da meine Hündin eher Faul ist und viel schläft und Kuschelt und sie jetzt absolut nicht so ist. sie hat keine ruhige minute setzt sich hin winselt, keucht, wieder hin zum welpen rum gewuselt, wieder weg eine runde um den tisch wieder hin. winsel winsel.
    die ganze nacht hat sie nichts geschlafen weil sie nur am winseln war und ist hin und her gelaufen ist, kaum hat man sie am platz gelegt und sich weg gedreht schlich sie auch schon wieder davon, und das normale kuscheln was sie macht wenn wir schlafen gehen war gar nicht möglich da sie viel zu aufgeregt war dafür.

    würde ihr einfach gerne die nervosität nehmen die sie ja normal nicht hat

    lg

  • Oh interessanter Fred! Wir denken ja auch grade darüber nach ob eine Junghund-Welpen-Kombi für uns infrage kommt, allerdings wäre das Größenverhältnis nicht so krass und wir konnten schon beobachten wie Sam mit den Welpen umgeht.
    Naja die Kombi mag nicht die günstigste sein, aber ich geb Anna recht, wenn sie sagt, dass Ihr die Nervosität der Hündin zusätzlich steigert.
    Der Fratz ist ja da. Seid vorsichtig, aber übertreibt es nicht! Das macht den Fratz ja nur noch spannender für die Hündin.
    Bring der Hündin bei, dass sie Ruhepausen akzeptieren muss. Das wird sie schnell verstehen, wenn Du Konsequent bist.
    Und ein großer Hund kann ja im übrigen auch lernen, dass man mit den kleinen sanft zu sein hat!
    Da Ihr das nicht im Vorfeld üben konntet müsst Ihr jetzt dran arbeiten.

    Kennt Deine Hündin ein Kommando wie "Vorsicht" oder "Langsam"? Darauf könntest Du gut aufbauen.

  • gestern hab ich sie einfach mal gelassen hat sie sich zu ihm hingelegt und hat ihm aber auch nicht schlafen lassen weil sie ihm immer angeleckt hat. dann ist sie wieder auf und weg.
    sie ist den umgang mit kleinen hunden eigentlich gewohnt da die hund mit denen sie spielt ja auch klein sind und zu denen ist sie auch nicht grob, aber er ist halt besonders winzig noch. und ja sie kennt die komandos "langsam" bzw "Lieb sein" und das klappt ganz gut eigentlich.

    ich hoffe einfach das sich das nervöse verhalten nach ein paar tagen legt.

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