blutiges Problem :-(

  • Wir haben ein riesen großes Problem mit unserem fast 7 Jahre alten kastrierten Labrador Rüden.

    Letztes Jahr im November hat er Blut gepinkelt, wir haben Urin eingesammelt und sofort zum TA. Laut Aussage des TA pures Blut.
    Er wurde katheterisiert um nochmals Urin zu gewinnen, dieser wurde dann ins Labor eingesendet um ein Urinstatus machen zu lassen, und der Urin sollte bebrütet werden. Bis dahin hat er ein AB bekommen und an drei auffeinander folgenden Tagen noch zusätzlich blutungsstillende Mittel. Es wurde Sono der Blase und der Nieren gemacht, alles in Ordnung außer eine minimal verdickte Blasenwand was zu einer Entzündung passen würde. Urin-Ergebnisse aus dem Labor waren ebenfalls in Ordnung, im Urin konnte nichts nachgewiesen werden aßer unzählige rote Blutkörperchen.
    Der Hund hat nie Anzeichen eine erkrankung gehabt, auch wo er Blut gepinkelt hat, war er ganz normal, gefressen, gespielt alles so wie wir es kannten. Mit dem AB wurde der Urin schnell wieder klar und es war mit dem Auge kein Blut mehr zu erkennen, das war im November letzten Jahres.

    Jetzt Mitte Juli hat er wieder angefangen Blut zu pinkeln, wieder alles untersucht, ebenfalls wieder alles in Ordnung, wieder ein AB bekommen, kurze Besserung (zwei Tage), dann wieder Blut, dann hat unser TA ihm an mehreren Tagen was pflanzliches gespritzt, weil sie nach so kurzer Zeit nicht wieder ein AB geben wollte, keine Wirkung der Hund pinkelt weiterhin Blut, mal richtiges Blut, dann sieht es aus wie altes Blut.
    Also wieder zum TA keine Besserung, unser TA hat Blut abgekommen Leberwerte, Schilddrüse, Niere, Bauchspeicheldrüse und Muskel alles in Ordnung, alle Werte im Normbereich weiterhin wurde noch ein Blutbild abgenommen, wo ebenfalls alles in Ordnung war, außer minimal zu niedrige rote Blutkörperchen. Der Hund wie gehabt ganz normal nichts Auffällig. Auf meinen Wunsch hin hat sie uns dann an eine Tierklinik überwiesen, dort wurde ebenfalls nochmal alles abgeklärt, kein Tumor, kein Polyp, keine Steine alles in Ordnung außer die minimal verdickte Blasenwand, was laut Aussage der Ärztin ebenfalls auf eine Entzündung hinweisen würde, die Entzündungswerte im Blut waren aber alle im Normbereich. Die Ärztin in der Klinik hat ihm ein Breitband-AB mitgegeben, welches wir über 14 Tage geben sollen, nun sind heute 7 Tage rum, der Urin war zwischenzeitlich dreckig-braun, und seit gestern Abend wieder richtig blutig. Nun habe ich in der Klinik angerufen und sie meinte wir sollen Morgen nochmal mit ihm kommen, sie will nochmal Blut abnehmen und schauen, das er nicht so weit mit seinen roten Blutkörperchen absackt.

    Ich bin wirklich verzweifelt mein Hund pinkelt richtig Blut, keiner weiss was er hat, er ist Mops-Fidel hat keine Krankheitsanzeichen. Aber ich denke wenn die Ursache nicht gefunden wird, wird er mir irgendwann verbluten, das hört doch von selber nicht wieder auf, wenn es jetzt schon so lange blutet.

    Vielleicht hat ja einer von Euch noch eine Idee, ich weiss wirklich nicht mehr weiter :sad2:

    Lg

    Ich habe dann heute nochmals mit der Ärztin telefoniert

  • Kann leider auch nicht viel dazu sagen. Spontan fällt mir nur eine sehr starke Blasenentzündung oder Blasenkrebs ein wenn solche Blutungen auftreten aber das konnte in der Klink ja offenbar ausgeschlossen werden..
    Würde vielleicht mal in eine andere Klinik fahren um noch eine Meinung einholen.
    Wie oft pinkelt der Hund den Blut? Also nur einmal ein Schwall und der nächste Urin ist dann wieder klar oder blutet dein Hund dann wenn direkt über längere Zeit und es hört dann wieder auf um einige Zeit später wieder zu kommen?
    Geplatztes Äderchen kann natürlich auch mal sein aber ob das dann wirklich immer wieder vorkommt weiß ich nicht

    Gute Besserung auf jedenfall.

  • Im ersten Moment hat es mich an Eliot erinnert... bei ihm war es genauso und er hatte Babesiose, hatte da aber noch andere Symptome und war demnach auch nicht fit...

    Wünsche euch alles Gute und das bald die Ursache gefunden wird, wirklich helfen kann ich leider nicht

  • ich würde mir eine zweite meinung einholen. das blut muss ja ne ursache haben, es gehört da definitiv nicht hin.
    ein hund hier aus der nachbarschaft musste vor kurzem leider über die rbb gehen. bei ihm fing es auch so an, immer wieder blut gepinkelt. erst hieß es blasenentzündung, also antibiotika. zunehmend gings ihm immer schlechter, also er fing an zu kotzen. dann kam die diagnose nierenversagen. kurz vorm einschläfern dann die endgültige diagnose: hodenkrebs, prostatakrebs, nierenversagen.
    wurde die prostata untersucht?
    will die keine angst machen, das absolut nicht. doch wie gesagt, eine ursache muss es ja haben, ob harmlos oder nicht, je eher es erkannt wird, desto besser die heilungsaussicht.

    gute besserung!

  • Danke schon einmal für die vielen Antworten.

    Er ist kastriert, die Prostata ist ebenfalls in Ordnung nicht vergrößert oder sonstiges. Auf sämtliche Mittelmeerkrankheiten haben wir ihn auch testen lassen, da wir den Hund als Junghund aus dem Tierschutz haben, da war aber auch alles in Ordnung.
    Die Gerinnung wurde auch getestet, er ist kein Bluter hat auch keine Gerinnungsstörung
    Es stand sogar mal der Verdacht auf einen dritten Hoden der evtl. noch irgendwo im Bauchraum ist, der bei der Kastation nicht entfernt wurde, also wurde ein Testosteron-Belastungstest gemacht, der aber auch in Ordnung war, also auch kein dritter Hoden.
    Er hat auch keinen vermehrten Harndrang, aber wenn er pinkelt, dann pinkelt er durchweg blutig, nicht schwallartig oder anders wie sonst.
    Das einzige was Auffällig ist, das er häufig die Schwellkörper geschwollen hat, was bei kastrierten Rüden ja eher nicht der Fall ist.
    Aus lauter Verzweifelung habe ich gerade in dem Tierheim angerufen, wo wir ihn übernommen haben, denn der Hund hat Papiere und wenn die mir ja den Züchter geben würden, dann könnte ich mit dem mal sprechen. Aber die Dame wollte mir die Daten nicht geben :sad2:
    eben waren wir schwimmen, er ist super Fit, spielt schwimmt, alles wie immer. Wenn doch nur diese Bluterei nicht wäre.
    Wir waren ja immer bei unsere Haustierärztin, und dann in der Tierklinik in Werl, und beide haben mein größtes Vertrauen.

  • Hallo,

    wann und wie oft habt ihr die Mittelmeerkrankheiten testen lassen?
    Ich hatte bei Filou zwei Test im Abstand von 6 Monaten machen lassen. Beide waren negativ.
    Wiederrum zwei Monate später kam er mir sehr, sehr schlapp und lustlos vor was ich von ihm nicht kannte.

    Ich habe auf einen weiteren Mittelmeertest bestanden, obwohl man mich schon für verrückt hielt. Dieser war dann positiv auf Ehrlichiose.
    Als diese dann behandelt wurde, war alles gut.

    Ich drücke euch die Daumen und hoffe, dass die Ursache bald gefunden wird.

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