Fragen zu der Betäubung beim Hund!

  • Hallo
    Unser Hund wurde bisher schon ein paar Mal, zwecks Operation betäubt, doch jedes Mal, krampfte er dabei.
    War immer fürchterlich.
    Er merkte das er die Kontrolle verlor. Fing an zu jaueln, und sich zu quälen dabei.
    Bis er schliesslich eingeschlafen war.
    Nun frage ich mich, warum das so sein muss?

    Ich wurde bisher auch schon ein paar Mal operiert, da bekamm ich eine Spritze im Op und sollte bis 10 zählen, und dann war ich weg! Ohne schmerzen ohne alles! Ohne dies bewusst zu erleben,


    Nun wird in naher Zukunft irgentwann der Tag kommen, Gott möge es verhindern, das wir unseren Hund werden einschläfern müssen, wenn er garnicht mehr kann. Wenn er sich zu sehr quält.
    Doch ich möchte nicht, das er das oben beschriebene durchlebt! Also er soll die Spritze bekommen, und dann "zack" weg sein!
    Geht das???

    Habe den Verdacht, das die Narkosesachen bei Hunden noch nicht so erforscht sind oder woran liegt das?

    War das bei Euren Hunden auch so?
    Oder hat der Tierarzt einen Fehler gemacht?

    Oder liegt es an meinen Hund? Labrador/ Goldenretriever mix. 50 cm groß.

    Gibt es noch bessere Methoden zum einschläfern?
    Habe schon von leuten gehört, die meinen, man solle zu Jäger gehen, und diesen erschiessen lassen.
    Ehrlich gesagt finde ich das sehr "makaber" und nicht gerade "human" und ...

    Bitte schreibt mir mal was dazu!

  • mein Shäferhund wurde damals mit einer Überdosis Narkosemittel erlöst und er hat nichts gemerkt, sondern ist einfach eingeschlafen. Bis jetzt hatte keiner meiner Hunde Probleme mit einer Narkose. Die waren alle sehr schnell am schlafen.
    Nur mein Mix hat vor der Kastra etwas länger gebraucht, aber als ich ihn in den Arm genommen hat, hat er sich nicht gegen die Narkose gewehrt.
    Frage Deinen TA mal ob er vorher eine Beruhigungsspritze setzen kann.
    LG Ele

  • Hm..kenne mich da nicht so aus.
    Aber eine "normale Narkose und Einschläfern ist jua auch wieder ein Unterschied.
    Bei einer NArkose kann ich mir vorstellen, dass der Hund den Kontrollverlust im Gegensatz zum Menschen nicht versteht (man kanns ihm ja nicht erklären) und deshalb verängstigt und verwirrt ist. Ob er in den Momenten Schmerzen hat glaube ich eig nicht, kann ich aber nicht zu 100% ausschließen. Hier wars (als einmal unser Hund operiert wurde) alles sehr "entspannt" also der Hund ist weggeknickt und hat dann geschlafen. Das wars dann im großen und ganzen. Gejaule gibt gabs nur in der Aufwachphase..evtl weil sie verwirrt war und nicht wusste was los ist ...aber woran das genau liegt..kA leider!
    Aber eine Narkose macht man ja nicht einfach zum Spaß sondern nur wenn unumgänglich ist und da müssen alle beteiligten dann irgendwie durch.

    Einschläfern verlief bei den Tieren hier (da wo ich dabei war) eigentlich GsD recht ruhig und friedlich innerhalb von sehr sehr kurzer Zeit. Kein Krampfen, kein aufbäumen oder so.

    Ob erschießen eine Alternative ist muss jeder für sich selbst entscheiden. Da gibt hier nen Thread zu..musstest du mal in der Suche schauen.

  • Na, aber sicher ist die Narkose vor dem Einschläfern genau so eine Narkose, wie vor dem Operieren.Im Idealfall.

    Sie wird bloß stärker dosiert, klar.

    TS, wurde deinem Hund die Narkose in die Vene gegeben? Wann genau hat er danach gekrampft und wie sah das aus? Waren es immer die gleichen Narkosemittel?

  • Es gibt viele verschiedene mehr oder wenige schonende und sichere Methoden ein Tier in Narkose zu legen.
    Mittel in den Muskel oder die Vene, aufrechterhaltung der Narkose über Narkosegas oder ohne. Mittel zur Beruhigung vor der Narkose oder nicht.
    Alle im Einsatz befindlichen Mittel wirken etwas anders und werden anders angewandt und einige davon haben als Nebenwirkung sogenannte Exzitationen (STrampeln, Jaulen etc.) beim Einschlafen oder auch beim Aufwachen.

    Natürlich gibt es inzwischen Möglichkeiten Hunde genauso ruhig und schonend in Narkose zu legen wie Menschen. Dafür braucht die Praxis aber ein Gasnarkosegerät. Narkosen rein über Spritze sind insgesamt nicht ganz so schonend und man muss in der Auswahl der Medikamente bei manchen Hunden einen größeren Aufwand betreiben um diese Erregungszustände zu vermeiden.

    Sprich mit deinem Tierarzt darüber!

  • Zitat

    Sprich mit deinem Tierarzt darüber!

    :gut:
    Wenn dir dort die Antwort kein gutes Bauchgefühl macht such dir noch eine Meinung.
    Meine Sheela hat ganz viele Narkosen bekommen und ist immer ganz ruhig dabei weggelitten. Bei Kyra ist das jetzt genauso. Ich glaub zuerst bekommen die was zur Beruhigung und dann kommt die Narkosespritze, wir halten sie immer im Stehen fest und dann fangen sie ganz fürchertlich an zu schnüffeln und "plapp" weg sind sie und wir legen sie ganz behutsam hin.
    Ich wär ja verrückt geworden, wenn meine Maus da gekrampft hätte :verzweifelt:

  • Hallo
    Das hört sich gut an! mit den Narkosegas!
    Soll soll es sein.

    Er soll die letzten Minuten nicht denken, "jetzt komm ich weg".

    Ich weiß leider nicht, wie unser Tierarzt das gemacht! Ob in die Vene oder nicht!
    Sicher war es eine Spritze!
    Bnin beruhigt das es auch anders geht, wie Ihr ja schreibt!

    Danke Euch!

    Es mag auch daran vielleicht gelegen haben, das unsere Hund, hin und wieder auch mal Epileptische Anfälle hatte, in letzter Zeit nicht mehr so, aber früher öfters! Unser Hund hat sich mal mit den Nachbarshund gebissen, da hat der Nachbar unseren Hund mit den Knüppel welche auf den Kopf gehauen, der Ars...

    Werde da, wenn es irgentwann mal soweit ist, mit den Tierarzt über reden.
    Finde erschiessen auch nicht human, da merkt der Hund auch noch was.

    Gruß

  • Warst Du bei der Narkose nicht dabei? Unser TA legt die Narkose während ich dabei bin und auf meinen Hund einwirken kann.
    Aber mit den Anfällen kann es bei Deinem Hund zu tun haben. Weiß Dein TA von den epileptischen Anfällen?
    LG Ele

  • Nartürlich war ich dabei!
    Und habe Ihn in den Arm genommen! Aber war trotzdem nicht schön für Ihn!
    Ich habe auch nicht darauf geachtet, wo er die Spritze reingehauen hat und was er da genau gespritzt hat, das macht man ja normalerweise nicht...
    Ja der weiß das. Ist aber schon lange nicht mehr gewesen, sowas, vielleicht auch nun geheilt?...
    Gruß

  • Wenn es in die vene gespritzt wird, bekommst du es eigentlich schon mit. Das geht nicht mal eben so "piek in Po" und gut.

    Eine Vene muss gefunden werden, meist an Vorderbein oder Hinterbein (unterm Knie) und dann wird per Finger oder Stauschlauch gestaut, die Vene genau getroffen...

    Das nur mal dazu. :smile:

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!