Wir haben einen Frühaufsteher :-/

  • wie das notprogramm für euch aussieht kann dir wohn nur dein trainer vor ort sagen. Bedenke aber das so aktionen wie "öfters was fliegen lassen" euch auch nicht gerade weiterbringen.

  • Zitat

    Und gnorieren klappt nur bis sie anfängt zu beißen... Dann wird einer von uns stinkig... Das tut immerhin gut weh.

    Das Thema mit dem Beißen solltet ihr ganz schnell unter Kontrolle bringen, denn das kann nicht nur euch nerven, denn euer Hund wird das verhalten als normal betrachten u.u. auch bei fremden "beißen" wobei ich davon ausgehe, dass es sich hierbei eher um ein kneifen handelt.

    Es gibt da eigentlich ganz einfache Tips, orientiere dich am Verhalten der Welpenmutter. Diese würde den Hund anknurren, bzw. in Ohr beißen. Also Knurr deinen Hund ruhig mal ordentlich an und wenn er dich beißen sollte zwick ihn ruhig mal leicht ins ohr, dass ist für einen Hund das normalste der Welt.

  • Nein, öfter was fliegen lassen nützt auf Dauer keinem etwas... Ich will ja auch nicht unser Vertrauensverhältnis beschädigen...

    Die Zwickerei ist manchmal auch mehr als das... Bisher kannte ich keinen Hund, der so viel mit den Zähnen abeitet.
    Demnächst kommt wohl auch ein Bekannter, der immer schon Hunde ausbildet, vielleicht hat er noch nen Tipp. Zurückzwicken nützt nichts, außer, dass sie stinkiger wird.
    Nen Termin mit unserer eigentlichen Trainerin wäre mir ehrlich gesagt derzeit zu viel - psychisch, aber auch finanziell... :sad2:

  • Das mit deinem Vater tut mir leid... kann es aber sein, das Mona vielleicht auch deswegen ein wenig anders ist als Normal? Sie spürt ja deine Trauer und vorher wahrscheinlich auch deine Sorge. Vielleicht weiß sie einfach gerade nicht, wie sie mit dir umgehen soll, wie sie sich verhalten soll. Du sagst ja selbst, dein Verhalten ist anders als normal. Vielleicht muss einfach erst einmal der normale Alltag (sofern es möglich ist) wieder einkehren...

    Als ich vor kurzem einen neuen Job angefangen habe, stand Paco auch an meinen freien Tagen um 3:45 Uhr morgens parat und wollte Gassi gehen. Ich bin recht grantig, wenn ich geweckt werde (sinnlos) und dementsprechend gab es eine Ansage. Danach hatte sich das Problem gelöst :D

  • nen 9 wochen alten welpen wirst du mit zurückzwicken noch beeindrucken können aber bei einem jumghund der gelernt hat jemanden zu manipulieren ist die gefahr das er auch mal zurückzwickt doch zu gross als das ich es ausprobieren würde ;+)

  • Kann gut sein, dass sie daher so ist. Sie nächtigt auch erst bei mir, seit meine Eltern wieder da sind und Papa ist einen Tag nachdem sie wieder da waren zusammengebrochen... Vielleicht spielt das alles zusammen, denn im Wohnmobil im Urlaub war ja alles gut. Da musste mein Vater sie sogar frühs wecken.

    Wie war denn deine Ansage?


    Und eben daher will ich sie nicht zwicken. Ich blocke sie oft körperlich und meist klappt das auch gut, aber wenn sie so hochgefahren ist, geht das nicht mehr, ohne dass sie noch mehr hochdreht...

  • Ich hab ein bisschen gemeckert ;) Es war irgend was nach dem Motto "Verdammt noch mal, Schluss jetzt. Wenn du jetzt nicht aufhörst, kannst du ab morgen draußen schlafen!" ;) Im Prinzip egal, was ich sage, aber mir tat es gut (nach drei Nächten hintereinander) und Hund hat am Ton die Botschaft begriffen ;)

    Allerdings verkraftet Paco das auch. Ansonsten würde ich es nicht machen.

  • Herzliches Beileid, das ist eine schwere Zeit, die Du da durchmachst.

    Ich hab mir jetzt extra ganz viele Beiträge zu Mona in diversen Themen von Dir durchgelesen. Lass mich zusammenfassen, wie ich es verstanden habe:
    - Junghündin, knapp 1 jahr alt
    - Hütehundmix
    - (phasenweise) stark überdreht
    - keine Beißhemmung
    - maßregelt in allen möglichen Situationen unter Einsatz der Zähne, sodass blaue Flecke entstehen
    - läuft in der Wohnung überall hinterher
    - draußen kaum bis nicht ansprechbar
    - beansprucht Spielzeug (Futterdummy) erstmal für sich
    (...)

    Für falsch gehaltene Hüter ist all das nicht untypisch. Ich will Dir mit dem "falsch gehalten" keinen Vorwurf machen, Du wirst es so gut machen, wie Du kannst, und Du nimmst Dir auch professionelle Hilfe. Aber: wenn Ihr Euer Zusammenleben, Eure Kommunikation, die Regeln, die für den Hund gelten, die Art und Weise, die Regeln durchzusetzen, nicht schleunigst ändert, dauert es nicht mehr lange, bis bei einem Biss auch mal Blut fließt. Schau, sie maßregelt Euch, sie hat Erfolg damit. Manchmal auch nicht, dann wird sie heftiger. Du schreibst anderswo, dass Mona mit Kindern nicht gut zurechtkommt - möge ihr erster Beschädigungsbiss kein Kind treffen, das sie in ihren Augen zu recht "nur" maßregeln will.

    Was sollte rein in den Alltag von Mona?
    1. Ruhe
    -> wie vermittle ich einem Hund, dass er sich entspannen soll
    -> wie schränke ich einen Hund räumlich ein
    -> wie erkenne ich, wann der Hund beginnt, aufzudrehen
    ...
    2. Regeln
    -> der Mensch ist dafür zuständig, Alltagsbegegnungen (andere Menschen, andere Hunde, usw) zu regulieren, nicht der Hund
    -> wer führt bei Spaziergängen
    -> ich fordere Kommunikationsbereitschaft von meinem Hund
    ...
    3. Verständlichkeit
    -> wie versteht der Hund meine Körpersprache
    -> was muss ich tun, um meinem Hund ein zuverlässiger Führer zu sein, mit dem er auch gerne kommuniziert
    -> wie kann ich dem Hund sagen, was er lassen soll
    ...
    4. auf lange Sicht: ein Job. Hunde brauchen Jobs, Hütehunde oft ganz besonders. Aber Achtung: viele Hüter müssen vor ihrem Job gerne mal lernen, was alles nicht ihr Job ist. Beispiel: ich fange mit einem Border die Arbeit an der Herde nicht an, bevor nicht geklärt ist, was er bitte alles nicht hüten darf. Außerdem Achtung bei Hütern: viele finden bei ihrem Job nicht zur Ruhe, das muss gelernt werden.


    Das, was Du bisher über Mona erzählst, ist eine ganz typische Vorgeschichte von vielen Hütern, mit denen ich bisher trainiert habe, die eben zu Beschädigungsbeißern geworden sind. Ich verstehe, dass Deine finanzielle und die seelische Situation alles andere als prickelnd ist. Ich will Dir aber auch deutlich machen, dass Deine Verantwortung auch Deiner Umwelt gegenüber (Beispiel Kind, das in Monas Nähe Gefahr läuft, gemaßregelt zu werden) jetzt beginnt. Sollte tatsächlich irgendwann ein Kind gebissen werden, wirst Du selbst auch nicht glücklich damit, Dir zu sagen "ich hatte aber einfach kein Geld fürs Training". Vielleicht kannst Du Dir Geld leihen, vielleicht arbeiten umliegende Tierheime mit Trainern zusammen, die ausnahmsweise zu kostenlosem oder deutlich ermäßigtem Training bereit wären, vielleicht gehört es zur Verantwortung, über ein andere Zuhause für Mona nachzudenken, weil es ihr zur Zeit bei Euch nach Deiner Beschreibung nicht gut geht (sie ist überdreht, im Stress, kontrolliert, maßregelt... das ist nicht das entspannte, glückliche Hundeleben, das Du Dir für sie wünschst).

    Lass Dir Zeit, schlaf drüber, aber dann entscheide Dich, welchen Weg Du gehen willst. Wenn Du mit ihr arbeitest, dann mach Dir klar, dass ihr nicht nur ein bisschen feilen müsst, dass Dir ein Forum bei solchen Ausmaßen von Fehlverhalten nicht weiterhelfen kann, entschuldige ihr Verhalten nicht (sie ist aber doch noch ein Junghund, sie hat nur Angst vorm Alleinsein, sie trauert um Deinen Vater, etc.). Sie braucht eine klare, ruhige und souveräne Führung, um selbst entspannen zu können, und die musst vor allem DU erlernen, sie kann die Hundesprache schon und verhält sich danach auch sehr logisch.

  • Huhu,

    Ich habe seeeeehr gute Erfahrungen mit Festhalten bei hibbeligen Junghunden ohne Beisshemmung gemacht.
    Das tolle ist, dass sich dadurch fast alle Probleme lösen oder cerbessern lassen : die Unruhe, die ambivalente Bindung wenn man schon viel straft, die fehlende Beisshemmung.

    Du nimmst den hibbelnden tackerigen Hund wenn er Dich nervt rückwärts zwischen die Beine und greifst mit Beiden Händen links und rechts das Nackenfell und hälst es so dest, dass sie dich NICHT beissen kann.
    Sie wird es versuchen, wahrscheinlich wie wild und dabei vll. Sogar fiiepen oder drama machen.
    DU tust ihr aber nicht weh, denn sie selbst könnte ja Ruhe geben ...
    Irgendwann wird sie aufhören zu toben ( solange gut zwischen deinen beinen fixieren am besten sitzt du!)
    Und in dem momentvsagst du ganz ruhig ein berihigungswort ala ruuuhig.
    Und machst die hände flachbibd legst sie nur noch suf ihren brustkorb ...
    Kann sein sie setzt sich oder legt sich ... Egal.


    Hauptsache sie gibt ruhe !!!

    Du kannst sie dann evtl noch langsam streicheln oder einfach noch etwas klntakt halten und dann auch von ihr ablassen.

    Anfangs wird sie evtl noch ein pasrmal wueder weutermachen du musst sie dann wieder schnsppen und es wiederholen.

    Irgendwann reicht es dann aus sie immer wenn sue wild ist sie rückeärts zu dir zu behmen die hände auf den brzstkorb zu legen und ruuuuhig zu sagen und sue wird sich ablegen.


    Wichtig: du bleibst bei allem gaanz ruhig und handelst nie hektisch.

    Sorry für fehler ich tipp von handy.

    Habs auch hier schonmal erklärt such mal den begriff welpengriff.

    Es WIRKT und ist eine ganz tolle Erfahrung seinen Hund mit seinen Händen beruhigen zu können.

    Lg

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!