kleine Problemchen im Alltag
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Hallo an alle,
mein kleiner Wildfang Neo zeigt im Alltag so ein paar kleine Macken, die aber ziemlich nerven können.
Er ist ein Border Collie Rüde und 9 Monate alt.Mein erstes Problemchen ist, dass er frühs auf seiner ersten kleinen Runde (es ist nur eine 10-15 Minuten Runde) anfängt, auf dem rückweg kurz vor der Hoftür wie ein Bekloppter die Leine anzuknabbern.
Mir scheint es manchmal als ob er damit sagen will, dass er noch nicht wieder Heim will. Dazu muss ich noch sagen, dass er auch manchmal in anderen Situation die Leine maltretiert und er sie einfach nicht mag.Ein anderes Problemchen ist, dass er seitdem er seine Geschlechtsreife entdeckt hat täglich sein Hundekissen höckert und es anschließend markiert. Er hat auch schon den Türrahmen markiert. Ist das mit 9 Monaten normal, ist das überhaupt normal und kann da eine Kastration helfen??
Ich will ihn eh kastrieren lassen, aber soweit ich weiß geht das erst ab einem Jahr.Ok, wenn ihr hilfreiche Tipps habt, ich bin für jede Antwort dankbar....

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Hallo Chocobo,
dein Neo ist gerade in der Pubertät und deshalb zeigen sich so die ersten Themen...
1. Leinebeißen: Würde ich an Deiner Stelle untersagen. Meine Empfehlung: Bau ein "Lass' das" oder "Nein" auf, unterbrich sein Verhalten, oder nimm' ihm die Leine aus dem Fang (kommentarlos) und dann geht's weiter.
2. Rammeln und Markieren: Musst halt sehen, was Du tolerieren kannst.... Ich würde das rammeln unterbrechen und verbieten und ebenso das markieren. Mit einem Abbruchsignal (Zischen/Hey! - körpersprachlich unterstützen).
Viele grüße und viel Spaß mit Deinem jungen Wilden

wünscht Kamille
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Du bekommst bestimmt noch Tipps von wirklichen Border Collie-Kennern
aber für mich sieht es so aus als wenn dein Jungspund schlecht mit Stress umgehen kann. In die Leine beissen ist eine Art zu sagen, das dem Hund etwas nicht passt. Die Leine ist der Weg zum Halter - der Hund weiß genau, dass du dranhängst und wenn der/die Stressabbau/Pöbelei/Maßregelung "unten" (an der Leine) unbemerkt bleibt, wird es weiter "oben" (an der Hand) evtl. erfolgreicher sein. -
Hey,
ich fänd's schön ,wenn du noch ein wenig von Dir erzählst
Habt ihr euren Hund seit dem Welpenalter, was macht ihr so mit ihm? Geht ihr immer mit einer (kurzen?) Leine? Habt ihr ein Abbruchkommando ("Nein") eurem Hund beigebracht?Wenn Finja ihre dollen 5 Minuten hat, fängt sie an in ihre Leine zu beißen und zu schütteln, einfach weil es ihr Spaß macht. Ich unterbinde das mit einem "Nein" bzw. "Schluss". Wobei ich "Nein" vorher verwende, also um ihre Absicht zu unterbinden und "Schluss" unser Kommando ist für, Ende, genug gespielt. Das habe ich beides seperat aufgebaut und funktioniert super. Leine muss nunmal manchmal sein :-)
Das Rammeln ist nicht immer sexuell bedingt. Kann, muss aber nicht. Es kann auch stressbedingt sein. Ihr habt momentan einfach einen noch jungen Teenager, der seine Grenzen austestet. Könnt ihr das denn unterbinden? Das Markieren würde ich ebenso per "Nein" unterbinden oder das Kissen wegnehmen. Eine Kastration hilft vielleicht beim Markieren, aber wieso wollt ihr das überhaupt? Normalerweise kriegt man eure Probleme recht fix mit Erziehung im Griff und das schafft ihr schon

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Hey,
na klar, hier noch ein paar Informationen zu Neo:
haben ihn mit 8 Wochen von der Züchterin (von der ich mittlerweile nicht mehr überzeugt bin) geholt, er ist ein Wohnungshund (ist ja klar). Meine Wohnung befindet sich im Haus meiner Eltern.
Wir müssen alle arbeiten, daher muss er auch mal über längere Zeit daheim bleiben, auch wenn dass nicht optimal ist. :/
Wie schon erwähnt, drehe ich frühs eine kleine Runde mit ihm. Nach der Arbeit gehts dann auf die große Runde, aber ich lauf nicht nur mit ihm, sondern es gibt auch Spielchen zwischendurch. Sobald ich auf dem Feld bin läuft er frei oder gelegentlich auch mit Schleppleine. Wenn andere Hunde kommen muss ich ihn allerdings fest machen
Abends beschäftige ich ihn meistens mit Suchspielen, damit er runter fährt und zur Ruhe kommt.
Ein Abbruchskommando, das "nein" gibt es schon, nur es hält meist nicht lange an und ich denke ich hab es einfach zu oft benutzt. Ich weiß das ist doof, aber er ist mein erster Hund den ich erziehe, da ist es schwer alles gleich richtig zu machen. Ich hoffe ihr könnt das verstehen

Diese dollen 5 Minuten, wie du sie bezeichnest, kenne ich gut
, aber bei Neo kommen die schlagartig, manchmal sind die garnicht vorher zu sehen. Neulich laufe ich mit ihm ganz entspannt. Er war an der Schleppleine, aus dem Nichts springt er mich an, schnappt sich die Leine und schüttelt sie. Da war es ziemlich schwer ihn wieder runter zu bekommen. Das "Nein" akzeptiert er in diesen Momenten garnicht. Der versuch ihn ins Platz zu legen und mich auf die Leine zu stellen war auch nur von kurzem Erfolg.Das Kommando "Schluss" kennt er nur, wenn ich das Spiel beende.
Ja ich denke auch, dass er gerade alles nochmal in Frage stellt. Also sollte ich ihm das Rammeln komplett verbieten?? Er fängt damit häufig an, wenn wir ihn zur Ruhe bringen wollen und ihn ignorieren.
Mir war von anfang an klar, dass wenn ich einen Rüden hab, dass er kastriert wird. Die Probleme sind sicher auch durch Erziehung lösbar und dass will ich auch nicht umgehen, aber ich will auch nicht, dass er einfach so mal éine Hündin deckt, da er keine Papiere hat und es eh schon zu viele Hundebabies gibt.
Grüße
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border collie und dann lange alleine zu Hause, ist das nicht folter für die rasse?
kein wunder das er vllt etwas stress hat -
Dein Hund schläft nachts, dann gehst Du 10-15 Minuten mit ihm raus und dann muss er längere Zeit alleine bleiben. Was heißt denn "längere Zeit"? Denn ich könnte mir schon vorstellen, dass die lediglich 10-15 Minuten in Verbindung mit "längere Zeit" zu Problemen führen.
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Längere Zeit heißt 7 Stunden. Wir machen es schon so, dass ich so früh wie möglich und mein Freund so spät wie möglich an die Arbeit gehen, aber weniger als 7 Stunden gehen nicht. Ich steh frühs um 5 Uhr auf, lauf mit ihm und bin um 6 an der Arbeit. Mein Freund beschäfftigt sich ja auch nochmal frühs mit Neo.
Mein Papa kommt manchmal früher heim und schaut nach ihm. Meine Oma könnte auch nach ihm gucken, aber nicht mit ihm raus gehen. Ich weiß ja selbst, dass es nicht die optimalste Lösung ist, aber wie geht es dann Hunden die den ganzen Tag im Zwinger sind??? -
Man sollte doch nicht danach gucken, dass es anderen noch schlechter geht!!! Man muss immer das bestmögliche tun. Und du hast bestimmt auch vor 7 Monaten gearbeitet... warum dann einen Welpen und einen BC?
Du hast mit dem BC einen ziemlichen Spezialisten und ein vorallem einen Hund, der eine Aufgabe braucht. Kein Wunder, dass der aufdreht, wenn ihr was mit ihm macht... warum merkt man bitte erst hinterher, dass das alles nicht so machbar ist :| -
Zitat
... aber wie geht es dann Hunden die den ganzen Tag im Zwinger sind???
Hunde, die im Zwinger leben, haben wenigstens meist Abwechslung in Form von Dingen, die um sie herum geschehen. Und außerhalb der Zwingerzeit entsprechend Auslastung. Vorher und nachher. Das ist die günstige Variante.
Die weniger Günstige: Sie haben einen an der Waffel, weil sie permanent im Zwinger sein müssen.Eure Haltungsbedingungen für einen solch jungen Hund (seit wann ist der eigentlich 7 Stunden pro Tag allein?) finde ich suboptimal :-/
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