kleine Problemchen im Alltag
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Hunde, die im Zwinger leben, haben wenigstens meist Abwechslung in Form von Dingen, die um sie herum geschehen. Und außerhalb der Zwingerzeit entsprechend Auslastung. Vorher und nachher. Das ist die günstige Variante.
Die weniger Günstige: Sie haben einen an der Waffel, weil sie permanent im Zwinger sein müssen.Eure Haltungsbedingungen für einen solch jungen Hund (seit wann ist der eigentlich 7 Stunden pro Tag allein?) finde ich suboptimal :-/
Kann man doch nun nicht mehr ändern! Warum jetzt alles kritisieren, ohne einen Rat zu geben? Soll der Hund abgegeben werden oder was? Das Kind ist in den Brunnen gefallen und nun sollte man das beste draus machen :/
Wie wäre es denn, wenn ihr vor der Arbeit schonmal Kopfarbeit macht? Also Suchspiele, Intelligenzspiele oder sowas? Das machen wir auch, wenn Sammy mal länger alleine sein muss. Dann ist er schön müde und schläft leicht durch, ohne in große Langweile zu verfallen :) Wäre das nicht auch was für euch? (Auch, wenn es manchmal doof ist, noch früher aufstehen zu müssen
) Gerade bei so Denkspielchen ist es ja keine so lange Zeit, die man braucht, um Hund müde zu machen.
Also wenn es wirklich was ändern würde, wäre es ja schön, aber da haben andere vielleicht noch bessere Tipps :) - Vor einem Moment
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Hi,
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Oha, 7 Std. alleine....

Ich würde mir eine Hundetagesbetreuung (Huta) suchen. da hat er dann Kontakt zu Artgenossen und evtl. kann er dort auch anders ausgelastet werden.
Meine Bertha ist auch - wenn ich arbeite - in einer Huta. Finde ich ideal.den Tipp mit der Nasenarbeit und anderen Trickübungen, um ihn geistig auszulasten, finde ich auch gut. Aber so ein Jungspund braucht auch körperliche Bewegung - das ist einfach schwer mit Vollzeitbeschäftigung zu vereinbaren - besonders im Winter...
Gehst Du in die Huschu? Was meint denn Dein Trainer?
Gruß, Kamille
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Hi,
wir haben uns lange überlegt, welche Hunderasse wir wollen und waren uns auch bewusst, dass dieser Arbeit braucht. Und natürlich versuche ich für ihn immer das beste zu tun.
Wir wollen mit ihm Hundesport betreiben. Ich gehe 1 mal in der Woche in die Hundeschule und werde bald einem Hundeclub mit Hundesportmöglichkeiten beitreten.Zum Thema wie lange er schon 7 Stunden alleine bleibt, ist zu sagen, dass wir die ersten 3 Wochen Urlaub hatten und ihn nach und nach an längere Zeiten gewöhnt haben. Dannach sind wir ca. 4 Monate in unseren Mittagspausen heim gefahren und haben dass langsam abgebaut...
@ zamikimo: Einen Zwinger hätte ich von meinem alten Hund noch zur Verfügung, wäre es denn sinnvoll ihn daran zu gewöhnen und in der Arbeit dort zu lassen? Auf diese Idee hat mich noch niemand gebracht, deswegen muss ich da jetzt nochmal nachfragen.
@ PommPiratin:
Danke erstmal.
Na klar, wie ich bereits geschrieben habe, beschäftigt sich mein Freund frühs vor der Arbeit ja auch mit Neo und macht Kopfarbeit mit ihm. Vielleicht sollten wir das noch intensiver betreiben.Und ich will nochmal erwähnen, dass mein Leinenproblem hauptsächlich frühs vor der Arbeit auftritt.
Was haltet ihr von Fahrradfahren mit dem Hund?? Das würde ich auch frühs machen um ihn körperlich schonmal mehr auszulasten, aber hab gelesen, dass man das Fahrradfahren nicht unter 1 Jahr beginnen soll.Grüße
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Fahrradfahren - ich würde auch bis 1 Jahr warten, sonst schadest Du deinem Hund. Und dann ist auch noch die Frage, wie lange Du unterwegs sein willst, um einen Border wirklich körperlich auszulasten...das sind ja Hochleistungssportler

Zwinger: Bitte nicht! Dann hast Du bald noch ein Bellproblem und das Ordnungsamt auf dem Hals und einen ganz ganz unglücklichen Hund...
Was sagst Du zu meiner Idee mit der Hundetagesstätte?
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Na klar, wie ich bereits geschrieben habe, beschäftigt sich mein Freund frühs vor der Arbeit ja auch mit Neo und macht Kopfarbeit mit ihm. Vielleicht sollten wir das noch intensiver betreiben.Eigentlich eher noch weniger

Bevor man mich jetzt falsch versteht:
Klar, ein Border Collie ist ein Spezialist, der auch "richtig" ausgelastet werden muß.
Soweit sind wir uns schon alle einig.
Nur, ist es so, daß grad bei Border Collie das mit dem "Auslasten" oft sehr falsch aufgefaßt und dann auch noch umgesetzt wird.
Viele machen dann viel zu viel.
Als Folge davon: Der Hund überdreht - und kann sich auch nicht mehr herunterfahren!Dann meint man oft "Schit, ist doch noch zu wenig, was ich mit ihm tu", und überlegt sich noch "Beschäftigungsmöglichkeiten" dazu.
Nachteil: Streß kann gar nicht abgebaut werden,
und man konditioniert den Hund unbewußt zu einem "Marathonläufer".
Will man selbst keinen Marathon laufen, würde ich erst gar kein Training machen, welches sich in die Richtung hin entwickelt.Ein Border Collie sollte, grad am Anfang, im ersten Jahr, richtig Ruhe lernen!
ZitatUnd ich will nochmal erwähnen, dass mein Leinenproblem hauptsächlich frühs vor der Arbeit auftritt.
Was macht er denn da?
Und wie hast Du bisher reagiert?ZitatWas haltet ihr von Fahrradfahren mit dem Hund?? Das würde ich auch frühs machen um ihn körperlich schonmal mehr auszulasten, aber hab gelesen, dass man das Fahrradfahren nicht unter 1 Jahr beginnen soll.
Grüße
Da Dein Hund noch jung ist, halte ich davon wirklich nicht viel.
Diese Rasse muß auch nicht wirklich "körperlich ausgelastet" werden.
Eher ist Kopfarbeit angesagt. Aber auch das in Maßen!Gruß
SheltiePower -
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@ Kamille:
Über eine Huta habe ich mir auch schon gedanken gemacht...aber ich wohne recht ländlich, hier gibt es sowas kaum. Es gibt in der nächst gelegenen Stadt eine Frau, die einen Hundesalon betreibt und ein paar Zwinger im Garten hat, wo man den Hund solange abliefern kann... das find ich auch nicht so toll. Aber ich werde mich nochmal umgucken, versprochen

Man muss leider mit so vielen Sachen warten bis die Hundies 1 Jahr alt sind, das macht meiner Meinung nach die Sache nicht leichter. Aber so ist es nun mal....Sicher ist er nicht mit dem Fahrradfahren als Morgensport für den ganzen Tag ausgelastet, aber am Nachmittag darf er ja dann voll loslegen...
Die Meinungen gehen so weit auseinander, es ist schwer da den richtigen Weg für sich zu finden...
Wäre es ok, wenn andere Personen (also nicht seine Bezugspersonen, aber Personen die er kennt) ihn einmal am Tag, wenn ich arbeite zum Gassi gehen holen???
Grüße
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Ich würde villeicht die Oma mit ein spannen wenn die hutta keine alternative ist. Die vielleicht für ein oder zwei stunden bei ihm bleibt und vielleicht bespaßt mit ihm in den Garten geht oder nur zum kuscheln rüber kommt. Vielleicht bevor ihr geht ein gefroren Kong oder knabberartikel geben damit er sich die Zeit verteiben kann.
Vielle haben ein Gässigänger hier der zwischen drin den Hund abholt und bespaßt
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Hallo,
@sheltipower:
Den Fehler den du beschreibst habe ich auch gemacht, darüber ärgere ich mich sehr, gerade weil ich davon gelesen hab, dass man sich nicht zum Spielautomaten machen soll.
Es hat sich eingeschlichen und ich hab es nicht bemerkt und dann hatten wir das Problem, dass der Hund sich nicht runter fährt, genau wie du sagst.
Aber wir machen täglich Fortschritte mit dem "zur Ruhe kommen"Zu dem Leinenproblem:
Wie gesagt gehe ich frühs mit Neo eine kleine Runde. Wir haben 2 Hofeingänge und das Leinebeissen tritt nur bei der hinteren Tür auf. Bin ich auf den Rückweg und laufe über den Platz vor dem Eingang fängt er etwas 30m vor der Tür an in die Leine zu beissen. Das beissen ist hektisch und er schüttelt sie auch. Ich hab aber nicht das Gefühl, dass er in diesen Moment spielen will.
Ich selbst muss zugestehen, dass ich da nervös werde, ich sage "Nein" und versuche ihm Die Leine aus dem Fang zu wurschteln. Dann stell ich mich auf die Leine, lass alles los (will ihn damit zeigen, dass ich nicht spielen will), auf Sitz oder Platz reagiert er und nach einen Moment im Sitz nehm ich die Leine langsam wieder auf. Dannach geht es oft von vorne los. Nicht selten bekomme ich ihn nur damit abgelenkt, dass ich Leckerlies weg werfe und ihn danach suchen lass. Aber ich weiß nicht ob das das Richtige ist in dieser SituationZur körperlichen und geistigen Auslastung, versuche ich ein gutes Verhältnis hin zu bekommen. Wie gesagt, abends kommt er gut runter, wenn ich ein Suchspiel mit ihm mache....
@ schnegge:
Japp, ich tendiere auch zu meiner Oma, wenn ich das mal so sagen darf. Die kommt sehr gut klar mit Hunden und solange sie mit ihm im Garten bleibt, find ich das ok.
Er liebt seinen Kong, aber eingefroren hab ich noch nicht ausprobiert, danke für den Tipp -
Zitat
Zu dem Leinenproblem:
Wie gesagt gehe ich frühs mit Neo eine kleine Runde. Wir haben 2 Hofeingänge und das Leinebeissen tritt nur bei der hinteren Tür auf. Bin ich auf den Rückweg und laufe über den Platz vor dem Eingang fängt er etwas 30m vor der Tür an in die Leine zu beissen. Das beissen ist hektisch und er schüttelt sie auch. Ich hab aber nicht das Gefühl, dass er in diesen Moment spielen will.Mir hat eine Trainerin mal gesagt, daß die Leinenbeißerei nicht immer nur "Der will nur spielen" heißt, wie dies gerne angenommen wird.
Tatsächlich kann dies sogar ein Ausdruck von Streß sein.
Kauen beruhigt ja den Hund.Es besteht die Möglichkeit, daß Ihr eventuell einen Tick zu lange unterwegs gewesen seid. Da muß nur eine "Info" zuviel bei ihr angekommen sein, die noch "verarbeitet" werden muß.
Was würde passieren, wenn Ihr etwas weniger Gassi geht, also von der Länge her.
Und auch mal, falls dies gemacht wird, die Übungen und Spielereien zwischendurch weg laßt?
Nix machen, nur "langweiliges" Gassi gehen, aber kurz.Zitat
Ich selbst muss zugestehen, dass ich da nervös werde, ich sage "Nein" und versuche ihm Die Leine aus dem Fang zu wurschteln. Dann stell ich mich auf die Leine, lass alles los (will ihn damit zeigen, dass ich nicht spielen will), auf Sitz oder Platz reagiert er und nach einen Moment im Sitz nehm ich die Leine langsam wieder auf. Dannach geht es oft von vorne los. Nicht selten bekomme ich ihn nur damit abgelenkt, dass ich Leckerlies weg werfe und ihn danach suchen lass. Aber ich weiß nicht ob das das Richtige ist in dieser SituationDas NEIN würde ich nur anwenden, wenn der Hund es wirklich verstanden hat.
Ansonsten bereitest Du in dieser Situation Deinem Hund noch mehr Streß zu. Schließlich erwartest Du da etwas von ihr, was sie im Augenblick noch nicht erfüllen kann.
Was würde denn passieren, wenn Du die Leine einfach fallen läßt und vor ihr in Richtung Haus gehst?
Folgt sie Dir?
Wenn da nichts passieren kann, würde ich das mal "testen", sonst nicht!Dann würde ich lieber schauen, ob ich mit einem etwas kürzerem Spaziergang den Hund auch etwas "ruhiger" bekomme.
Sei bitte nicht genervt, wenn es nicht sofort klappen sollte.
Es dauert eine Weile, bis der Körper sich vom Streß "befreit" und auf einem normalen Level runtergekommen ist!Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Hey,
ich finde gut, dass du dir Rat suchst und viele Tipps annimmst. Ich verstehe nicht, dass jemand der Rat sucht, nur einen auf den Deckel kriegt.
Zum Alleinesein: Das wird hier sehr kontrovers diskutiert. Ich finde nicht, dass 7 Stunden jetzt so furchtbar sind, wenn der Hund das gut kann. Ich habe hier ein Exemplar, dass es nicht so gut kann, daher kommt nach 5 Stunden ein Gassigänger. Ich wohne auch auf dem Land, wir haben hier eine Pension, die aber die Hunde dann zusammen in Zwingern hält. Da habe ich sie lieber zuhause. Wir haben hier Jugendliche genug, die gerne einen Hund hätten, aber keinen dürfen. Eine davon geht mit Fini :)Wenn du "Nein" zu oft benutzt, finde ich das nicht schlimm. Meine kleine Lieblingsgöre hört es auch immer wieder (gerade heute stiefelte sie auf einmal mit meinem Schuh los, ich hab gedacht, ich guck nicht richtig
Geht der Hund mit meinem Schuh spazieren). Wichtig ist, dass du es konsequent benutzt. Nein heißt Nein!
Die dollen 5Minuten kommen bei Finja auch überraschend, das ist glaube ich normal. Ich mache es so, dass ich früh morgen länger mit ihr gehe. Stehe extra früh auf und gehe 35 Minuten mit ihr und dann halt nachmittags nochmal eine Stunde oder so. Mehr mache ich mit meinem Terrier nicht. Vielleicht würde das auch helfen. Oder aber auch das ist noch zu viel. Unser Nachbarshund bleibt 8 Std alleine, wenn die vorher mit dem Hund lange spazieren waren, ist dieser durchgedreht. Jetzt gehts morgen nur zum Pipimachen und gut. Seitdem ist der Hund ruhig. Und ich finde den Tipp auch sehr wichtig, nicht zu viel zu machen. Ich habe eine zeitlang mit Finja vor der Arbeit einen riesen TamTam gemacht, total doof... sie konnte danach wirklich gar nichts mehr und vor total aufgeregt. Der Spaziergang morgens ist nur stupides Spazierengehen, keine Spiele, kein Ball nur schnuppern.
Vielleicht ist das Rammeln dann wirklich Stress, eine Art Übersprungshandlung. Konsequent verbieten. Kissen wegnehmen, Rammeln gibt es nicht. Hast du in nächster Zeit vielleicht Urlaub? Dann könntest du dein Programm mal komplett runterfahren und dann wieder neu aufbauen... - Vor einem Moment
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