UO, BH, Trailing, Gruppentraining mit IHM????

  • Hallo Ihr Lieben,

    Ich schreibs mir einfach mal runter...
    Ich würde gerne einfach mal UO, Trailen usw. mit meinem "Blödkopp" probieren wollen.

    Ich bin nur etwas skeptisch - klar probieren geht über studieren....aber ich bin...hmmm...keine Ahnung.

    Ich habe die Befürchtung, dass es einfach nicht funktionieren würde. :ka:
    Er ist es nicht gewöhnt in der Gruppe was zu tun, er hat dieses: ich seh nen Hund, du interessierst mich nicht,ich spring in die Leine oder spiele wegelagerer. Ist nicht Leinenführigkeit, auch wenn es sich zusehends bessert. Er ist in solchen Dingen / Situationen nicht über Spiel, lecker, gute Worte usw. ablenkbar /motivierbar.

    Ich würde halt gerne was machen, wie oben angesprochen. Hintergrund: ich finde es cool, es wäre Abwechslung und eine Aufgabe, man könnte an sich arbeiten, Bindung stärken und hat hoffentlich ne Menge Spaß. Natürlich unter der prämisse, dass es Hund gefällt...ansonsten muss ich keinen "Sport" in der Hinsicht betreiben

    Nur hab ich diesbezüglich ein paar "ängste", weil er so gar nicht "arbeitsfähig" in so einem Umfeld (also mit anderen Hunden) und auch alleine draussen läuft es nicht entspannt...und halt (ich hab da keine Vorbehalte, da mein Hund...nur zur Info) akita-Husky-mix.

    Wie beurteilt ihr sowas-in der Situation??? Try ans Error?

    Und wo würdet ihr hingehen, wenn ihr in Berlin Charlottenburg wohnen würdet (leider kein Auto)?

  • Trailen wäre da doch eine gute Sache. In guten Trailinggruppen wird in der Regel nicht in der Gruppe getrailt. Hunde die nicht dran sind sollten im Auto warten.

  • Ja, ich denke sowas könnte ihm gefallen. Zuhause such er unglaublich gerne und motiviert...da kann man auch mitnem Kochlöffel auf nen Topf kloppen und er lässt sich nicht ablenken...
    Draußen ist es natürlich was anderes und richtiges trailen sowieso...aber eventuell bei guter Anleitung ;)

    Hast du denn einen Tipp für Berlin und ohne Auto? Weil er konnte dann nur alleine draußen warten, wa sicherlich ein Stressfaktor wäre.... :|

  • Ich bräuchte hält nur was, was "Top" ist....

    Ich hatte mit ihm vor Monaten mal Einzelstunden beim Trainer (auch gut situiert und empfohlen oder in befreundeten schulen genannt von ner anderen hundetrainerin, die oft hier genannt ist ....egal) und hab's total beim Hund versaut - ich sollte meinen Hund am Ende die Leine durchs Gesicht ziehen, Druck, Druck, Druck und mir wurde angeraten (weil ihm die Art und weise klar nicht gefallen hat) doch darüber nachzudenken in abzugeben, weil der würde mich dann eh in Zukunft beißen.

    Bin dann gegangen, klar... ;)

  • Trailen ist eine Mega-gute Sache. Gerade wenn die Hunde im Alltag nicht so ganz funktionieren wie man es sich wünscht. Den Hunden macht es oft Spaß, lastet den Kopf aus und hinterher mit glücklichem Hund geht manches leichter. Adresse in Berlin hab ich allerdings für dich auch keine aber vielleicht kann man dir im entsprechenden Unterforum weiterhelfen.

    Hast du sonst schon mal daran gedacht, es nochmal mit einem anderen Trainer auszuprobieren? Ich habe auch mehrere Trainer "verschlissen" bis ich eine gefunden habe, die mir sympatisch war und einen Erziehungsstil hatte, der mir zusagte. Die/den kann man denn ja auch mal wegen UO oder auch heranführen an Gruppen ansprechen. Ich habe bei Pedro auch lange nichts mit Leckerli oder Spiel erreicht. Wenn er hochgedreht war, wars schon vorbei. Bei uns lags am Stress und als der abgebaut war schmeckten zum einen die Leckerli und er machte endlich Lernfortschritte.

    Liebe Grüße
    Conny =)

  • Hm,
    Es ist sauschwer, im Verein ein gutes UO- oder BH-Training zu finden. In allen Vereinen, die ich bis jetzt gesehen habe, außer einem, war es so eine "alle-über-den-Kamm-scher"-Veranstaltung. Das heißt, alle marschieren hintereinander im "versuchten Fuß" her, alle gehen jetzt einen Winkel etc. Das wäre für deinen Hund im Moment Gift. Wenn dein Ziel die BH ist, gibt es viel sinnvollere Wege, deinen Hund auszubilden. Aber die BH ist im Grunde eine Veranstaltung, wo der Hund nur mit seinem Teampartner klarkommen muss.
    Wenn dein Ziel ist, ihm mehr Konzentration in einer Gruppe mit anderen beizubringen, würde ich NICHT in eine BH-Vorbereitungsgruppe gehen, sondern in einen Kurs, der zB gemeinsam Tricks erarbeitet, wo auch jeder nach seinem Tempo vorgehen kann und es auch nicht wichtig ist, wie nah man zB zusammensteht.

    Trailen fände ich auch eine gute Sache.
    Leider kann ich dir keine Tipps für Charlottenburg geben.
    Grüßle
    Silvia

  • Hallo Ihr zwei! :smile:

    Vielen dank für eure Antwort & Tipps!

    Ja, nun ja...UO oder BH im Sinne von "ich will jetzt ne Prüfung laufen" möchte ich momentan eh nicht! Wenn es klappen würde und Hund es sooooo wollen würde wärs was anderes. ;)

    Ich bin nicht drauf fokussiert mich zu befriedigen, ich würde nur gerne meinem hund noch etwas anbieten, was über den "normalerem" hinausläuft. Zudem bin ich in dem "anderen Kram" nicht firm. :D

    Ich wollte wenn nur etwas, wo ich nicht gleich wieder unsere Beziehung aufs Spiel setze...deshalb bin ich vielleicht auch etwas trainerabgewandt...aber ich habe Monate gebraucht um ihn wieder auf nähe und Beziehung zu bringen. Das will ich (und Hund) nie wieder durchmachen!

  • Ah, verstehe, worauf du hinauswillst.
    Bei Tricks und ich denke auch bei den verschiedenen Formen von Nasenarbeit schätze ich den "Druck" am geringsten ein. Je weniger Druck, desto weniger die Neigung der Trainer zu "da muss er jetzt durch", "die anderen haben das auch alle so gelernt", "wir können hier halt nicht Einzeltraining machen" etc.
    Ich weiß auch nicht, warum das so ist...

    Es ist natürlich schon wichtig, dass dein Hund überhaupt mit dir arbeiten will und nicht in der Gruppe Unsinn macht. Aber das kann man auch üben (das wäre für mich ehrlich gesagt an deiner Stelle das primäre Ziel). Vor solchen Problemen steht jeder HF mit Junghund, der in Gruppenstunden geht. Ich würde versuchen, erstmal eine Gruppe mit festen Teilnehmern zu finden, das macht es deinem Hund sicher leichter.

    Viel Erfolg! :)
    Silvia

  • Zitat

    Ich habe die Befürchtung, dass es einfach nicht funktionieren würde. :ka:
    Er ist es nicht gewöhnt in der Gruppe was zu tun, er hat dieses: ich seh nen Hund, du interessierst mich nicht,ich spring in die Leine oder spiele wegelagerer. Ist nicht Leinenführigkeit, auch wenn es sich zusehends bessert. Er ist in solchen Dingen / Situationen nicht über Spiel, lecker, gute Worte usw. ablenkbar /motivierbar.

    Hey Du,
    willkommen im Club derer mit verrückten Hunden :lol:
    Ich würde genau das was du oben geschrieben hast akzeptieren und mir ne Gruppe suchen wo von mir aus lustig UO oder sowas geübt wird und bewusst von deinem Hund gar nix fordern außer ein mit dir dahin gehen und nicht hyperventilieren :p
    Enki und ich haben das auch so gemacht... ich habs einfach mal ausgesessen. Also Gequengel ignoriert, jedes mir zugewandte Verhalten bestärkt. Und dann wird das schon mit der Zeit!
    Ich würde halt nicht mit der Voraussetzung in den Kurs gehen, dass du 10 Stunden Zeit hast, x EUR dafür gezahlt hast und danach trailen können willst oder so, weil ja evtl. der Hund das so nicht mitmacht und ihr erst nach einigen Stunden überhaupt so weit seid, dass ihr anfangen könnt.
    Deshalb würd ich mit einer Hundegruppe anfangen wo im lockeren Rahmen eben was geübt wird und mich dann rantasten so nach und nach. Vielleicht gibt's ja laufende Gruppen bei dir in der Nähe?

    Hoffe das ist verständlich wie ich das meine :smile:

    Viel Spaß auf jeden Fall!

  • Bei uns in der Trailgruppe ist es auch so, dass nur der Hund draußen ist, der gearbeitet wird, die anderen bleiben im Auto. Leon ist ja auch ziemlich fixiert auf andere Hunde, wir sind noch in einer Freilaufgruppe, da wird wirklich 1 Std gespielt und zwischendurch ein paar Übungen wie Abruf gemacht. Das hat uns sehr geholfen ihn mehr auf uns zu bringen. Und komischer Weise klappts im "klassischen" Kurs und er arbeitet mit mir zusammen ohne auf die anderen Hunde zu schielen :D . Probier doch einfach aus, was dir zusagt, bei den meisten Hundeschulen kann man eine oder mehrere Schnupperstunden machen.

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