Hund im Büro - wie anfangen ?
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Hallo Ihr Lieben,
meine Mara ist jetzt 10 Monate alt, sicher stubenrein und im Haus generell eine ganz ruhige.
Das einzige kleine "Problem" ist ihr Wachtrieb, d.h. unbekannte Geräusche werden gemeldet, das wird aber immer besser weil sie sich an die meisten Geräusche schnell gewöhnt.
Klingelt es allerdings an der Tür oder läuft jemand durch den Garten und sie sieht es durch die Balkontüre, dann übertreibt sie immer noch ziemlich, knurrt, baut sich auf und bellt wie eine Verrückte. Kommt derjenige dann herein bleibt sie auf ihrer Decke, bellt zwar immer noch, aber beruhigt sich dann wenn sie den fremden anschnuppern durfte. Das darf sie aber erst wenn ich ihr das erlaube.Außer Haus ist Mara sozusagen komplett stumm. Sie bellt überhaupt nicht, keine Hund, keine Leute, nichts wird verbellt. Dort ist alles in Ordnung.
Generell ist sie ein Hund, der Fremden gegenüber eher misstrauisch und ängstlich reagiert, sie braucht eine Weile um warm zu werden, ist dabei aber nicht agressiv sondern sie duckt sich halt und weicht zurück. Generell ist sie eher unsicher, was aber von Woche zu Woche besser wird. Richtige Aggressionen zeigt sie so gut wie gar nicht, also kein Droh-knurren oder so.
Jetzt zum eigentlichen Thema: Ich darf Mara ab und zu zur Arbeit mit nehmen. Bisher war das noch nicht nötig, aber kommenden Montag wird es das erste Mal so weit sein. Nun habe ich etwas Sorge, dass sie mein Büro nach gewisser Zeit auch als ihr Zu Hause ansieht und dann evtl. jedes Mal bellen würde wenn jemand herein kommt.
Ich habe keinen Kundenverkehr, die Leute, die herein kommen sind eigentlich immer die gleichen. Meine beiden Chefs und noch ca. 4-5 Kollegen.
Für Mara habe ich eine Ecke hinter mir im Büro frei gehalten, da kommt ihre Decke hin. Zwischen Ihr und der Türe bin also ich und mein Schreibtisch, die Leute kommen frontal auf uns zu.Ich arbeite 4-5 Stunden pro Tag, länger wird es selten werden.
Wie regle ich das generell mit ihr, damit ich gleich von Anfang an Fehler vermeiden kann, denn wenn sie zu oft bellt werden meine Chefs wahrscheinlich irgendwann einen Riegel vorschieben?
- soll ich sie von Anfang an frei laufen lassen im Büro, dann könnte es aber sein dass sie sich erschreckt wenn plötzlich die Türe auf geht und jemand rein kommt? Oder sollte sie am besten die ganze Zeit hinter mir auf ihrer Decke bleiben nach einer kurzen Schnupper-Runde durchs Büro früh am Morgen, zur Not auch angeleint? Zu Hause schläft sie auch den ganzen Morgen in ihrem Körbchen.
- soll ich zulassen dass sie die Leute begrüßt, also schnuppern lassen, allerdings erst wenn ich es erlaube?
- sollen die Leute sie streicheln oder besser ignorieren? Oder sich "einschleimen" mit Leckerlies? Danach würde sie glaube ich jeden lieben.
Was müsste ich sonst noch beachten?
Ich hoffe auf viele Tipps, denn wenn das gut klappt darf ich sie sicher öfter mit zu Arbeit nehmen und sie wäre die 4-5 Stunden morgens nicht immer alleine zu Hause.
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Hi,
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Zitat
- soll ich sie von Anfang an frei laufen lassen im Büro, würd ich nicht machen, aus welchem Grund sollte sie frei laufen ? Auslauf bekommt sie hoffentlich genug draussen auf Spaziergängen ;) dann könnte es aber sein dass sie sich erschreckt wenn plötzlich die Türe auf geht und jemand rein kommt? Oder sollte sie am besten die ganze Zeit hinter mir auf ihrer Decke bleiben nach einer kurzen Schnupper-Runde durchs Büro früh am Morgen, zur Not auch angeleint? Zu Hause schläft sie auch den ganzen Morgen in ihrem Körbchen.
- soll ich zulassen dass sie die Leute begrüßt, also schnuppern lassen, allerdings erst wenn ich es erlaube? würde ich abwägen, dreht sie dann hoch, wenn sie Kontakt hat oder bleibt sie gelassen ?
- sollen die Leute sie streicheln oder besser ignorieren? Ignorieren Oder sich "einschleimen" mit Leckerlies? Danach würde sie glaube ich jeden lieben.
Ich find, allgemein kommt es sehr auf die einzelne Situation, auf den Hund und auf die Umstände an.
Nach deiner Beschreibung würd ich den Hund allerdings weitest gehend ignorieren.
Welche Rasse ist sie eigentlich ? -
Hallo Mücke,
danke für Deine Einschätzung.
Mara ist ein Mix aus Bayerischem Gebirgsschweißhund und Appenzeller Sennenhund.
Wenn sie die Leute dann begrüßen, bzw. bei ihr muss man eher sagen - kennenlernen - darf beruhigt sie sich eher. Also wenn wir zu Hause Besuch bekommen dann klingelt es, dann macht sie einen Riesenterz, ich schicke sie auf ihren Platz, da bleibt sie auch aber bellt immer noch, ist dann kaum zu beruhigen, und wenn sie sich dann ein bisschen beruhigt hat gebe ich sie mit einem "Sag Hallo" frei. Dann geht sie zu den Leuten hin und schnuppert. Ich sage denjenigen natürlich dass sie sich klein machen sollen und erst mal die Hand hin halten sollen. Und dann beruhigt sie sich recht schnell, dreht sich weg und interessiert sich nicht weiter.
Sind ihr die Leute, die kommen bekannt hört sie auf zu bellen sobald sie gesehen hat wer kommt. Derjenige wird dann je nach "Beliebtheitsgrad" etwas freudiger begrüßt oder von ihr ignoriert.
Ich denke, sie wird auf keinen Fall die ersten paar Male bellen wenn jemand rein kommt, denn in fremder Umgebung bellt sie überhaupt nicht. Drum möchte ich eben gleich zu Anfang richtig steuern dass sich dieses Verhalten im Büro gar nicht erst einschleicht.
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Dann belohne alles ruhige , richtige äusserst grosszügig

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Hallo,
ich habe dir eigentlich keinen Tipp, aber einen Erfahrungswert:
Habe meinen Kleinen (Zwergpudel) vom Anfang an jeden Tag mit im Büro, er hat seinen Platz wie von dir geplant auch hinter mir, unterm Schreibtisch. Ich muss ihn aber anhängen - er kläfft nämlich ausnahmslos jeden an, der zur Tür rein kommt und wir haben Parteienverkehr. Wenn er nicht angehängt wäre, würde er im Gang liegen und wäre der mit wildem Geheul auf jeden Besucher sich stürzende Sicherheitsbeauftragte. Er hat das mit dem Kläffen bei Besuchern schon als Baby gemacht und ich krieg es ihm einfach nicht völlig weg, obwohl es schon deutlich besser wurde. Eine Zeit lang bin ich mit der Partei oder dem Besuch einfach aus dem Büro raus und in den Besprechungsraum, wenn er angefangen hat, und das war glaube ich keine schlechte Strategie. Jetzt macht er einen kurzen Kläffer, wird auf den Platz geschickt und passt schon. Aber ich habe mir schon ernsthaft den Einsatz einer Spritzpistole oder so überlegt.
Wenn deine Kleine daheim schon so aufpasst, dann hätte ich die Befürchtung, dass sie das im Büro auch macht, sobald sie es als euer Refugium sieht.
Mein Partner hat allerdings seinen Bayrischen Gebirgsschweißhund oft mit in der Arbeit gehabt, problemlos unterm Schreibtisch (angehängt) und er hat nie eine der Mitarbeiterinnen angekläfft, obwohl er sonst gerne bei jedem Klingeln, jeder Kirchenglocke, am Zaun vorbeigehenden Menschen und Hunden, Vollgas gegeben hat. Alles gute und schönen Einstand im Büro! -
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Ich kenne beide Rassen als bellfreudig.
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ich habe meine hündin auch seit ein paar wochen mit im büro. ich habe eine box für sie aufgstellt und es klappt wirklich super. meine hündin ist eigentlich eher bellfreudig (bei geräusche etc.), aber im büro hört und sieht man sie überhaupt nicht. es wurde von anfang an geklärt, dass sie sich nicht um "besucher" kümmern muss und somit verpennt sie die meiste arbeitszeit obwohl hier schon einiges los ist.
sie hat eine decke über der box - quasi als sichtschutz und vor allem damit sie auch ihre ruhe hat und sie verhält sich einfach super ruhig. ich bin echt stolz auf die maus. sie geht wirklich gerne und freiwillig in die box, verspeist als erstes ihren kong und dann schläft sie total entspannt bis mittags. dann gehts raus und am nachmittag bekommt sie noch was zum knabbern und dann schläft sie wieder bis 16 uhr.
die meisten meiner arbeitskollegen haben noch nicht mal mitbekommen, dass ich jetzt 2x die woche meinen hund dabei habe :-)
ich wünsch euch alles gute und dass es bei euch auch so gut klappt!!!
lg
dani -
ich hätte mal ne frage.
Darf man hunde mit auf arbeit nehmen oder kann das die firma verbieten? -
Zitat
ich hätte mal ne frage.
Darf man hunde mit auf arbeit nehmen oder kann das die firma verbieten?Dein Arbeitgeber hat - selbstverständlich - das Recht das Mitbringen von Hunden zu regeln. D.h. bevor der Hund mit auf die Arbeit kommt, muss das immer abgesprochen werden.
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Also ich kann Dir auch nur von meinen Erfahrungen berichten: Ich habe Emma auch vom ersten Tag an mit ins Büro nehmen dürfen, da war sie sieben Monate alt. Es war absolut problemlos. Sie hat von Anfang an ihren Platz an meinem Schreibtisch gehabt und die meiste Zeit verschlafen. Wenn wir keinen Publikumsverkehr hatten, durfte sie auch im Büro frei laufen. Allerdings ist sie auch zu Hause sehr ruhig und bellt nicht, von daher war das nie ein Problem.
Leider mußte ich meine Arbeitsplatz zwischenzeitlich wechseln und darf sie jetzt nicht mehr mitnehmen
, gucke aber immer noch nach einer anderen Stelle, wo ich sie vielleicht wieder mitnehmen dürfte.lg Andrea mit Emma
- Vor einem Moment
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